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Wahrheit

1. Mai 2016   •   Zitate

Wer die Wahrheit für sich allein beansprucht, darf getrost belächelt werden.

– Unbekannt

Best of Google Search #29

26. April 2016   •   Blog

Google LogoEin neuer Monat, eine neue Ausgabe der allseits beliebten Reihe „Best of Google Search“. Denn auch im April sind nicht gerade wenige Besucher hier im Blog aufgeschlagen, nachdem sie teils wirklich interessante Suchanfragen in die Suchmaschine ihrer Wahl eingegeben haben. Die zehn interessantesten werde ich mir nun mal vornehmen…

„+49 (0)800 1616888 deutschland“
Die mit Abstand meisten Suchanfragen der vergangenen 30 Tage hatten mal wieder mit dieser Telefonnummer zu tun. Wahnsinn! Hinter der 0800/1616888 verbirgt sich, wie inzwischen hinlänglich bekannt sein dürfte, immerhin hab ich’s hier im Blog ein, zwei mal erwähnt, ein Callcenter aus dem Großraum Berlin, welches im Auftrag diverser Unternehmen „Zufriedenheitsumfragen“ durchführt. In meinem Fall für Mercedes-Benz zum letzten durchgeführten Service C und Räderwechsel. Wenn ich mir die unzähligen Suchanfragen zu dieser Rufnummer anschaue, will ich nicht wissen wie viele Haushalte deutschlandweit von diesem unfassbar penetranten Callcenter-Telefonterror heimgesucht werden…

„0800-1616888 anrufer abmahnen“
Naja, die Nummer auf die Sperrliste zu setzen, tut’s auch.

„tastatur und maus an ps4 anschließen“
Jepp, grundsätzlich ist es durchaus möglich Tastatur und Maus via USB an die PlayStation 4 anzuschließen. Allerdings sollte man nicht erwarten, damit dann großartig was anstellen zu können. In Spielen kann die angeschlossene Peripherie jedenfalls nicht genutzt werden, obwohl Hersteller Sony dies im Rahmen der PS4-Präsentation einst angekündigt hatte. Aber hey, ursprünglich hieß es ja auch mal „For The Players“…

„google ist scheise und das wisst ihr auch“
Joa, zumindest scheiße vereinnahmend. ;)

„netcologne verbindungsabbrüche“
Zugegeben: Eine Zeit lang war’s wirklich nicht mehr auszuhalten mit NetCologne und den ständig auftretenden DSL-Disconnects. Kaum eine Stunde verging, in der nicht mindestens einmal die DSL-Verbindung gekappt und sofort wieder etabliert wurde. In den Abendstunden sahen wir uns hier im Kölner Norden alle paar Minuten mit DSL-Disconnects konfrontiert, an kompetitives Online-Gaming war in dieser Zeit nicht zu denken! Inzwischen hat sich die Lage glücklicherweise wieder gebessert.

„wer ist natascha tretzschek“
Natascha Tretzschek ist das Synonym einer deutschen Autorin, auf deren Konto der bekannte Anti-Pop Roman „Seelenficker“ geht. In diesem berichtet sie über ihre angeblichen Erlebnisse als jugendliche Prostituierte irgendwo im tiefsten Osten Deutschlands. Hab‘ das Buch einst im Rahmen einer Rezension für lesenswert befunden.

„sky go zeitverzögerung“
Hmmm… ich meine mal irgendwo aufgeschnappt zu haben, dass Sky Go in der Regel (z.B. während Bundesliga Live-Übertragungen) eine halbe Minute zurückliegt. Kann sich inzwischen gebessert haben. Oder auch verschlimmbessert.

„sky go wiederholungen nicht verfügbar“
Mit diesem Problem sehe auch ich mich Woche für Woche auf neue konfrontiert: Die HTML5-gepowerten Wiederholungen von Bundesliga-Partien auf Sky Go wollen bei mir mit Google Chrome und Apple Safari einfach nicht starten. Wobei… starten tun sie schon – zumindest der obligatorische Werbespot im Vorlauf -, aber sobald ich die gewohnt vernachlässigbaren Sky-Vorberichte überspringen und zum Anstoß des Spiels skippen will, kommt Sky Go aus dem Buffern nicht mehr heraus. Das geht schon jahrelang so, ein wirklich großartiger Service!

„wwe-großveranstaltungen ppv-kalender 2016“
Eine Übersicht sämtlicher WWE-Großveranstaltungen, NXT TakeOver Special-Events und WWE Network-Specials des Kalenderjahres 2016 findet sich unter anderem auf PwStarz.de!

„dhl-paket abholen ohne abholschein“
…ist in der Regel nicht möglich. Könnt‘ ja sonst jeder kommen.

