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InaiMathi Blog

Pro Evolution Soccer (PES) 2017

Pro Evolution Soccer (PES) 2017 - © Konami

Das Einzige, was mich mit dem Thema Fußball verbindet, ist der glorreiche 1. FC Köln. Weder war ich in meiner Kindheit in einem örtlichen Fußballverein angemeldet, noch bin ich dieser Tage in einem der zahllosen FC-Fanclubs organisiert (vom Effzeh-Forum.koeln einmal abgesehen) oder trete wie viele andere wenigstens zuhause an der heimischen Konsole im Wohnzimmer gegen das runde Leder. Nein. Ich bin gewiss keiner, der sich das alljährliche „FIFA“ Content-Update zum Vollpreis ins Regal stellt, weil er auf auf den neuesten Stand gebrachte Stats, optimierte Grashalme und/oder Frauenfußball steht. Letztens jedoch, man mag es kaum glauben, wurde ich schwach. Sehr, sehr schwach!

Was war passiert? Nun, im PlayStation Store wurde ich durch Zufall auf ein beinahe schon unschlagbares Angebot aufmerksam: „FIFA 17“-Konkurrent „Pro Evolution Soccer 2017“ (in Japan: „Winning Eleven 2017“) wurde dort für gerade einmal 9,99 Euro angeboten. Ein absolutes Schnäppchen, insbesondere wenn man bedenkt, dass Konamis, wie man hört, in vielerlei Hinsicht superbe Fußball-Simulation bei Amazon, Mediamarkt, Saturn und Co. nach wie vor für knapp dreißig Euronen über die Ladentheke geht. Also zögerte ich nicht lange und schlug zu! „PES 2017“ ist seit dem inzwischen dann doch schon immens betagten „FIFA 09“, das ich mir seinerzeit für Xbox 360 geholt hatte, das erste Fußball-Videospiel, das seinen Weg in meine Videospielsammlung gefunden hat. Außerdem werde ich nun im PS4-Dashboard von niemand geringerem als Weltfußballer Lionel Messi angegrinst, – was schließlich auch nicht jeder von sich behaupten kann.

Im Rahmen der folgenden ausführlichen Review zur PlayStation 4-Version von „Pro Evolution Soccer 2017“ (inkl. Datenpaket 3) möchte ich u.a. klären, ob die Sim auch was für Leute wie mich ist, die mit ähnlichen Games eigentlich so überhaupt nichts anfangen können. Weiters werde ich darauf eingehen, wie sich „PES 2017“ gegen Branchenprimus „FIFA 17“ schlägt. P.S: Nein, dies ist keine bezahlte Review! Auch gehöre ich nicht zu jenen Bloggern, die in den letzten Wochen ein Musterexemplar zugeschickt bekommen haben, um über ein demnächst stattfindendes Event schreiben zu können! 🙂

Pro Evolution Soccer 2017
2016, Fußball-Simulation, PlayStation 4
Konami Computer Entertainment
www.Konami.com/wepes/

Spieletrailer

Beschreibung
„Pro Evolution Soccer 2017 fokussiert sich auf das Spielprinzip von ‚Control Reality‘: Es hebt das preisgekrönte Gameplay durch erweiterte Kontroll-Elemente und einen neuen Standard an visueller Realität auf eine neue Ebene – ohne jene Aspekte zu vernachlässigen, welche die Grundlage des Erfolges von Pro Evolution Soccer sind: der Spaß, den man bei einer Partie PES mit Freunden hat. Um den gefeierten Realismus der Serie zu neuen Höhen zu führen, wurde erneut die branchenweit anerkannte Fox Engine verwendet. Zugleich fokussiert sich KONAMI auf die Spielmechanik von First Touch, womit das Spielen und Empfangen von Pässen realistischer denn je abläuft, und eine Künstliche Intelligenz, welche sich der Spielweise der User anpasst.“ – Quelle

