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InaiMathi Blog

Gedanken zum Weltuntergang

Soso, morgen soll also die Welt untergehen. Die Menschheit sei am Ende, der Tag des jüngsten Gerichts stünde unmittelbar bevor, – so bekommt man jedenfalls von Leuten, die augenscheinlich zu wenige Sorgen am Hals haben, zu hören. Ich schreibe das hier am Abend des 20. Dezember 2012 (in Neuseeland und Australien macht man sich gerade für die Arbeit fertig…) und freue mich schon tierisch auf die bevorstehenden Festtage. Man merkt also: Die ollen Mayas, ihr angestaubter Kalender und der ganze sonstige Quatsch von wegen Ende der Welt kann mich mal gepflegt kreuzweise!

Dennoch finde ich das Thema an sich durchaus interessant: Was würde ich noch tun, bzw. erledigen wollen, wenn ich mich absoluter Sicherheit wüsste, dass am 21.12.2012 die Welt untergeht? Nun, neben dieser langen Liste, die ich noch immer nicht wirklich abgearbeitet habe – was ich in der kurzen Zeit wohl auch nicht mehr schaffen würde… – ähm, ich weiß es ehrlich gesagt nicht!

Vielleicht würde ich es machen wie diese Wirrköpfe dezent wirren Menschen in diesem einen Format auf Discovery Channel (oder war’s auf National Geographic?), die sich ob des nahenden Weltuntergangs in den eigenen vier Wänden verbarrikadieren und den Dingen harren, die da kommen mögen. Allerdings, ganz ehrlich: In den USA wartet es sich irgendwie gemütlicher. Keine Ahnung, in Nebraska eingeschneit bei minus 20 Grad wartet’s sich halt einfach mit mehr Flair als im eher frühlingshaften Deutschland.
Vielleicht würde ich mir auch noch einmal die besten Matches von Chris Jericho anschauen. Zumal man von denen sogar noch was lernen könnte, immerhin kennt sich der Herr Irvine in Sachen Weltuntergang bestens aus. Btw: Ey, WWE! Was hatte es eigentlich mit dem einen Mädchen in den Promo-Videos auf sich?!
Eventuell träte ich auch einfach einer dieser ultra nerdigen UFO-Sekten bei, die insbesondere in den Staaten und Mexiko wie die Pilze aus dem Boden sprießen. Deren Anhänger werden schließlich kurz vor der Apokalypse von E.T., Worf und Spock abgeholt. So war das doch, oder?

Apropos Sekte: Ich fände es auf jeden Fall sehr schade, nicht mehr erfahren zu können, ob der schwer verliebte Gerhard mit seiner engagierten Saugkraft am Ende doch noch zusammen kommt? Oder ob seine Glaubensbrüder auch weiterhin die einzigen Menschen sein werden, die der Gute an sich ran und in seine fromme Wohnküche lässt…

Wie geht so eine Welt eigentlich unter? Gehen die Reiter der Apokalypse schön systematisch nach zeitzonen vor? Dürfen Europa und die USA noch gemütlich zu „The Final Countdown“ brunchen, während Ozeanien und Teile Asiens bereits im Mahlstromstrudel verschwinden? Und lohnen sich Hamsterkäufe, wenn’s draußen vor der Tür nicht mehr allzu viel gibt, für das es sich zu leben lohnt? Kommt Rosenstolz‘ „ich geh in Flammen auf“ doch noch einmal in die Charts? Und für alle Autofahrer interessant: Wie wirkt sich so ein zünftiger Weltuntergang eigentlich auf die derzeitige Benzinpreis-Situation an den Tankstellen aus?

Naja, bevor’s hier noch dünner wird, schließ ich einfach mal ab, wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest und ’nen guten Rutsch ins neue Jahr – ach, und bitte verschont mich mit euren abstrusen Theorien und dem billigen Nachgeplappere. Die interessieren nämlich, ähnlich wie der ganze Trubel um die „neuen“ AGB von Instagram, außer euch im Grunde niemanden! – Ansonsten: Man sieht sich braungebrannt im Fegefeuer! 😉

P.S: Die Erde wird, irgendwann, mit absoluter Sicherheit untergehen. Wie auch immer dieser Untergang auch aussehen mag. Und wisst ihr, wer schuld ist? WIR!

— InaiMathi, am 20. Dezember 2012
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