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InaiMathi Blog

Mass Effect 3

Mass Effect 3 - © Electronic Arts

Wenn Electronic Arts eines besonders gut kann, dann ohne jeden Zweifel seine erfolgreichen Franchises bis auf den allerletzten Tropfen zu melken als würde morgen allerorten der Kommunismus ausbrechen. Das nimmt teils recht grotesque Züge an, beispielsweise bei „Die Sims 3“, der Mutter aller EA-Kühe, zu der auch mehrere Jahre nach dem ursprünglichen Release noch ein mageres Addon nach dem anderen veröffentlicht wird, kann allerdings zum Glück auch in etwas ganz Großes münden: Die Rede ist von der „Mass Effect“-Trilogie, für die die kanadischen Rollenspiel-Gurus von Bioware Corp. verantwortlich zeichnen.

Die Reihe gilt inzwischen unter der Hand als das „Halo“ von EA und hat sich für den amerikanischen Publisher spätestens mit dem Ende 2010 erschienenen zweiten Teil „Mass Effect 2“ zur absoluten Cash-Cow entwickelt. Und das absolut zu recht: Oh, was habe ich dieses Game geliebt! Hier kam einfach alles zusammen: Großartiges Gameplay, motivierende, wenn auch merklich abgespeckte Rollenspiel-Elemente, tolle Charaktere mit Tiefgang, die einem mit der Zeit richtiggehend ans Herz gewachsen sind, sowie eine unheimlich fesselnde Story, die es vermochte, mich bis zum Abspann vor den Bildschirm zu bannen und nicht eher wieder loszulassen, bis auch der allerletzte Reaper ins Weltraumgras gebissen hatte.

Und so war es im Prinzip lediglich eine Frage der Zeit, wann auch der dritte Teil seinen Weg ins Laufwerk meiner Xbox 360 finden würde. Für den hatte sich die Jungs und Mädels von Bioware, welches vor ein paar Jahren von Electronic Arts aufgekauft wurde, einiges auf die Fahnen geschrieben: Größer, bombastischer und (noch) packender sollte „Mass Effect 3“ werden und für solche, die ohne anständige Online-Features nicht mehr auskommen, sogar einen ausgetüftelten Multiplayer-Modus bereithalten. – Ob „Mass Effect 3“ den Hohen Erwartungen letzten Endes gerecht geworden ist, oder ob der dritte Teil wie seinerzeit bereits das eher enttäuschende „Dragon Age 2“ im Mittelmaß hängen bleibt, klärt meine ausführliche Spielereview…

Mass Effect 3
2012, Action-Rollenspiel
Bioware Corp. / Electronic Arts
www.MassEffect.com

Spieletrailer

Beschreibung
„Nicht jeder wird überleben. Eine alte Alien-Zivilisation, bekannt als die ‚Reaper‘, hat mit einer groß angelegten Invasion begonnen, welche nichts als eine Schneise der Verwüstung hinterlässt. Die Erde wurde eingenommen, die Galaxie steht am Rande der kompletten Vernichtung, und du bist der Einzige, der die Angreifer stoppen kann. Der Preis einer Niederlage ist die völlige Auslöschung. Erlebe den epischen Nachfolger des Spiels des Jahres 2010 von den gefeierten Schöpfern der ‚Dragon Age‘- und ‚Mass Effect‘-Reihe sowie ‚Star Wars – The Old Republic‘.“ – Quelle

Kritik
Es geht um nichts weniger als um das Ende der Welt und den Untergang der zivilisierten Galaxie, wie wir sie kennen – oder eben nicht nicht kennen, aber voraussichtlich innerhalb der kommenden einhundertfünfzig Jahre kennenlernen werden. Oder so. Wie dem auch sei: Nachdem die drohende Invasion der zerstörerischen Reaper im zweiten Teil noch einigermaßen glorreich in Person von Commander Shepard und dessen Team verhindert wurde, beziehungsweise auf ungewisse Zeit aufgeschoben werden konnte, sieht sich die Allianz in „Mass Effect 3“ nun doch mit dem alles vernichtenden Angriff der Reaper konfrontiert, die nicht weniger im Sinn haben, als alles organische Leben in der Galaxie auszurotten!

Unter der Führung der USS Normandy gilt es, die Völker der Galaxie unter dem Banner der Allianz zu einen, um so die übermächtig erscheinende Bedrohung durch die Reaper zurückschlagen zu können. Der Spieler schlüpft dabei – natürlich – ein weiteres Mal in den hochgradig stylischen Kampfanzug von Commander Shepard – ob dieser ein Männlein oder Weiblein ist, darf wie schon im Vorgänger nach Lust und Laune – oder aber spontan aus dem Bauch heraus entschieden werden.