Kritik
Gamer, die darüber nachdenken, sich entweder das neue „FIFA“ oder aber den großen Konkurrenten aus dem Hause Konami, namentlich „Pro Evolution Soccer“, zuzulegen, stehen seit Jahren vor der Wahl, was es denn primär sein darf: Entweder Lizenzen ohne Ende (EA) oder aber spielerische Brillanz (Konami)? Das ist auch dieses Jahr nicht viel anders. Während „FIFA 17“ mit schierer Masse zu überzeugen versucht, gestaltet sich die Lage bei „PES 2017“ ein klein wenig anders: „Pro Evolution Soccer 2017“ ist das offizielle Videospiel zur UEFA Champions League, der UEFA Europa League sowie des AFC Cups, welcher von der Asian Football Confederation organisiert wird. Alle an den oben aufgeführten Wettbewerben teilnehmenden Vereine lizensiert. Dies schließt die Vereinslogos, Trikots sowie die zum Zeitpunkt der Lizenznahme unter Vertrag stehenden Spieler und deren jeweilige offizielle Ausrüster (Adidas, Nike, Puma etc.) mit ein. Aufgrund einer Exklusivvereinbarung von EA Sports mit dem FC Bayern München, Real Madrid, Juventus Turin und Manchester United, sind die vier europäischen Top-Teams nicht im Spiel enthalten, obwohl es sich bei ihnen um Champions-League-Teilnehmer handelt. Von den deutschen Teams sind demnach lediglich Borussia Dortmund, der FC Schalke 04 sowie Bayer 04 Leverkusen spielbar, während die Bayern durch Abwesenheit glänzen.

Vollständig lizensiert wurden die französische Ligue 1, Ligue 2, die niederländische Eredivisie, Italiens Serie A (mit Ausnahme von Juventus Turin und US Sassuolo), die Campeonato Brasileiro, die chilenische Premiere Division, Argentinies Primera Division, und last but not least zahlreiche, um genau zu sein 81 Nationalmannschaften (teil-lizensiert), darunter u.a. die Schwergewichte wie Weltmeister Deutschland, Europameister Portugal, Spanien, Italien, England, sowie Nationalteams aus Afrika (u.a. Nigeria, Kamerun), Nord- und Mittelamerika (u.a. Vereinigte Staaten, Mexiko), Südamerika (u.a. Argentinien, Brasilien) und Asien/Ozeanien (u.a. Australien, Japan, China, Südkorea). Bundesliga, Premiere-League und Co. gibt’s indes nicht. Wer beispielsweise mit dem 1. FC Köln auf Torejagd gehen möchte, muss wohl oder übel zu „FIFA 17“ greifen, den im Spiel enthaltenen umfangreichen Editor bemühen, mit dessen Hilfe sich die zahlreichen „PES“-Fantasieteams entsprechend editieren lassen, – oder aber einen Umweg gehen, indem er Vereinsnamen, Daten, Logos etc per USB-Stick nachpatcht.

„PES 2017“ kann zudem mit insgesamt 19 offiziell lizensierten Fußballstadien (um nicht zu sagen -Tempeln) aufwarten. Als da wären: Camp Nou, Giuseppe Meazza, San Siro, Signal Iduna Park, Stadio Olimpico, St. Jakob-Park, Estádio do Maracanã, Estádio Mineirão, Arena Corinthians, Estádio Beira-Rio, Estádio do Morumbi, Estadio Urbano Caldeira, El Monumental, Estádio Alberto J. Armando sowie das Saitama Stadium (Stand: 2002). Obendrauf gibt’s eine Reihe von Fantasie-Stadien, darunter das immens generische Konami-Stadion.

Der spielerische Hauptfokus von „Pro Evolution Soccer 2017“ liegt auch in diesem Jahr ganz eindeutig auf dem „MyClub“-Modus. Bei diesem handelt es sich im Grunde auf eine leicht abgewandelte Version von „FIFA Ultimate Teams“, in welchem sich Spieler peu á peu eine eigene Mannschaft zusammenstellen, die managen und sich im Duell mit der KI oder online auch gegen menschliche Gegner messen können. Absolvierte Partien, besonders gelungene Aktionen und andere Aktionen werden mit Credits belohnt, mit denen man sich wiederum im Auktionshaus neue Spieler kaufen, bzw. diese von einem zuvor angeheuerten Scout aufspüren lassen kann.
Darüber hinaus bietet „PES 2017“ die Möglichkeit, diverse Meisterschaften und Wettbewerbe zu spielen, darunter wie erwähnt die UEFA Champions League (Gruppenphase & Finals), UEFA Europa League (Gruppenphase & Finals) und der AFC Cup (Gruppenphase & Finals), sowie zudem klassische Freundschaftsspiele gegen die KI und menschliche Gegner, und einen Karrieremodus namens „BAL“ (Become A Legend), in welchem man sich mit einem selbsterstellten Spieler oder aber mit einem bereits vorhandenen Newcomer gen Fußball-Olymp dribbeln kann. Allerdings muss ich sagen, dass der Karrieremodus von „PES 2017“ gegen den der Konkurrenz alles in allem ziemlich abstinkt und mich nach den ersten paar Spieltagen nicht sonderlich zum Weiterspielen angeregt hat.

