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Guide: Zweitmonitor an iMac & MacBook anschließen

Als ich mich letztens wieder mal mit den Top-Keywords dieses Blogs beschäftigt habe, fiel mir auf, dass über Google, Bing und Co. immer öfters Menschen hier aufschlagen, die nach einer Möglichkeit suchen wie sie unkompliziert, schnell und vor allen Dingen kostengünstig einen zweiten Monitor an ihren iMac, bzw. an ihr MacBook anschließen können.

Dieser Post soll ein informativer How-To-Guide werden, der aufzeigt, wie genau der Anschluss eines solchen Zweitmonitors an den geliebten Macintosh über die Bühne geht. Links zu den passenden Adapterkabeln gibt es natürlich obendrauf!

Fragen, Fragen, Fragen
Wer seinen stylischen Apple-Computer mittels eines externen Zweitmonitors aufwerten möchte, beispielsweise um durch den größeren Desktop seinen Workflow zu optimieren oder um einfach mehr Fläche zum ausgiebigen Prokrastinieren zur Verfügung zu haben, steht spätestens dann, wenn es an die Umsetzung geht, vor drei entscheidenden Fragen:

  • Ist der iMac / das MacBook mit einem, äh, “neumodischen” Mini Display Port ausgestattet (dies ist i.d.R. ab Baujahr 2009 der Fall), oder hat er noch einen alten DVI-Ausgang?
  • Über welche verschiedenen Anschlussmöglichkeiten verfügt der externe Zweitmonitor: VGA, DVI oder HDMI?
  • Wo finde ich den für meinen speziellen Fall passenden Adapter, der mir die beste Bildqualitätliefert?

Monitor anschließen & einrichten
Sind diese wichtigen Punkte geklärt, wird der Monitor einfach mit dem entsprechenden Adapter (siehe Linksammlung unten) sowie dem dem Monitor i.d.R. beiliegenden Verbindungskabel an den Mac angeschlossen. Daraufhin wird er von Apples Betriebssystem meist ohne Probleme erkannt (falls nicht, einfach per Schaltfläche “Monitore erkennen” nach ihm suchen lassen) und taucht fortan in den Systemeinstellungen unter der Rubrik “Monitore” als Zweitmonitor auf.

Anschließend geht es ans Feintuning: Es empfiehlt es sich, unter “Farben” das Farbprofil des externen Monitors auf die von Apple empfohlene Standardoption “Apple RGB” zu setzen. Dies beugt Farbverfälschungen vor (unter Mac OS X wird alles deutlich kontrastreicher dargestellt als es unter Microsoft Windows oder Linux der Fall ist), die besonders bei aufwendigen Grafikarbeiten mit Photoshop und Co. mehr als ärgerlich wären. Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung. ;)

Bei Bedarf kann über den Reiter “Anordnen” auch der eigentliche iMac- / MacBook-Bildschirm zum Nebenmonitor degradiert werden, was insbesondere bei großen externen TFTs den Vorteil mit sich bringt, dass das Mac OS X-Dock samt der Systemleiste am oberen Bildschirmrand fortan – wie auf dem Screenshot zu sehen – auf dem externen Monitor angezeigt wird und somit erheblich mehr Platz für abgelegte Programme, Ordner und sonstigen Stuff bietet.

Links zu den Adapterkabeln

Ich hoffe, dieses kleine Tutorial hier konnte dem ein oder anderen Suchenden Mac-User weiterhelfen! Zugegeben: Eigentlich ist’s ja gar nicht so schwer, seinen Mac mit einem Zweitmonitor zu pimpen, doch selbst bei mir hatte es bekanntlich erst eine Weile gedauert, bis ich auf den Trichter mit dem korrekten Adapter gekommen bin. Von daher… ;)

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