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Ravensburger 3D-Puzzle „Porsche 911-R“_

17. Oktober 2018          Review          "Werbung"

Vor ein paar Wochen hatte ich hier im Blog noch geschrieben, dass ich mal wieder so richtig Bock habe, ein anspruchsvolles Lego-Technic-Modell anzugehen. Mir schwebt da beispielsweise das des neuen Bugatti Chiron oder auch der nicht minder interessanten Porsche 911 GT3 RS vor, den ich ebenfalls immens sexy finde. Problem an der Sache: Beide Lego-Technic-Modelle schlagen jeweils mit weit über 200 Euro zu Buche. Finde ich dann doch ein wenig viel, für das was es ist.

Neulich bin ich beim Durchstöbern der virtuellen Amazon-Regale dann zufällig über das „Ravensburger 3D-Puzzle Porsche 911-R“ gestolpert – und es war um mich geschehen. Normalerweise bin ich niemand, der sich mit über 30 Lenzen auf dem Buckel noch an einen Tisch setzt und aus hunderten Stücken etwas zusammensetzt, das am Ende des Tages sowieso wieder zerstört wird, um es überhaupt wieder zusammenräumen und im Schrank verschwinden lassen zu können. Aber in diesem Fall mache ich mal eine Ausnahme, denn da kommt schon einiges an Awesomeness zusammen: Ravensburger, deren qualitativ hochwertige Brettspiele mir früher stets viel Spaß gemacht haben, ein 3D-Puzzle, mit denen, bzw. deren Vorgängern ich als Kind schon in Berühung gekommen bin, als ich beispielsweise den Big-Ben oder auch den Eiffel-Turm aus kleinen Schaumstoff-Puzzleteilen zusammengebaut habe, und ja, halt eben Porsche, die einzige Marke aus dem Volkswagen-Konzern, mit der ich noch ansatzweise etwas anfangen kann. – Was sollte da schon großartig schiefgehen? Zumal die „Fallhöhe“ abesichts eines Anschaffungspreises von unter 30 Euro ja nicht allzu hoch ist…

Es folgt meine ausführliche Review zum „3D-Puzzle Porsche 911-R“. – Kann das von Ravensburger als Erwachsenen-Produkt positionierte Puzzle halten, was die hübsche Porsche-Optik verspricht?

Review

Für viele Automobil-Enthusiasten ist der Porsche 911-R ein unerreichbarer Traumwagen – und für die allermeisten von ihnen wird er dies auch immer bleiben. Zumindest wenn man nicht gerade jemanden kennt, der jemanden kennt, dessen Cousin günstige Leasing-Raten anbieten kann. Einzig an der heimischen Konsole oder am PC lässt sich für viele erleben, wie es ist, diesen schnittigen Sportwagen aus Stuttgart-Zuffenhausen über die Straßen und Rennstrecken dieser Welt zu bewegen. Wer hingegen auf Modellautos steht, kann sich den 911-R nun auch in Form eines 3D-Puzzles der weltweit bekannten Brettspiel-Schmiede Ravensburger in die heimische Vitrine stellen: Das „Ravensburger 3D-Puzzle ‚Porsche 911-R'“ setzt sich aus insgesamt 108 Kunststoffteilen (zum Teil bedruckt) zusammen. Darüber hinaus gibt es gesondert zu montierende Rad- und Bremsanlage, Außenspiegel sowie ein robuster Karosserie-Unterboden, auf dem das Puzzle nach seiner Fertigstellung aufsitzt. Vom Hersteller wird der Porsche 911-R als ein „Premium-Puzzle für Erwachsene“ vermarktet. Die auf dem hochwertig anmutenden Umkarton angegebene Altersempfehlung beläuft sich indes auf 10-99 Jahre.

Im Lieferumfang enthalten ist, neben den oben aufgezählten Puzzleteilen für den optisch sehr ansprechenden Porsche 911-R, zudem noch vierseitige Bauanleitung, die es jedoch im Grunde nicht wirklich gebraucht hätte, da der Zusammenbau des Modells für alle, die schon einmal einen Modellbausatz angegangen sind, selbsterklärend ist, bzw. sein dürfte. Weitere Hilfsmittel wie Modellbauklebstoff wird indes nicht zwingend benötigt, um sich den Porsche 911-R im Anschluss ins Regal stellen zu können, – bloßes zusammenstecken reicht völlig aus. Wer auf eine höhere Stabilität Wert legt, sollte sich eine Fixierung durch Klebstoff indes vielleicht doch mal überlegen, denn das ganze 3D-Puzzle ist nicht sonderlich robust geraten.

