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Sigma Aura 30 & Curve_

Neu          9. Februar 2026          Review          "Werbung"

Ganz egal, ob man sich nun auf einem City-, Trekking- oder Mountainbike fortbewegt, ist eine Beleuchtung, die das Fahrrad im Dunkeln für andere Verkehrsteilnehmer ausreichend sichtbar, bzw. sichtbarer macht, in Deutschland Pflicht: So schreibt Paragraph § 67 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) einen vorne angebrachten Scheinwerfer mit weißem Abblendlicht sowie eine nach hinten ausgerichtete Rückleuchte mit rotem Licht vor. Wer bei Dunkelheit ohne erwischt wird, dem wird in der Regel ein Bußgeld aufgebrummt.

Für mein neues CUBE Aim SLX, mit dem ich zugegebenermaßen eher selten spät abends noch im Unterholz der Wälder und Wäldchen rund um Köln unterwegs bin, habe ich mich für ein Beleuchtungs-Set aus dem Hause Sigma entschieden; für das „Sigma Aura 30 & Curve“, um genau zu sein. Preislich habe ich nicht ganz oben ins Regal gegriffen, sondern tendenziell eher im mittleren Segment zugeschlagen.

Wie sich das „Sigma Aura 30“-Abblendlicht sowie das kleine Rücklicht namens „Curve“ die Tage während einer längeren Biking-Tour so geschlagen haben, klärt meine kompakte Produkt-Review.

Review

Ich habe das „Sigma Aura 30 & Curve“ Fahrradlichter-Set bei Amazon bestellt, einen Tag drauf wurde es in einem gebrandeten Umkarton verpackt zu mir nach Hause geliefert. Im Karton befanden sich neben dem jeweils sicher verstauten Abblend- und Rücklicht zudem vier zum Betrieb benötigte AA- und AAA-Batterien – was heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist -, sowie eine ausführliche, bebilderte Betriebs- und Montage-Anleitung, in deren Rahmen sowohl die Befestigung am Lenker, respektive der Sattelstütze des Fahrrads gut beschrieben, als auch die anschließende Inbetriebnahme verständlich erklärt wird.

Die Montage der beiden Lichter geht erfreulicherweise gänzlich ohne Werkzeug vonstatten. Sowohl der große „Aura“-Scheinwerfer, als auch das kleine „Curve“-Rücklicht werden nämlich jeweils mithilfe einer flexiblen Silikon-Gummi-Halterung, die fest mit dem jeweiligen Lampengehäuse verbunden ist, am Lenker, bzw. der Sattelstütze befestigt. Hersteller Sigma verspricht „eine schnelle sowie passgenaue Befestigung an jedem Fahrradlenker“, was mir nicht übertrieben scheint. Einmal mit dem Silikonband ordentlich arretiert, sitzt die „Sigma Aura 30“ bombensicher an ihrem Platz, bewegt sich nicht, verrutscht nicht mehr, trägt überdies nicht zu sehr auf und fügt sich alles in allem gut in die Gesamtoptik des Fahrrads ein; selbes gilt für den kleinen „Curve“-Rückstrahler, der an der Sattelstange oder befestigt an einer gegebenenfalls vorhandenen Satteltasche kaum auffällt.

Das am Lenker meines MTB montierte „Sigma Aura 30“-Frontlicht:

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Eingeschaltet wird das montierte „Sigma Aura 30“-Frontlicht, indem die auf der Oberseite des Gehäuses befindliche Multifunktionstaste zweimal kurz hintereinander betätigt wird. Ein weiteres einmaliges Betätigen wechselt zwischen den beiden verfügbaren Leuchtmodi hin und her. Um das Licht nach Fahrtende wieder auszuschalten, muss die Taste mehrere Sekunden lang gedrückt werden.

