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InaiMathi Blog

„Beam me up, Phil!“: Microsoft kauft Game Streaming-Service Beam.Pro

Google hat YouTube Gaming, Twitch.tv gehört inzwischen zu Amazon, Sony kooperiert sich in nahezu alle erdenkliche Richtungen einen ab – und Microsoft? Tja, die Redmonder stehen, weil mal wieder viel zu spät dran, mit leeren Händen da – zumindest bis jetzt. Denn: Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat Microsoft den tendenziell eher unbekannten Game Streaming-Service Beam übernommen.

Da ich Beam bis heute so überhaupt gar nicht auf dem Radar hatte, kann ich nichts zu seinen eventuellen Qualitäten sagen und muss an dieser Stelle leider das berühmt-berüchtigte Marketing-Geschwätz aus dem offiziellen Unternehmensblog widerkäuen: Dem eigenen Selbstverständnis nach versteht sich Beam als „a live video platform for gamers that breaks the wall between streamers and viewers with interactive controls“. Mit anderen Worten: Wie bei Twitch und YouTube Gaming können Videospiele auf PC und Konsole mit nur wenigen Klicks ins Web gestreamt werden und die Livestreams bei Bedarf auch entsprechend monetarisiert werden. Der Clou, mit dem Beam-pro sich von den zuvor genannten Plattformen unterscheidet, bzw. unterscheiden will, ist ein Feature, welches es dem User erlauben soll, parallel zum Stream selber zu Gamepad, Maus und Tatstatur greifen und mitzocken zu können. Die Generation ADS wird sich sicherlich angesprochen fühlen. ;)

Wie Microsoft überdies mitteilt, bringt es Beam.pro derzeit auf rund 100.000 aktive Community-Mitglieder, was nicht viel ist. In den kommenden Wochen und Monaten soll der Service in das OS der Microsoft’schen Videospielkonsole Xbox One integriert sowie zusätzlich auch in Windows 10, dem aktuellen Desktop-OS der Redmonder Softwareschmiede verfügbar gemacht werden, um eine nahtlose Nutzererfahrung – und wohl auch weiter anhaltendes Wachstum der Userbase – sicherzustellen. Wie viel sich Microsoft die Übernahme hat kosten lassen, ist indes nicht bekannt. Über die finanziellen Details des Deals wurde wie so oft Stillschweigen vereinbart.

Zwar bin ich mir nicht sicher, ob ich Beam jemals zum Streaming nutzen werde, ein eigenes Profil habe ich mir aber schon mal gesichert. Wer mir folgen mag, kann dies hier tun. Oder er/sie/es added mich auf Twitch, wo ich öfters mal die ein oder andere Session streame.

— InaiMathi, am 11. August 2016
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