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InaiMathi Blog

Pokémon Go: 10+ Tipps & Tricks für die Monsterjagd

Seit einer guten Woche ist „Pokémon Go“ (siehe meine Review), die Mobile-Umsetzung des Sammelkartenspiel-Klassiker aus dem Hause Nintendo, nun schon in Europa verfügbar und hat sich zu einer enormen Popularität aufgeschwungen. Und ja, ich muss zugeben, dass auch ich wieder vom „Pokémon“-Virus infiziert wurde und mich vermehrt der Sammelwut hingebe.

Wenn ich unterwegs bin zum Beispiel, schaue ich in regelmäßigen Abständen immer mal wieder aufs Smartphone um die aktuelle Lage zu checken und da ein oder andere in meiner Sammlung noch fehlende Taschenmonster aufzuspüren und mit etwas Glück auch einzufangen. Ja, ich nehme sogar den ein oder anderen Umweg in Kauf, indem ich aktiv die so genannten PokéShops ansteuere, um mir dort meinen Vorrat an Pokébällen aufzufüllen! Das nennt man dann wohl Sucht – aber hey, augenscheinlich geht es zum Glück nicht nur mir so…

Nachfolgend habe ich einige für andere angehende Pokémon-Trainer hoffentlich hilfreiche Tipps und Tricks zusammengestellt, die sich auf meinen Streifzügen durch die urbane Wildnis als wirkungsvoll erwiesen haben.

1. PokéStops abfarmen
Pokébälle sind das sprichwörtliche Bread and Butter eines jeden Pokémon-Trainers. Mit ihnen können wilde Pokémon eingefangen und der eigenen Sammlung hinzugefügt werden. Je nachdem, wie erfolgreich – lies: zielsicher – man sich beim Einfangen anstellt, geht ihr Vorrat mehr oder minder zügig peu á peu zur Neige. Nachschub ist im In-Game Shop (kostenpflichtig), sowie an den in der Spielwelt verteilten PokéStops zu bekommen. PokéStops werfen pro Besuch bis zu fünf Pokébälle ab, sind also eine sehr lukrative Quelle, die es zu nutzen gilt. Der Clou: PokéStops werden nach dem Looten regelmäßig neu befüllt, in der Regel alle 5 Minuten. Wer ein wenig Zeit mitbringt, kann somit mehrere PokéStops, die nah beieinander liegen, bequem farmen und durch diese Methode sein Inventar stündlich um einige Dutzend neue Pokébälle und Tränke auffüllen.

2. Höherwertige Pokémon aufspüren
Auch abseits der Wege gibt es in „Pokémon Go“ eine Menge zu entdecken. Wer immer bloß auf den Bürgersteigen oder gekennzeichneten Wegen umherstreift, wird zwar regelmäßig über allerhand Kleingetier wie Taubsis, Raupys und Rattfratz‘ stolpern, – höherwertige Pokémon werden allerdings meist nicht darunter zu finden sein. Diese treiben sich überwiegend abseits der auf der Map eingetragenen Routen herum, weshalb es sich lohnt, ebendort nach ihnen zu suchen.

3. Spektakuläres Werfen wird belohnt
Trainer, die ihre Pokémons mit Stil einfangen, werden vom Spiel mit zusätzlichen Erfahrungspunkten belohnt. Bis zu 100 Extra-XP können pro erfolgreichem Fang abgestaubt werden, indem der Pokéball nicht in einer schnöden geraden Linie, sondern zum Beispiel mit Effet, also in einer leichten Kurve in Richtung Pokémon geworfen wird.

4. Distanz-Tracking der Ei-Brutschiene
Überall in der Spielwelt von „Pokémon Go“, insbesondere jedoch an den eingangs erwähnten PokéStops, können Pokémon-Eier gefunden werden. Diese müssen anschließend mit Hilfe einer speziellen Ei-Brutmaschine ausgebrütet werden, damit irgendwann ein zufälliges Pokémon aus ihnen schlüpft. Auf die Brutmaschine kann von Spielbeginn an über das Inventar zugegriffen werden. Die Zeitspanne bis zum Schlüpfen wird dabei merkwürdigerweise in Kilometer gemessen: Mal sind es lediglich 2 Kilometer, die sich der Spieler umher bewegen muss, damit das Pokémon im Ei Lust auf frische Luft bekommt und schließlich schlüpft, die vorausgesetzte Distanz kann aber auch schon mal bis zu 10 Kilometer betragen. Wer nun denkt: „Jo, setz‘ ich mich halt mal ins Auto und fahr‘ ein paar Mal um den Block“, hat falsch gedacht! Das Tracking der zurückgelegten Distanz funktioniert nur, wenn man sich per pedes, also nicht zu zügig, fortbewegt.

