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Meguiar’s Endurance Tire Gel

21. Juli 2018     /     Review     /     "Werbung"

Zu einer anständigen Autowäsche gehören für mich neben der Handwäsche (!) des Lacks, der Reinigung und Pflege von aus Plastik gefertigten und/oder mit Chrom überzogenen Anbauteilen, sowie der Säuberung von Front-, Heck- und Seitenscheiben, auch die Reifen. Nein, die Rede ist nicht von den Felgen, die natürlich auch regelmäßig gewaschen und gepflegt werden wollen – zumindest wenn man länger Spaß an ihrer Optik haben möchte -, sondern die eigentlichen Gummis, genauer gesagt deren Flanken. Insbesondere in den warmen Sommermonaten, wenn der Wagen öfters mal auf unüberdachten Parkplätzen rumsteht und ebendort der prallen Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, trocknet der Reifengummi gerne mal aus, was für gewöhnlich eine unschöne grau-braune Farbgebung zur Folge hat, die sich so überhaupt nicht in das restliche Gesamtbild eines top-gepflegten Wagens einfügen möchte.

Abhilfe versprechen zahlreiche spezielle Reifenpflege-Produkte diverser Hersteller, zudem solche Mittel, die eigentlich ein anderes Einsatzgebiet haben, jedoch auch zweckentfremdet werden können. So nutze ich beispielsweise den bereits von mir getesteten „Lexol Vinylex“-Pflegereiniger (siehe meine Review), um bei Bedarf das Gummi meiner Sommerreifen mit wenig Aufwand wieder auf Vordermann zu bringen. Wenn’s hart auf hart kommt oder das Ergebnis schlicht und ergreifend besonders gut ausschauen soll, greife ich immer wieder auf das  „Meguiar’s Endurance Tire Gel“ des in der Szene seit Jahrzehnten geschätzten US-Traditionsherstellers Meguiar’s zurück, welches auch im Fokus dieses Tests stehen soll.

Warum genau das „Meguiar’s Endurance Tire Gel“ aus meinem Detailing-Equipment nicht mehr wegzudenken ist, möchte ich im Rahmen des folgenden ausführlichen Produkt-Tests erklären.

Review

Das „Meguiar’s Endurance Tire Gel“ wird in einer kleinen handlichen Plastikflasche geliefert, welche es auf eine Füllmenge von knapp einem halben Liter (472ml) bringt. Je nachdem wo man das Produkt ordert, befindet sich zudem noch ein kleiner Schwamm mit im Lieferumfang, mit dessen Hilfe sich das in Gelform vorliegende Reifenpflege-Produkt gut verarbeiten lässt. Ansonsten kann zum Beispiel auch ein Spül-Schwämmchen oder ein altes Mikrofaser-Applikator-Pad genutzt werden. Ganz egal, wofür man sich schlussendlich entscheidet, es kann nach dem Auftragen nicht mehr anderweitig verwendet werden!

Und so geht man am besten vor: Zu Beginn sollte die Reifenflanke von sämtlichen Verschmutzungen befreit und mit einem speziellen Reiniger entfettet werden. Da das Produkt rückfettend wirkt, dürfte der Reifengummi dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Ist die Vorarbeit erledigt, nimmt man das Applikator-Schwämmchen zur Hand und gibt eine kleine Menge des Gels darauf. Ein Klecks von der ungefähren Größe eines 2-Euro-Stücks reicht dabei für einen kompletten Reifen aus, und am Ende bleibt sogar noch ein wenig Übertrag für den nächsten Reifen übrig. Mit dem Gel auf dem Schwämmchen heißt es dann schnell sein: Ehe das Gel vom Schwamm aufgesaugt wird, setzt man diesen auf der Reifenflanke an, verteilt das Produkt möglichst gleichmäßig auf dem Gummi und achtet darauf, möglichst nicht die Felge zu erwischen. Kommt doch mal etwas Gel mit der Felge in Berührung, sollte es sofort mit einem Tuch entfernt werden, da ansonsten u.U. Verfärbungen entstehen könnten. Beim Auftragen des Gels sollte zudem tunlichst man darauf achten, wirklich die gesamte Flanke ordentlich abzuarbeiten und auch kleinste Rillen mitzunehmen!

Direkt nach dem Auftragen erhält der Reifengummi eine tief-schwarze, imho jedoch tendenziell einen Ticken zu speckig anmutende Farbgebung, wodurch man jedoch im Zweifel gut abschätzen kann, wie gleichmäßig der Auftrag erfolgt ist. Keine Angst, die anfängliche speckig-schwarze Farbgebung nimmt mit der Zeit, in welcher das Produkt in den behandelten Gummi einzieht, noch etwas ab. Alternativ kann man auch direkt nach dem Auftragen schon mit einem alten Mikrofasertuch nachwischen, wodurch sich der Effekt von vornherein abschwächen lässt.