Das „Aura 30“ nennt wie erwähnt insgesamt zwei Leuchtmodi („Standard“ und „Eco“) sein Eigen und erreicht laut Hersteller Sigma im eingestellten Modus „Standard“ eine maximale Leuchtstärke von 30 Lux, was meiner Meinung nach für den Einsatz in der Stadt vollkommen ausreichend ist. Wer hingegen öfters außerorts, auf dunklen Landstraßen, im Wald und überhaupt auf schlecht bis überhaupt nicht beleuchteten Strecken unterwegs ist, sollte lieber zu einem leistungsstärkeren Modell wie der „Sigma Aura 60“ greifen, da dieses, die Lichtintensität betreffend, über merklich mehr Strahlkraft verfügt. Der Leuchtkegel des Frontlichts verläuft trichterförmig, nimmt zentriert mit zunehmender Entfernung vom Ausgangspunkt an Intensität zu und läuft zu beiden Seiten hin angenehm weich aus.

Nichts auszusetzen, denn es tut einfach nur das, was es soll – und zwar richtig gut! -, habe ich am wahlweise hochkant oder waagerecht montierbaren „Curve“-Rücklicht, dessen intensiv leuchtenden LEDs und sein breiter Leuchtkegel selbst bei Dämmerlicht schon quasi nicht mehr zu übersehen sind und somit für eine erhöhte Sichtbarkeit sorgen!

So schaut das Rücklicht an einer Satteltasche befestigt aus:

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Herstellerangaben zufolge, kommt das „Aura 30“ auf eine Leuchtdauer von bis zu 15 Stunden, – allerdings nur, wenn es im „Eco“-Modus betrieben wird. Wird der deutlich hellere „Standard“-Modus genutzt – was die meisten Käufer tun dürften -, erreicht die Lampe nur noch eine Leuchtdauer von knapp 5 Stunden, was im Vergleich mit vergleichbaren Produkten anderer Hersteller schon recht wenig ist. Nach zwei, drei Touren im „STandard“-Modus sind demnach neue AA-Batterien fällig, was auf Dauer nervig sein kann. Was das angeht, bereue ich wirklich, nicht zur „Sigma Aura 35 USB“ gegriffen zu haben, die nur ein wenig mehr gekostet hätte, deren interner Akku per USB-Kabel jedoch immer wieder aufgeladen werden kann!

Praktisch: Der Ladestand der eingesetzten AA-Batterien lässt sich bei der „Aura 30“ im eingeschalteten Zustand der Lampe direkt am Multifunktionsknopf ablesen: Leuchtet dieser schwach, ist das ein positives Zeichen, denn der Ladestand der Batterien liegt noch über 10 Prozent – also im grünen Bereich; intensives Leuchten deutet indes hingegen auf einen niedrigen Ladestand der Batterien hin und ein baldiger Austausch eben dieser wäre angeraten. Das Rücklicht „Curve“ verfügt derweil über einen kleinen Ladestand-Indikator, welcher mit ein wenig Vorlauf anzeigt, sobald die beiden kleinen AAA-Batterien, die zum Betrieb benötigt werden, ersetzt werden müssen. Die Leuchtdauer des „Curve“ wird vom Hersteller mit bis zu 29 Stunden angegeben, liegt also deutlich über der der Frontlampe.

Beide Fahrradlampen, sowohl die „Aura 30“ als auch die „Curve“, sind nach internationalem IPX4-Standard gegen Spritzwasser geschützt, wodurch sie beispielsweise auch während eines Regenschauers bedenkenlos eingesetzt werden können ohne Gefahr zu laufen, durch eindringendes Regenwasser Schaden zu nehmen.

Fazit

Das „Sigma Aura 30 & Curve“ Fahrradlichter-Set bietet für die Stadt ausreichende Leistung zu einem erschwinglichen Preis – und schaut dabei auch noch ziemlich stylish aus, lässt jedoch insbesondere bei Biking-Touren außerhalb gut beleuchteter Gegenden merklich zu wünschen übrig. Die Leuchtkraft des Frontlichts von nur 30 Lux ist das große Manko – und dürfte im Zusammenspiel mit der alles in allem recht mageren Laufzeit von lediglich 5 Stunden (Leuchtmodus „Standard“) für viele ein echter Dealbreaker sein.

Anspruchsvolle Radfahrer und all jene, die es nicht bloß ausreichend hell, sondern stattdessen lieber sehr hell mögen, greifen besser zu einer leuchtstärkeren Alternative wie zum Beispiel dem oben bereits verlinkten Modell „Sigma Aura 60“ desselben Herstellers.

gnubreW

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