Und so schaut das komplett fertig zusammengebaute „Ravensburger Porsche 911-R 3D-Puzzle“ aus, wenn es in sicher vollen Pracht auf dem Esstisch steht:

Ravensburger 3D-Puzzle "Porsche 911-R"

Mir gefällt der schon sehr hohe Detailgrad des Modells und der Umstand, dass man bei dem „Ravensburger 3D-Puzzle“ bereits auf den ersten Blick erkennt, um welchen Sportwagen es sich denn handelt. Eben dies ist beispielsweise bei ähnlichen Lizenzprodukten, wie beispielsweise dem „Lego Technic Porsche 911 GT3 RS“, mit dem ich auch schon eine Zeit lang liebäugele, bedauerlicherweise nicht immer der Fall. Selbst auf kleinste Details wie das ikonische Porsche-Logo auf der Motorhaube, die Spritzdüsen der Scheinwerfer-Reinigungsanlage, die Nachbildung der beiden Türgriffe sowie den angebrachten Porsche-Chromschriftzug am Heck wurde geachtet. Cool: Bei den Reifen handelt es sich nicht etwa um weitere Plastik-Pneus; vielmehr wurden sie aus Gummi gefertigt, was selbst bei hochwertigeren Sammlermodellen keine Selbstverständlichkeit ist. Auch der selbst aus einigen Metern Entfernung noch deutlich auszumachende Puzzle-Look – gute Augen einmal vorausgesetzt 😀 – gefällt mir richtig gut.

Für den kompletten Zusammenbau – angefangen mit dem Zusammensetzen des Fahrwerks, über das „Zusammenpuzzlen“ der Fahrzeug-Karosserie, das Ansetzen der beiden Außenspiegel sowie dem Einsetzen der Frontscheinwerfer – habe ich eine gute Dreiviertelstunde benötigt. Versierte Puzzle-Fans dürften das aber bestimmt nochmal um einiges zügiger hinbekommen. Geholfen hat mir sicherlich die vom Hersteller vorgenommene Durchnummerierung der einzelnen Puzzle-Teile von 1 bis 108. Diese wurde auf der nach dem Zusammenbau nicht mehr sichtbaren Rückseite der Teile aufgedruckt und gibt die Reihenfolge, sowie die ungefähre Position des nächsten angrenzenden Teils an. Sonderlich anspruchsvoll ist der Zusammenbau also nicht; wahrscheinlich hätte man sie auch weglassen können, nur wäre in diesem Fall dann die Altersempfehlung ab 10 wohl nicht mehr zu halten gewesen. Neben den normalen Puzzle-Bauteilen liegen zudem noch 12 spezielle Teile mit im Karton, welche über die von Ravensburger entwickelte „Easy-Click Technology“ verfügen. Mit deren Hilfe können zwei oder mehrere Puzzleteile auch um eine Kante herum miteinander verbunden werden. Weitere vier Bauteile müssen zudem vor dem Verbauen leicht umgelegt, bzw. zurechtgebogen werden. Alles in allem hat mit mir der Zusammenbau einigen Spaß gemacht.

Ich bezweifele übrigens sehr, dass der zehnjährige Nachwuchs die nötige Geduld aufbringen kann, um die ein oder andere wirklich friemelige Situation zu meistern. Das Modell ist, wie oben erwähnt, nicht sonderlich robust geraten. Soll heißen: Einmal falsch angefasst, schon hat man sich die Arbeit der letzten Minuten zunichte gemacht, was jedes Mal aufs Neue immens ärgerlich ist.

Letzten Endes belohnt das zusammengebaute Modell des Porsche 911-R (siehe Foto) den Aufwand und macht, wenn man es dann erst einmal in der Sammlervitrine stehen hat, den ein oder anderen Frustmoment mehr als wett. Und in eine solche gehört er auch hinein, denn bei dem Modell handelt es sich imho nicht um ein Spielzeug fürs Kinderzimmer. Zwar lassen sich die Räder bewegen – im Sinne von: in einer vorgegebenen Richtung drehen – und das Modell somit auf dem Tisch oder auch am Boden leicht hin und her schieben, allerdings eignet es sich aufgrund seiner nicht sonderlich widerstandsfähigen Struktur weder zum Spielen, noch für ähnlich geartete Aktivitäten.

Fazit

Nicht nur eingefleischte Porsche-Enthusiasten dürften ihre wahre Freude mit dem wunderbaren „Ravensburger 3D-Puzzle ‚Porsche 911-R'“ haben: Das zusammengebaute Modell des PS-starken Sportwagens präsentiert sich immens detailliert und macht in einer schönen Sammlervitrine wirklich was her! Den Zusammenbau bekommen indes selbst ausgewiesene Puzzle-Muffel wie ich binnen einer Stunde hin, allerdings mitsamt des ein oder anderen unvermeidbaren Frustmoments, der bei sowas aber auch irgendwie dazugehört. 😉

Ich bin jedenfalls voll und ganz zufrieden. Von daher gibt’s von mir auch einen Daumen nach oben sowie eine klare Empfehlung obendrauf. Liebe Leute bei Ravensburger, bitte mehr davon!

JDM-Sticker #3: Rising Sun

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