Lassen wir die staubtrockene Welt der Lizenzen hinter uns und werfen stattdessen einen Blick auf das Gameplay von „Pro Evolution Soccer 2017“. Etwas, das das „PES“-Franchise seit jeher von der Konkurrenz unterschieden hat, ist die schier akribische Brillanz, mit welcher der Fußballsport auf dem grünen Rasen simuliert wird. Auch „PES 2017“ kann für meine Begriffe mit ultrarealistischem Gameplay aufwarten. Der Ball befindet sich als „eigene Einheit“ auf dem Platz und klebt nicht am Fuß des ballführenden Spielers, was Aktionen und Spielsituationen ermöglicht, die schlicht und ergreifend undenkbar wären, wäre er lediglich Teil einer starr ablaufenden Animation, wie dies beispielsweise bei „FIFA“ bis vor ein, zwei Jahren nach der Fall war. Während es über den grünen rasen rollt, schlittert, hüpft und springt verhält sich das Spielgerät physikalisch korrekt und nachvollziehbar. Es folgt keinen vorberechneten Bahnen, stattdessen werden diese stets „on-the-fly“ simuliert.
Gleiches gilt für die 22 Spieler auf dem Feld: Auf deren Bewegungen und Aktionen werden physikalisch genau simuliert und in Szene gesetzt. Bei der Berechnung der einzelnen Aktionen mit und gegen den Ball spielt sogar die Beschaffenheit des Untergrund eine nicht unwichtige Rolle: Spieler rutschen bei regennassem Rasen vereinzelt weg; der Antritt ist allgemein hin langsamer und die Bewegung des Balls träger, gehemmter. Wie gut und schlecht Spieler auf dem Rasen performen, wie viele spielerischen Skills sie ihr Eigen nennen, welche Tricks sie in petto haben, wird von individuell vergebenen Statistiken beeinflusst, welche wiederum auf realen FIFA-Stats fußen.

Wer, wie ich, schon seit längerem keine Fußball-Videospiele mehr gezockt hat, wird sich sicherlich verwundert die Äuglein reiben, welch‘ grandiose Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz in den letzten paar Jahren gemacht wurden. Die KI in „PES 2017“ stellt definitiv eine spielerische Herausforderung dar. So stellt sich die gegnerische Mannschaft mit voransschreitender Spieldauer und erfolgreichen Torabschlüssen peu á peu auf die Taktik des Spielers ein und passt ihre jeweilige taktische Ausrichtung entsprechend an. Wer beispielsweise immer und immer wieder dieselben Spielzüge nutzt, um in den gegnerischen Sechzehner zu kommen, wird es, je nachdem welcher Schwierigkeitsgrad eingestellt wurde, mit mehr oder weniger viel Gegenwehr sowie dynamisch angepasster Spielzug-Verteidigung und Kontern zu tun bekommen. Erfolgreiche Abschlüssen vor dem gegnerischen Kasten müssen in der Regel hart erarbeitet werden. Gegnerische Mannschaften spielen indes durchaus schlau in der Offensive und wissen regelmäßig mit unvorhergesehenen Aktionen zu überraschen. Keine Partie gleicht der anderen! Ich kann getrost sagen, dass mir eine solch herausragende KI-Leistung bis dato noch in keinem anderen Fußball-Videospiel unter gekommen ist!