Je nachdem, welche Entscheidungen in den beiden Prequels getroffen wurden, ändert sich die Vorgeschichte von „Mass Effect 3“ und versetzt Shepard schon direkt zu Beginn des Spiels in eine (leicht) veränderte Ausgangslage. Wer – wie ich – aufgrund eines vollzogenen Plattformwechsels (ich zockte die beiden Vorgänger einst noch auf dem PC, den dritten habe ich mir jedoch für die Xbox 360 geholt, da Microsofts Konsole mittlerweile meine präferierte Plattform für All Things Gaming ist) nicht die Gelegenheit hat, einen alten Spielstand zu importieren, darf einige der wichtigsten Entscheidungen aus „Mass Effect 2“ vor Spielstart im Charakter-Menü per Hand nachholen.
Die übergeordnete Mission, der sprichwörtliche Rote Faden, welcher sich durch die gesamte Handlung von „Mass Effect 3“ zieht, bleibt jedoch unabhängig davon stets gleich: Die zivilisierten Völker der Galaxie unter dem Banner der Allianz-Streitkräfte zu einen. Dies geschieht in der Regel durch Missionen, den ein oder anderen Gefallen sowie mittels besonderer Aufträge, die für jede außerirdische Rasse – als da wären die Turianer, Kroganer, Quarianer und viele weitere – absolviert werden können, um dort im Ansehen zu steigen und sich somit die Unterstützung der jeweiligen Fraktion zu sichern. Je größer und schlagkräftiger sich die Streitmacht der Allianz vor dem Angriff auf die Reaper präsentiert, desto höher ist logischerweise die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen und ihre Verbündeten als siegreiche Macht aus der Schlacht hervorgehen.

So generisch das Spielprinzip sich auf den ersten Blick auch anhören mag – es macht durchaus Spaß! Zu verdanken ist dies der wieder einmal wirklich herausragend packenden Story, die sich die Autoren für den Titel aus den Fingern gesogen haben. Im Verlauf der Geschichte muss Shepard so manche Höhe und Tiefe durchleben, sich mit alten Bekannten, Betrug und Verrat herumschlagen, so manche spektakuläre und nicht zuletzt wendungsreiche Schlachten schlagen, schwierige Entscheidungen treffen… – kurzum: All das, was die „Mass Effect“-Reihe schon immer auszeichnete, ja, so herausragend gemacht hat, ist auch im dritten und letzten Teil der ursprünglichen Trilogie wieder mit an Bord! Auch so mancher alter Bekannter ist im Verlauf der Storyline drauf und dran, sich dem Team der Normandy wieder anzuschließen, was für zusätzliches Frohlocken sorgt.

Gesteuert wird Shepard erneut aus der 3rd-Person-Perspektive, also schräg von hinten über die Schulter des Protagonisten, bzw. der Protagonistin schauend. Waffen und eventuell vorhandene kybernetische Fähigkeiten werden per Kreismenü, welches mittels dem rechten, bzw. linken Bumper aufgerufen wird, gewechselt, bzw. ausgewählt und über diesen Weg auch eingesetzt. Über das Steuerkreuz des Xbox-Gamepads können den beiden Teammitgliedern, mit denen Shepards stets operiert, rudimentäre Befehle gegeben werden, welche prompt in die Tat umgesetzt werden und im Kampf einen entscheidenden Vorteil geben können. Wer einen styöischen Kinect-Bewegungssensor von Microsoft sein Eigen nennt, kann die Befehle auf Wunsch auch einfach lässig via Spracheingabe von der Couch aus geben. Allerdings hat dieses Feature im Praxistest nicht immer einhundertprozentig zuverlässig geklappt. Die weitere Steuerung folgt den auf Konsolen üblichen Grundlagen eines 3rd-Person-Shooters.

