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Profesionell Redder Van De Prinsessen. Een halve dag.
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Skyrim – (M)ein Weihnachtsmärchen

Also, ich weiß ja nicht wie es bei euch ausschaut, aber ich für meinen Teil freue mich dieses Jahr tatsächlich auf diese nervige Kommerz-Orgie aka Weihnachten! :)) Schuld an dieser bis vor ein paar Wochen für nicht möglich gehaltenen Entwicklung ist “The Elder Scrolls V: Skyrim”, das kommende Mega-RPG von Bethesda Softworks, den Machern solcher Blockbuster-Franchises wie “Fallout” und eben “The Elder Scrolls”.

Jetzt wird der ein oder andere sicherlich einen auf wichtig machen und mir stecken wollen, dass der Titel doch bereits am 11. November 2011 (11.11.11, – hh hh h…) für PC, Xbox 360 und Playstation 3 raus kommt. Ja, das mag zwar stimmen, ich werd’s mir jedoch aufheben (wird mich einiges an Überwindung kosten!), um’s schön gemütlich über die Weihnachtsfeiertage und Silvester durchzuzocken. Komplett ohne Zeitdruck und Alltagsstress und so. Draußen kann sich dann von mir aus gerne wie letztes Jahr meterhoch der Schnee türmen und die Residence komplett von der Außenwelt abschneiden, – ist mir sowas von egal! Würde außerdem ziemlich perfekt zum coolen nordischen Setting passen, oder? ;)

Was mich an “Skyrim” so fasziniert? Nun, bis vor paar Wochen eigentlich nicht viel. Nachdem ich seinerzeit mit “Fallout 3″ nicht viel anfangen konnte, der Nachfolger “Fallout: New Vegas” ebenfalls nicht wirklich meinen Geschmack traf und der letzte “The Elder Scrolls”-Titel, den ich mir gekauft habe, bis ins Jahr 2001 zurückdatiert (“The Elder Scrolls III: Morrowind” war’s, “Oblivion” hab ich zwischenzeitlich ausgelassen, da scheiß Setting), hatte ich “The Elder Scrolls V: Skyrim” jetzt nicht wirklich auf dem Radar. Das änderte sich auf einen Schlag, als ich vergangenen September diesen grandiosen Developer-Walkthrough das erste Mal sah! Ich meine, das ist doch mal eine wirklich hammer Präsentation von Gameplay und der faszinierenden Welt Tamriel, oder?

Part 1 (Welt & Skills) | Part 2 (Dungeons & Quests) | Part 3 (Drachen & Magie)

Als historisch ziemlich interessierter Mensch mag ich natürlich das durch und durch nordische Setting des Titels, mit seiner fantastischen Welt, all den Mythen, den zahlreichen atmosphärischen Geschichten am Wegesrand (überhaupt beneide ich ja jeden, der sich solch ein komplexes Universum ausdenken kann!) und – ganz wichtig – den gigantischen Drachen (bzw. den Lindwyrmen, wie sie in “The Elder Scrolls” genannt werden), die sich dort zu Dutzenden tummeln – und laut den Entwicklern von Bethesda Softworks ein wichtiges Spielelement sind! Und selbst wenn sie’s nicht wären: Scheiße Mann, es gibt Drachen! Gib einem Spiel Drachen und es ist sowieso schon mal grundsätzlich awesome, ftw und überhaupt! ;) – Apropos Spielelemente: Ich habe wirklich das Gefühl, Bethesda “get’s it right” dieses Mal, was den Spagat zwischen konsolen-typischer Zugänglichkeit und der für ein solch erwachsenes Rollenspiel immens wichtigen Spieltiefe betrifft. “Dragon Age 2″ wäre hier als Negativbeispiel zu nennen, das war mir viel zu arcadig und ein absolut unwürdiger Nachfolger des in meinen Augen grandiosen ersten Teils! “Skyrim” hingegen scheint verhältnismäßig leicht zugänglich, entfaltet jedoch, wenn man sich entsprechend enthusiastisch mit dem Skillsystem und all den anderen Gameplay-Elementen beschäftigt, sich einarbeitet und reinsteigert, ungeheure Tiefe und Komplexität und zig Möglichkeiten wie man sich mit seinem spielerischen Alter Ego ohne Ende austoben kann, und die dazu noch so gestaltet wurde, dass sie enorm motiviert. Das liegt meiner Meinung nach an der Art, wie all diese Elemente visualisiert werden. Das User Interface (UI) (siehe Demovideo) und überhaupt die ganze Optik von “Skyrim” machen auf mich einen hervorragenden Eindruck. Die gesamte Art Direction des Titels ist – um es auf den Punkt zu bringen – f*cking Oscar-verdächtig! Muss ich den superben Soundtrack des Spiels erwähnen? – Ebenfalls sehr, sehr geil!

Was mich jetzt schon so ein bisschen ankotzt, ist die drohende DLC-isierung, die sich bei einem Spiel solchen Ausmaßes geradezu aufdrängt. In schöner Regelmäßigkeit wird ein DLC nach dem anderen im Xbox LIVE-Marketplace, bzw. im Playstation Store (oder wie das dortige Äquivalent auch immer heißt) aufschlagen, das der Welt von “Skyrim” einen neuen Abschnitt hinzufügt, vielleicht mal ein neues Monster implementiert oder eine neue epische Questreihe freischaltet. Das ist natürlich vollkommen legitim, schließlich will ein solcher Titel, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Unsummen an Entwicklungskosten verschlungen hat, zügig refinanziert werden. Nach absolut lächerlichen DLC-Disastern wie “Fable 2 & 3″ (die waren ja alle irgendwie so dermaßen für die Tonne, sorry Lionhead Studios…) bin ich was downloadable Content angeht, den man bis vor ein paar Jahren noch ins finale Spiel gepackt hätte, bisschen, nun ja, nicht direkt abgeneigt, nur etwas eigen. Naja, geht bestimmt nicht nur mir so…

Aber was soll’s: “The Elder Scrolls V: Skyrim” ist jedenfalls seit gestern Abend vorbestellt. Und zwar die Version für meine treue Xbox 360 und nicht für den PC, will schließlich nicht die ganze Zeit in der, öhm, Abgeschiedenheit meines ollen Schreibtischs zubringen.

In diesem Sinne: Ich freu mich auf Weihnachten – und ihr so?

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