Ebenfalls realistisch: Der Spielverlauf gegen die Künstliche Intelligenz gleich nicht, wie ich das beispielsweise aus den früheren „FIFA“-Titeln noch gewohnt bin, einer Partie „Kick’n’Rush“, sondern gleicht auch von der Pace her einem echten Fußballspiel. Spieler rennen nicht wie aufgedrehte Duracell-Hasen über den grünen Rasen, sondern wägen ihre jeweiligen Aktionen genau ab. Spiele enden überdurchschnittlich oft mit Ergebnissen, die man so auch in der Realität erwarten würde, weil sie grundsätzlich dem Spielverlauf entsprechen. Nur ganz selten einmal bekommt man es mit einem eher unrealistischen Torfestival á la 11:2 zu tun.
Simuliert wird zudem die individuelle Tagesform sowie die Moral der beiden auf dem Platz stehenden Teams: Jede Mannschaft hat einmal mit einem etwas schlechteren Tag zu kämpfen, da können sich selbst absolute Underdogs-Teams Hoffnungen auf mindestens einen Punkt machen! Die Moral steigt und fällt mit der allgemeinen Performance des Teams, bzw. wie der erfolgreich der Gegner agiert. Torschützen bekommen einen Moralbonus spendiert, während Verteidiger, die in schöner Regelmäßigkeit gegen die heranstürmende gegnerische Offensive den Kürzeren ziehen, eher geknickt auf dem Rasen herumtraben, quasi einen fetten DeBuff auf ihre Stats mit sich herumschleppen.

Im Vorfeld und selbstverständlich auch während bereits laufender Matches kann im Strategie-Menü, welches über den Pausenbildschirm zu erreichen ist, die Taktik geändert (Tiki-Taka, Offensive AV u.a.) und sogar einzelnen Spielern individuelle Anweisungen (Manndeckung, Aufrücken, Fallenlassen etc) gegeben werden, darüber hinaus auch die Mannschaft-Formation angepasst und Auswechslungen getätigt werden. Dies alles ist im Handumdrehen mit nur wenigen Knopfdrücken erledigt, was auch auf die reduzierte, übersichtliche Menüstruktur im Windows-10-Stil zurückzuführen ist.

Alles in allem kann man guten Gewissens sagen: „Pro Evolution Soccer 2017“ ist das spielerisch anspruchsvollste Fußball-Videospiel aller Zeiten. Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad und in Kombination mit dem nochmals verbesserten Torwartspiel und den (wie im echten Leben) eher unberechenbar agierenden Schiedsrichtern, die, wie von „PES“ gewohnt, mit ihren getroffenen Entscheidungen hinsichtlich Fouls und/oder Abseits nicht immer richtig liegen müssen, stellt das Gameplay sogar absolute „PES“-Enthusiasten vor eine nicht zu unterschätzende Herausforderung!

Die Steuerung von „Pro Evolution Soccer 2017“ folgt demselben Schema, das Spieler bereits aus den zahlreichen Vorgängern gewohnt sind. Die Kontrolle der Spieler ist indes leicht zu erlernen, allerdings auf dem allerhöchsten Niveau nur mit viel Übung und Fingerfertigkeit zu meistern. Zum Glück gibt es ein ausführliches Tutorial, welches einem die Tricks und Kniffe der Steuerung näher bringt!
Wirklich gestört hat mich nichts, lediglich finde ich die Steuerung per Pro-Stick, mit dessen Hilfe besondere Tricks ausgeführt werden können, bei der Konkurrenz „FIFA 17“ einen Ticken eingängiger. Auch die Ausführung von Standardsituationen wie Freistößen und Ecken kommt mir ein wenig zu friemelig und unpräzise vor.