Wieder ein immens wichtiges Spielelement ist die taktische Herangehensweise an die Kämpfe: Je nachdem, auf welchem Schwierigkeitsgrad man sich Biowares „Mass Effect 3“ gibt, ist es quasi unumgänglich, sich unermüdlich von Deckung zu Deckung gen Feind vorzuarbeiten. Letztere tun übrigens nichts anderes, weichen bei Feindbeschuss recht clever zur Seite aus, suchen hinter Mauern, Felsen, Vorsprümngen und Rohren Schutz vor dem Kugelhagel und verharren dort auch gerne mal solange, bis Shepards Team das letzte Magazin leergeballert hat (Munition ist relativ knapp…), um dann, wenn sich die Gelegenheit bietet, zum furchtlosen Frontalangriff überzugehen. Von Feinden geschickt geworfene Rauchgraneten sorgen dabei für ziemliches Chaos. Teils arbeiten bestimmte Gegnertypen sogar (auf überschaubarem Niveau) zusammen und versuchen den Spieler zu flankieren. Absicherung auch zur Seite hin ist somit ein Muss!
Von Zeit zu Zeit hat die Künstliche Intelligenz allerdings auch mit so manchem krassen Aussetzer zu kämpfen. Beispielsweise, wenn ein Gegner frontal im Dauerbeschuss stehen bleibt, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, irgendwohin auszuweichen. Auch solche Gegner, die vehement hinter einer Ecke in Deckung bleiben, um sich dort beinahe wehrlos von Shepard oder einem Teammitglied spektakulär im Nahkampf abschlachten zu lassen, stoßen übel auf. Zumal sie keine Seltenheit sind. Von taktischem Rückzug scheint die KI ebenfalls noch nichts gehört zu haben. Das würde zwar nicht zu den auf Masse setzenden Reapern passen, doch Soldaten von Cerberus würden diese Taktik-Option mit Sicherheit zumindest in Betracht ziehen, weshalb ich sie ein wenig vermisse. – Naja, man kann nicht alles haben.

Mit Ausnahme der Endkampf-Phase, geht es nach jeder absolvierten Mission zwecks Debriefing mit Admiral Hackett zurück an Bord der USS Normandy. Im Einsatz verdiente Skillpoints können anschließend in schicke Fähigkeiten-Upgrades investiert werden. Gegebenenfalls aufgesammelte Rüstungsteile, Waffen und Verbesserungen für eben diese warten in der Waffenkammer auf ihren Einsatz. Wer sich in Form von teils sehr einfühlsam geratenen Gesprächen seiner Crew-Mitglieder annimmt, darf auf dem Schlachtfeld auf geboostete Skills und im Quartier auf so manche Romanze hoffen. Wer sich hingegen für all das nicht interessiert, wirft wie schon in den Vorgängern einen Blick auf die Sternenkarte. Die bietet einen kompakten Überblick der Galaxie und eine Übersicht der aktuell offenen Missionen. Nicht jede davon muss angenommen, bzw. absolviert werden, – besser für die Reputation und das Standing der Menschen innerhalb der Allianz wäre es aber allemal!
Außerdem ist Abwechslung innerhalb der Storyline garantiert: Mal gilt es eine verlassene Sternenbasis von Reaperhorden zu befreien, mal müssen übergelaufene Wissenschaftler den Fängen von Cerberus entrissen werden. Ein andermal kämpfen sich Shepard und sein/ihr Team durch einen längst aufgegebenen Asari-Tempel, um dessen über die Jahrhunderte wohlbehütetes Geheimnis aufzudecken, oder retten die ursprüngliche Heimatwelt der Quarianer vor ihrem sicheren Untergang. Oftmals wechselt während einer laufenden Mission auch mal das eigentliche Ziel, was die einzelnen Aufträge sehr dynamisch werden lässt und dem Geschehen einen Schuss Dramatik verleiht. Permanenter Funkverkehr mit der restlichen Besatzung der Normandy oder weiteren Soldaten auf dem Schlachtfeld verleihen dem Ganzen einen wohligen Kriegs-Touch. Zumal die Szenerien, in die es das Team verschlägt, nie steril wirken. Ständig passiert etwas; der Krieg tobt unentwegt.
An Gigantomanie und perfekter Inszenierung nur sehr schwer zu übertreffen ist der hochgradig dramatische Endkampf um die Erde. Dieser findet – ohne an dieser Stelle zuviel verraten zu wollen – in London statt und stellt so ziemlich alles bisher dargewesene, sei es nun „Call of Duty“ oder „Battlefield“, locker in den Schatten und wartet darüber hinaus mit mehreren unterschiedlichen alternativen Ausgängen auf. Welchen davon der Spieler zu Gesicht bekommt, entschiedet einzig und allein die Art, wie er „Mass Effect 3“ gezockt hat und welche Entscheidungen im Verlauf der rund 25 Stunden langen Kampagne getroffen wurden. – Wow, ein solch mitreißendes Effektfeuerwerk mit Tiefgang hat die Videospielwelt bis dato nur selten zu Gesicht bekommen! So muss das sein!

