Vor ein paar Wochen habe ich einigermaßen zufällig die „Big Brother“-Collection auf Pluto-TV entdeckt. Aktuell kann man sich dort die beiden ersten Staffeln, sowie die legendäre Jahresstaffel der Mutter aller Reality-Shows anschauen. Ein Wiedersehen mit Zlatko, Jürgen, Manu, Alex und Kerstin, „Nominator“ Christian sowie mit „Dr. Horror“ Carsten, dem unvergessenen Godfather of Ernährungstipps am Gartenzaun! Bei der Gelegenheit hab ich mal in die erste „BB“-Staffel aus dem fernen Jahr 2000 reingeschaut – und bin tatsächlich länger drangeblieben als ich es ursprünglich vorgehabt hatte.
Drei Erkenntnisse meines kleinen „Big Brother“-Rewatches:
- Schon ein Wahnsinn, wie zügig 26 Jahre ins Land ziehen!
- Was damals als „Asi-TV“ gebrandmarkt wurde, ist heute, ein Vierteljahrhundert später, in weiten Teilen der Bevölkerung ganz normaler Mainstream. So vong Niveau her. Und wenn ich mir Formate wie das „Sommerhaus“ und Co. so ansehe, würde sogar noch weitergehen und behaupten, dass das damalige Niveau inzwischen sogar meilenweit unterboten wird, weshalb das einstige „Asi-TV“ inzwischen schon fast erschreckend „normal“, ja beinahe schon langweilig wirkt.
- Nachrückerin Sabrina, die kurz vor dem Bergfest in den Container in Hürth bei Köln einzog, hatte es schon damals geschafft, mir mit ihrer „unnachahmlichen“ Art, die sowas von drüber war, die Show kaputtzumachen. Dasselbe ist ihr nun erneut gelungen. – Muss man auch erstmal schaffen! 😀
Nichtsdestotrotz werde ich die erste Staffel wohl fertigschauen. So hier und da mal als Hintergrund-Berieselung ist das schon ganz ok und erträglich. Auch wenn ich mir streckenweise wirklich eine optionale Tonoption mit „Vuvuzela-Filter“ wünschen würde, wie es ihn seinerzeit während der TV-Übertragungen der Fußball-Weltmeisterschaft-2010 in Südafrika auf Premiere Sport gegeben hat. Nur eben nicht gegen penetrantes Getröte, sondern ultra-nerviges Gebaren der Güteklasse „Kölsche Frohnatur“.
Oooh ja, das wär’s!