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Profesionell Redder Van De Prinsessen. Een halve dag.
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Skyrim: Die ersten Eindrücke

Die ersten 12 Spielstunden in “The Elder Scrolls V: Skyrim” liegen hinter mir. Höchste Zeit also, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen und meine Eindrücke in Worte zu fassen, – und an dieser Stelle auf ein äußerst gelungenes Let’s Play zu “Skyrim” hinzuweisen…


Let’s Play… The Elder Scrolls V: Skyrim von TheRadBrat

Zu allererst mal muss ich was klarstellen: Entgegen früherer Ankündigungen, habe ich mir nun doch die PC-Version des Spiels geholt, und diese direkt bei Steam gekauft (ja, ich kaufe spiele noch!) und runtergeladen. Das ging flott und war innerhalb von vielleicht einer Stunde erledigt. Insgesamt sind es gut 6 GB die gesaugt werden müssen, was heutzutage ja nicht mehr wirklich ein Problem darstellen sollte. Hier und da hört man ja wieder, wie sich Leute über Steam und die angebliche Unfähigkeit des Personals dort echauffieren. Kann dazu nur sagen: der eigentliche Fehler ist meistens zwischen Schreibtisch und Stuhl zu finden. Ich hatte in den gut sieben Jahren, die ich dort nun schon angemeldet bin (Half-Life 2 war mein erster Steam-Titel) und die Plattform nutze, jedenfalls noch nie, ich wiederhole: noch NIE irgendein Problem mit Steam, – weder technisch noch emotional! Ich weiß echt nicht, was diese Nörgler verkehrt machen, aber an irgendwas muss es ja liegen?! Naja, aber jetzt zum eigentlichen Spiel…

Um es direkt auf den Punkt zu bringen: “The Elder Scrolls V: Skyrim” ist wirklich herausragend! Ich habe es nun wie eingangs erwähnt bereits gut zwölf Stunden gezockt, und stehe immer noch ziemlich am Anfang der Story. Warum? Weil man einfach sooo unfassbar viel zu tun hat und die Entwickler es ganz offensichtlich voll darauf anlegen, einen ständig zu sidetracken! Nachdem man in die Welt eingeführt wurde, ist man quasi auf sich allein gestellt. Man wird nicht gezwungen, eine Mission nach der anderen abzuklappern, sondern kann tun und lassen was man will: beispielsweise auf eigene Faust den riesige Kontinent Skyrim, bzw. Himmelsrand, wie er in der sehr gelungenen deutschen Fassung heißt, erkunden, Dungeons von Untoten säubern, Drachen jagen, Schätze finden, mehreren Berufen nachgehen, wilde Tiere erlegen, oder halt Missionen angehen, die einem an wirklich nahezu allen Ecken offeriert werden.

Einiges davon hab ich bereits ausprobiert – und mich dann natürlich wieder der Hauptstoryline gewidmet, die mir bis dato wirklich sehr gut gefällt: Es geht grob gesagt um die Wiederkehr eines uralten Drachens, Alduin, der wiederum seine einst niedergestreckten Mitstreiter (ebenfalls Drachen) aus längst vergangenen Zeiten wieder zum Leben erwecken will, um sich so die Welt Tamriel und ihre Völker Untertan zu machen. Meine Heldin (ja, ich spiele mit einer Heldin!) ist – und das trifft sich wirklich gut – ein “Drachenblut”, also eine Streiterin, welche die Seelen und Kräfte gefallener Drachen in sich trägt, weshalb – logischerweise – allein sie all das verhindern kann! Nebendran tobt auch noch so etwas wie ein Bürgerkrieg, diverse Fraktionen beharken sich um die Vorherrschaft in Himmelsrand – und mitten drin meine Helden! Bis jetzt macht das alles wie gesagt richtig Laune, bin gespannt, wie es weiter geht. Übrigens: Anders als zuletzt “Deus Ex: Human Revolution” (siehe meine Rezension) ist “Skyrim” ein lokalisations-technisches Meisterwerk: Tolle Texte, die durchgehend sehr stimmig und vor allem sinnig ins Deutsche übertragen wurden, dazu ausnahmslos sehr bekannte deutsche Synchronsprecher, die auch von nöten sind, schließlich ist jedes einzelne (!) Gespräch, und sei es noch so unbedeutend, komplett vertont worden.