Während die PC-Version von „PES 2017“ eher altbacken daher kommt, basiert die Konsolenversionen der Sim auf einer dezent weiterentwickelten Version von Konamis FOX-Engine, die u.a. auch in Kojima Productions Action-RPG-Hit „Metal Gear Solid V: The Phantom Pain“ und dem angekündigten „Metal Gear Survive“ zum Einsatz kommt. Die Engine beweist einmal mehr, dass sie sehr realistische menschliche Charaktere, butterweiche Bewegungsabläufe, eine wie schon weiter oben erwähnt sehr gute Ballphysik und Effekte simulieren und darstellen kann. Ein Alleinstellungsmerkmal von „PES“ sind auch in diesem Jahr die mit einiger Akribie von Hand modellierten Gesichter der Spieler. Und ja, der Unterschied zur „Stangenware“ von „FIFA“ ist sichtbar: Die Spielergesichter wissen mit einzigartigen Details und Eigenheiten aufzuwarten, die man in dieser immensen Detailverliebtheit anderswo einfach nicht vorfindet! Adidas-Megastar und Weltfußballer Lionel Messi schaut in „PES 2017“ tatsächlich aus wie sein reales Ich und eben nicht wie ein Standardspielermodell, auf das lediglich eine Fototextur gepappt wurde. Selbes gilt für die meisten anderen offiziell lizensierten Spieler.
Negativ sind mir nur einige Kleinigkeiten aufgefallen: So wird in „Pro Evolution Soccer 2017“ zum Beispiel die Physik der Trikots und Hosen nicht simuliert. Stattdessen hängen sie mehr oder minder starr an den Gliedmaßen der Spieler herunter. Das bekommen andere Entwicklerteams inzwischen besser hin, beispielsweise Visual Concepts bei ihrer auch in dieser Hinsicht superben Basketball-Sim „NBA 2K17“ (siehe meine Review). Ebenfalls ein wenig unschön: Die Zuschauer im Stadionrund werden, zumindest in der Entfernung und außerhalb von Replays, lediglich in Form von 2D-Sprites darstellt. Natürlich kann man argumentieren, dass dadurch mehr Rechenpower für wirklich wichtige Dinge über bleibt, was natürlich richtig ist. Zeitgemäß ist das allerdings nicht mehr.

Akustisch bekommt man einiges geboten: „Pro Evolution Soccer 2017“ weiß mit authentischen Fangesängen (die sich allerdings viel zu schnell wiederholen) und einem grundsoliden deutschsprachigen Spielkommentar zu überzeugen. Letzterer wird dabei von den beiden Fußball-Kommentatoren Hansi Küpper (Sport 1) und Marco Hagemann (RTL, DAZN) beigesteuert, die ihren Job gewohnt routiniert erledigen. Zudem gibt’s ein ebenfalls realistisch vertontes Spielgerät sowie dann und wann Gequatsche zwischen den Spielern auf dem Rasen, die sich in bestimmten Situationen munter etwas zurufen oder lautstark den Ball fordern.

Abschließend noch ein kurzer Hinweis zum Multiplayer-Modus, bzw. Online-Matches: Obwohl im Vorfeld des Releases anderes angekündigt wurde, verfügt „PES 2017“ über einen Region-Lock. Dies hat zur Folge, dass es beispielsweise nicht möglich ist als europäischer Spieler gegen einen Kontrahenten in Nord- oder Südamerika oder dem asiatischen Raum anzutreten. Die positive Seite der Medaille: Der Online-Lag, mit dem man zu kämpfen hat, hält sich in der Regel in engen Grenzen!

Fazit
Was nützt mir als Gamer und Fußball-Fan das gigantischste Lizenzpaket, wenn’s spielerisch eher mau ausschaut? Von daher könnten sich die Verantwortlichen bei EA auf den Kopf stellen, ich würde trotzdem auch weiterhin zu „PES“ greifen. „Pro Evolution Soccer 2017“ hat sich kontinuierlich weiterentwickelt und ist für meine Begriffe die beste Fußball-Simulation, die bis dato für PlayStation 4 und Xbox One auf den Markt gebracht wurde! Wer sich für den Sport und all seine Facetten interessiert, sich vielleicht sogar einen passionierten Enthusiasten nennt und nicht nur bloß ein paar Buden machen will, sondern vor eine Herausforderung gestellt werden möchte, ist hier genau richtig. Vom gebotenen Gameplay her, ist „PES 2017“ der Konkurrenz meilenweit voraus, – und immens viel befriedigender!

Von mir gibt’s auf jeden Fall eine glasklare Kaufempfehlung!

— InaiMathi, am 1. April 2017

Pro Evolution Soccer (PES) 2017

Genre: Sportspiel
Release: 15. September 2016
Plattform: PlayStation 4
Spielzeit: 80 Stunden
Publisher: Konami
Entwicklerstudio: Konami Digital Entertainment
Wertung
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