Die Optik von „Mass Effect 3“ ist wunderschön. Nein, nicht herausragend und von einem Grafikfeuerwerk á la „Crysis 3“ so weit entfernt wie die Erde von Alpha Centauri schräg gegenüber von Omicron Persey 8, aber dennoch ansehnlich und keineswegs angestaubt, wie einige recht gewagt behaupten. Ich weiß nicht, was die Leute erwartet haben, die sich in den offiziellen Foren oder sonst wo über die Optik von „ME 3“ echauffieren? Fakt ist: Bioware setzt nach wie vor auf eine aufgebohrte Version der hauseigenen Aurora-Engine, welche bekanntlich bereits im Vorgänger und sogar schon in dem mittlerweile drei Jahre alten „Dragon Age: Origins“ zum Einsatz kam auf eine stark modifizierte und aufgebohrte Version der von Epic Games entwickelten Unreal 3-Engine, die bekanntlich schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Ich weiß nicht, aus welchem Grund die Entwickler von Bioware so lange an dieser betagten Engine festgehalten haben, vielleicht hat’s ja was mit den Finanzen zu tun? Nichtsdestotrotz finde ich die optische Gesamterscheinung des Spiels überaus gelungen: Große, weiträumig gestaltete Levels, die gar nicht mal so schlauchartig daher kommen, teilweise enorme Weitsicht, ein Farbspektrum von wohlig warm bis eisig kalt und steril. Dazu Massenschlachten gegen die Reaper und ihre gigantischen Collectoren, die mich von ihrer Anmutung her ein wenig an die außerirdischen „Ernter“ aus Stephen Spielbergs Blockbuster „War of the Worlds“ erinnert haben. Und das beste: Selbst auf der Xbox 360, die nun wirklich kein Grafikmonster mehr ist (und vielleicht nie eines war…), läuft das Geschehen bis auf zwei, drei kleine Ausnahmen stets flüssig und mit gefühlten 60 Frames absolut ruckelfrei. Bemerkenswert, was die Macher aus der alten Unreal Engine noch herausgeholt haben! – Kurzum: „Mass Effect 3“ ist für mich eines der grafisch ansprechendsten Videospiele des Jahres 2012!

Auch die Soundkulisse von „Mass Effect 3“ ist in nahezu allen Belangen superb. Das beginnt mit dem treibenden, spacigen Soundtrack, über die knackigen Waffensounds, bis hin zur gelungenen Sprachausgabe. Letztere ist jedoch ein zweischneidiges Schwer: Während die englische Sprachfassung von „ME 3“ einen ziemlich gelungenen, schon fast hollywoodreifen Eindruck gemacht hat, gefiel mir die deutsche Lokalisation nicht ganz so gut. Auch wenn sich die besetzten Synchronsprecher durchaus Mühe gegeben haben, den Charakteren im Spiel Leben einzuhauchen, was bei Synchronfassungen von Videospielen alles andere als Gang und Gäbe ist, klang so mancher Dialog in meinen Ohren viel zu hölzern und beinahe wie abgelesen. Insbesondere die Sprecherin des weiblichen Commander Shepard sowie einige unwichtige Nebencharaktere fielen leider einige Male ziemlich negativ auf. Kurioserweise legt die deutsche Lokalisation gegen Ende hörbar zu, was nicht unbedingt für die Qualitätssicherung von Electronic Arts spricht. Das qualitative Niveau der US-Fassung erreicht sie dennoch zu keiner Zeit! Wer des Englischen mächtig ist, sollte also im Zweifel auf die englische Originalfassung zurückgreifen.

Apropos Jane Shepard: Wer sich der bevorstehenden Invasion der Reaper tendenziell lieber mit dem weiblichen Shepard entgegenstellt, wird mit Sicherheit das coole Wendecover zu schätzen wissen, welches die Macher der Xbox 360-Version von „Mass Effect 3“ spendiert haben. Als kleines Geschenk für alle feministisch eingestellten Zocker und Gamer Chicks, sozusagen.

Fazit
„Mass Effect 3“ ist ein in jeder Beziehung würdiger Abschluss der Trilogie. Ungeachtet der kontroversen Diskussion, die der Ausgang der Reihe innerhalb der Community hervorgerufen hat, habe ich die gut 30 Stunden, die mit in der Kampagne des Spiels verbracht habe, sehr genossen. Beinahe jedes Feature des Titels fühlt sich einfach richtig an: Angefangen von den knackigen, taktisch geprägten Kämpfen, über die durchweg packende Storyline, bis hin zur Präsentation – alles ausnahmslos top und mit Sahne! – Wer auf briallante Action-Rollenspiele im spacingen Science Fiction-Setting steht, sollte unbedingt zuschlagen: „Mass Effect 3“ ist eines meiner persönlichen Spiele des Jahres 2012, eine echte Spieleperle!

— InaiMathi, am 23. Januar 2013

Mass Effect 3

Genre: Action-Rollenspiel
Release: 2012
Spielzeit: 30 Stunden
Entwicklerstudio: Bioware Corp.
Publisher: Electronic Arts
Wertung
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