Vielleicht kurz ein paar Worte zur Grafik, obwohl mir die jetzt nicht sooo wichtig ist, da halt der Rest wirklich herausragend ist: Ich finde die Optik des Titels sehr passend. Klar, das Nonplus-Ultra ist sie nicht, nein, auch auf dem PC nicht, und auf dem sieht sie schon immens viel besser aus als auf der Playstation 3, bzw. auf der Xbox 360, aber sie hat Charme und ist in sich stimmig. Zwar springen manchmal hier und da etwas matschige Texturen ins Auge, mal ploppen plötzlich wie aus dem Nichts Bäume und Felsen auf, oder Texturen werden erst im unmittelbaren Sichtfeld des Spielers auf die Polygone geladen, aber das kommt zum Glück nur äußerst selten vor. Oh, und warum hat mein Charakter auch im Jahr 2011 in der Ego-Perspektive noch immer keinen eigenen Körper? Ich meine, die Arme sind ja wirklich ansehnlich animiert, aber wo ist der Rest? Bei dieser Gelegenheit wiederhole ich sehr gerne meinen Aufruf an die Entwickler dieser Welt: Gebt unseren Chars endlich einen anständig modellierten Oberkörper, gebt ihnen Beine, Füße – und ganz wichtig: gebt ihnen (sollten wir uns denn für ein Weibchen entschieden haben) Brüste!!!11!1 :)) Ähm… ja, ok *hust*, weiter im Text…

Ein bisschen Sorgen macht mir die Gegnervielfalt. Bis jetzt liefen meiner Helden im Prinzip nur Wölfe, Bären, stinknormale Menschen, deren Skelette und untote Nord in ihre Axt. Ok, ab und an war auch mal ein höchst angepisster Troll und eine tobende Seerobbe dabei, die richtig große Abwechslung gab’s bisher jedoch noch nicht. Naja, vielleicht ändert sich das noch, ich hoff’s einfach mal. Nix zu meckern hab ich an der KI der Mobs: die rennen nämlich nicht stur auf einen zu, sondern wenden so etwas ähnliches wie eine Taktik an. Mal schleichen sie sich hinterrücks an, mal weichen sie zur Seite aus, umkreisen einen, ziehen sich taktisch klug zurück, suchen Deckung um sich wieder hoch zu heilen, so sie denn über diese Fähigkeit verfügen, oder stürmen im Angesicht des Todes wie bekloppt auf einen zu, in der Hoffnung, mit den letzten verzweifelten Schwerthieben doch noch was ausrichten zu können. Wirklich nett gemacht und sehr atmosphärisch! Das gilt im Übrigen auch für die Kämpfe gegen die Drachen. Es ist schon ziemlich beeindruckend, wenn so ein Vieh plötzlich wie aus dem Nichts auftaucht, vor einem landet, bisschen rumposiert die Muskeln spielen lässt und einem dann ganz unvermutet Feuer und Eis ins Gesicht speit!

Apropos Atmosphäre: Von dieser erinnert mich “Skyrim” irgendwie an das gute alte “Dark Messiah of Might and Magic”. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal, warum das so ist. Vielleicht liegt es einfach am Setting, das mir außergewöhnlich gut gefällt, oder aber am allgegenwärtigen Abenteuer-Feeling… – hier will ein Dungeon erforscht werden, da eine alte Krypta, dort hinten ist ein Steinkreis in dem einst okkulte Rituale abgehalten wurden, dann sind da natürlich die riesigen Städte mit ihren geschäftigen Bewohnern und Fraktionen und und und. Darüber hinaus gibt’s hohe Berge, tiefe Täler und angenehm flache Tundra, die ebenfalls Geheimnisse und sehenswerte Orte en masse beherbergen, welche nur darauf warten, dass man über sie stolpert.

Naja, ich komme dann langsam mal zum Ende. Schließlich will ich meiner ausführlichen Rezension, die ganz bestimmt kommen wird, nicht zu viel vorweg nehmen. ;) Es macht einfach unheimlichen Spaß, in “The Elder Scrolls V: Skyrim” Zeit totzuschlagen. Schon jetzt ist es ganz klar mein persönliches RPG des Jahres, und ich bezweifele ernsthaft, dass sich das im Verlauf der vielen, vielen Stunden, die noch vor mir liegen, großartig zum Negativen hin ändern wird!

Update, 12. November 2011: Die hoch geschätzten Spieleveteranen befassen sich in ihrem aktuellen Podcast #35 unter anderem auch mit “Skyrim”. Als Gastveteran sitzt diesmal der gute Roland Austinat am Mikro, der seinerseits an der sehr gelungenen deutschen Lokalisation des Vorzeige-RPGs aus de Hause Bethesda Softworks mitgewirkt hat. Wie immer absolut hörenswert!

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