5. Pokémon-Radar führt zu raren Pokémon
Mithilfe des Pokémon-Radars, welches über den Knopf an der rechten unteren Ecke der Map aktiviert werden kann, können Trainer sich bei Bedarf im Handumdrehen zum wilden Pokémon ihrer Wahl navigieren lassen. Einfach über das Radar eines der noch in der Sammlung fehlenden Pokémon auswählen (diese werden als grauer Schatten angezeigt) und schon kann die Suche beginnen. Die mögliche Position des ausgewählten Monsters wird fortan durch raschelnde Grasbüschel angezeigt. Die bis zu drei Fußspuren im Auswahlmenü geben zudem die grobe Entfernung an. Praktisch: Diese Suchmethode nutzend läuft man nicht ständig Gefahr, über das hundertste Taubsi zu stolpern.

6. Höherwertige Pokémon an Arenen & PokéStops
Arenen und PokéStops sind nicht nur Anziehungspunkte für Pokémon-Trainer, auch die kleinen Taschenmonster selbst treiben sich dort und in der näheren Umgebung gerne herum. Nach meiner persönlichen Erfahrung, können im Umfeld von Arenen und PokéStops jeweils mindestens zwei höherwertige Pokémon aufgespürt werden. Um dies effektiv zu tun, empfiehlt sich Tipp 5.

7. Spawn-Positionen & Refreshes ausnutzen
Die Positionen, an denen Pokémon sich in der Spielwelt materialisieren, sozusagen ihre Spawn-Punkte, sind bis auf wenige Ausnahmen fest vorgegeben. An jedem Punkt können wiederum unbestätigten Informationen zufolge bis zu 10 verschiedene Pokémon auftauchen. Wie die PokéStops, werden auch die Spawns alle 5 Minuten frisch aufgefüllt, beziehungsweise durchgewechselt. Dieses Ablaufschema können „Pokémon Go“-Spieler, die ein wenig Zeit mitbringen, zu ihren Gunsten ausnutzen.

8. Umgebung macht den Unterschied
Pokémons unterschiedlicher Gattungen spawnen bevorzugt an für ihre jeweilige Gattung typischen Orten. Während Kleingetier wie Taubsis, Raupys und Rattfratzes vor allem in eher ländlichen Umgebungen zu finden sind, können typische Wasser-Pokémon wie beispielsweise Quallos und Goldinis – richtig – vor allem in Nähe von Flüssen, Gewässern und an der Küste gefangen werden. Wer diese eigentlich naheliegende Info im Hinterkopf behält, kommt seinem Lieblings-Pokémon noch einen Ticken schneller auf die Spur!

9. Pokémon-Widerstand an Trainerlevel gekoppelt
Wie oft sich ein wildes Pokémon beim Einfangversuch aus dem Pokéball wieder befreien kann, bis es irgendwann dann doch klein bei gibt, wird nicht nur aber auch maßgeblich vom Trainerlevel beeinflusst. Grundsätzlich gilt: Je höher der Trainerlevel, desto höher auch die Wahrscheinlichkeit, dass dass Pokémon bereits beim ersten Versuch im Pokéball eingesperrt bleibt.

10. Pokémon-Arenen ignorieren
Insbesondere zu Beginn seiner Trainerkarriere in „Pokémon Go“ sollte man keinerlei Gedanken an die überall in der Stadt verteilten Pokémon-Arenen verschwenden. Nicht nur können diese erst mit Level 5 überhaupt erst betreten und genutzt werden, auch sind die in den Arenen von i.d.R. deutlich erfahreneren Trainern deponierten Pokémon meist viel zu stark für alles, was man sich bis dahin so zusammengesammelt hat! Von daher: Keep calm and catch on!

11. Lockmodule an PokéStops einsetzen
Wer im Verlauf seiner Pokémon-Suchen ein so genanntes Lockmodul aufsammelt, kann dieses beim nächsten Besuch eines PokéStops einsetzen, um wilde Pokémon zu eben diesem zu… nun ja… locken. Einmal aktiviert, hält seine anziehende Wirkung ganze 30 Minuten lang an, allerdings wird das Modul verbraucht, steht nach Ablauf des Countdowns also nicht mehr länger zur Verfügung. Übrigens: Wurde ein Lockmodul an einem PokéStop platziert und aktiviert, profitieren auch andere Spieler von dessen Wirkung.

— InaiMathi, am 16. Juli 2016
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