Nachdem das Produkt komplett in den Gummi eingezogen ist, was je nach Zusammensetzung de Reifens schon mal ein wenig dauern kann, erstrahlt der behandelte Reifen in einem (leicht) glänzenden, tiefen Schwarz. Er schaut ohne großartig zu übertreiben quasi „wie neu“ aus, und würde man nicht seine in der Regel bereits ordentlich abgefahrene Lauffläche sehen, könnte man glatt meinen, dass man es mit einem gerade erst aufgezogenen, fabrikneuen Reifen zu tun hat. Ein wirklich toller, alles in allem sehr leicht zu erzielender optischer Effekt, der, wie ich finde, wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge zu einem tip-top gepflegten Wagen passt. Je nach Beanspruchung des Reifens bleibt der erzielte Effekt bis zu zwei Monate lang erhalten. Spätestens dann nimmt die Schwärze aber wirklich rapide ab, man kann beinahe dabei zuschauen, und nähert sich peu á peu wieder dem Ausgangsfarbton an.

Wichtig: Im Anschluss an das Verarbeiten des „Meguiar’s Endurance Tire Gel“ sollte der Wagen zirka 24 Stunden lang nicht bewegt werden, – zumindest nicht mit den behandelten Reifen. 😉 Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Produkt bei allzu schneller Wiederbeanspruchung des Reifens zum „Slingen“ neigt. Insbesondere bei vorherrschenden sommerlich-warmen Temperaturen ist dies der Fall. „Slingen“ bedeutet in diesem Fall, dass eventuell noch nicht vollständig ins Gummi eingezogene Produktüberreste durch die Rotation des Reifens während der Fahrt weggeschleudert werden, sich unter Umständen auf angrenzenden Teilen der Lackoberfläche festsetzen und dort einbrennen könnten, was wiederum unschöne schwarze Flecken zur Folge hat, die sich nur mit dem richtigen Reiniger wieder entfernen lassen. Auch sind frisch behandelte Reifenflanken ein echter Magnet für Neuverschmutzungen aller Art, die an der leicht klebrigen Oberfläche mit Leichtigkeit haften.

Das „Endurance Tire Gel“ aus dem Hause Meguiar’s ist petrolium-basiert. Es dampft entsprechend aus und kann während der Anwendung unter Umständen heftige Kopfschmerzen verursachen. Dahingehend empfindliche Menschen sollten während der Verarbeitung gegebenenfalls einen Mund- und Nasenschutz tragen. Auf der Flaschenrückseite befinden sich zudem weitere Hinweise zur korrekten Verarbeitung, die auf jeden Fall beachtet werden sollten!

Fazit

Das rezensierte „Meguiar’s Endurance Tire Gel“ ist für Autopflege-Enthusiasten wie mich gewissermaßen die Krönung eines rundum gelungenen Nachmittags auf dem Waschplatz. Bei korrekter Anwendung lassen sich mit nur wenig Aufwand erstaunliche und optisch beeindruckende Ergebnisse erzielen, so dass die Optik des Wagens nochmal ein Stück weit runder ausfällt. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist die -vor allem bei hohen Temperaturen auftretende – Neigung des Produkts zum Slingen. Doch wer nicht sofort wieder aufs Gas steigt, sollte damit nicht allzu sehr Probleme haben.

Für all, die wirklich das Optimum aus der Optik ihres Wagens heraus holen wollen, ist das „Meguiar’s Endurance Tire Gel“ ein absolutes Muss. Ich will nicht mehr drauf verzichten!

Chemical Guys Citrus Wash & Gloss

14. Juli 2018     /     Review     /     "Werbung"

Komme gerade vom Waschplatz mit einem augenöffnenden Erlebnis im Gepack, das ich unbedingt zu virtuellem Papier bringen muss! Wie gesagt, ich war mit Kotori am Waschplatz, im Gepäck hatte ich mein Detailing-Equipment, verstaut in der nach wie vor sehr superben Fahrzeugpflege-Tasche von Petzoldt’s. Als Shampoo kam „Chemical Guys – Citrus Wash & Gloss“ zum Einsatz. Zwei ordentliche Spritzer in die beiden Wascheimer, die Grid Guards rein und los ging es! Ziemlich gegen Ende der Wäsche gesellte sich nicht weit entfernt ein BMW 3er dazu. Dessen…  

Meguiar’s Gold Class Carnauba Paste Wax

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ATH Duplex Hochleistungs-Endschalldämpfer für Mazda 3 (BM & BN)

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Motor-Airflow-Luftfilter bei Mazda 3 (BM & BN) wechseln

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Der Motor Airflow-Filter des Mazda 3 schützt den Motor, indem er die hineinströhmende Luft, bevor sie in den Motorblock gelangt, auf Schadstoffe filtert. Laut der Betriebsanleitung, muss ein Standard-Motor-Luftfilter jährlich oder zirka alle 30.000 Kilometer gewechselt werden. Je nachdem, was zuerst eintritt. Die Wartungs-Intervalle werden auch durch Umwelteinflüsse sowie durch den persönlichen Fahrstil beeinflusst. Ein verdreckter Filter kann u.a. höchst negativ auf den Spritverbrauch durchschlagen und darüber hinaus auch die Standzeit des Motors beinträchtigen. Wer langfristig Ruhe haben will und nicht alljährlich für einen neuen…  

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4. Juli 2018     /     How-To Guide

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Lexol Vinylex

1. Juli 2018     /     Review     /     "Werbung"

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