Facebook im Dark Net

23. April 2016   •   Blog

Mehr als eine Million User monatlich nutzen Mark Zuckerbergs Facebook inzwischen über dessen offizielle Tor-Site im Dark Net. Diese, wie ich finde, ziemlich beeindruckende Statistik hat der Social-Network-Gigant am gestrigen Freitagabend rausgehauen.

In June 2015, over a typical 30 day period, about 525,000 people would access Facebook over Tor e.g.: by using Tor Browser to access www.facebook.com or the Facebook Onion site, or by using Orbot on Android. This number has grown – roughly linearly – and this month, for the first time, we saw this “30 day” figure exceed 1 million people.

Hintergrund: Bereits seit Oktober 2014, also seit gut und gerne anderthalb Jahren schon bietet Facebook, neben seiner bekannten Clearnet-Site unter www.Facebook.com, für all jene Nutzer, die für ihre Web-Aktivitäten gesteigerten Wert auf Anonymität legen, auch eine eigene Onion-Variante an. Facebooks offizielle Präsenz im Dark Net (nicht zu verwechseln mit dem sagenumwobenen Deep Web) ist unter www.facebookcorewwwi.onion zu finden und kann ausschließlich mit einem Tor-Browser angesteuert werden. Die Site verzichtet – zumindest wenn man den Angaben des Betreibers Glauben schenken darf – komplett auf Tracking und Logs.

Mehr Infos zum Tor-Project finden sich hier.

The Same Bird

22. April 2016   •   Zitate

Left wing or right wing, it’s the same bird.

– Unbekannt

PlayStation Neo

19. April 2016   •   Gaming

Gute zweieinhalb Jahre ist die Sony PlayStation 4 erst auf dem Markt – und schon jetzt ist sie in nahezu allen Belangen hoffnungslos überfordert, wie aktuelle Spieletitel wie beispielsweise das Action-RPG „Tom Clancy’s The Division“ beweisen. In der mittelfernen Distanz plötzlich aufpoppende Objekte, permanent nachstreamende Texturdetails und das alles i.d.R. bei sagenhaften 30 FPS und ’nem durchdrehenden Lüfter. Ganz ehrlich: Die Konsole ist nicht mal drei Jahre nach ihrem Launch schon wieder am oberen Ende ihrer Leistungsfähigkeit angelangt! Dessen ist sich – natürlich – auch Hersteller Sony bewusst. Und so passt es wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge ins Bild, dass dieser, wie aktuell berichtet wird, wohl im Herbst diesen Jahres ein überarbeitetes PS4-Modell nachschiebt: Arbeitstitel „PlayStation Neo“.

Sonys „PlayStation Neo“ wird einem Bericht des US-Onlinemagazins IGN zufolge über deutlich zeitgemäßere CPU-, GPU- sowie RAM-Einheiten verfügen, sprich: der neuen Hardware stehen mehr Prozessor- und Grafik-Power sowie eine höhere Speicherbandbreite zur Verfügung. Stellt man die System-Specs der original PlayStation 4 (2013) sowie die der „PlayStation Neo“ gegenüber, so bietet sich das folgende Bild…

 
CPU
GPU
RAM
PlayStation 4
8 Jaguar CPU-Kerne á 1,6 GHz
AMD GCN, 18 CUs á 800 MHz
8 GB GDDR5, 176 GB/s
PlayStation Neo
8 Jaguar CPU-Kerne á 2,1 GHz
Verbesserte AMD GCN, 36 CUs á 911 MHz
8 GB GDDR5, 218 GB/s

Laut IGN soll es – ich tippe mal bis auf Weiteres – keine „PS Neo“-exklusiven Videospiele geben. Auch sollen sich die Titel nicht durch exklusive Gameplay-Features von ihren normalen PS4-Fassungen unterscheiden. Die einzigen Unterschiede sollen in der besseren Framerate, der ggf. höheren Auflösung und dem allgemein ansehnlicheren Detailgrad der Grafik liegen.

Nichtsdestotrotz komme ich mir als Käufer der PS4 Launch-Konsole ein wenig verarscht vor!

Was Sony da gerade mit „PlayStation Neo“ in Begriff ist zu tun, ist meiner Meinung nach nichts anderes als einen Spaltkeil in die eigene Userbase zu treiben. Künftig werden PS4-Titel höchst wahrscheinlich für PlayStation Neo optimiert werden, was sich wie erwähnt in einer höheren, stabileren Framerate, unter Umständen einer höheren Auflösung sowie mehr Details und weniger technischen Unzulänglichkeiten wie den erwähnten Popups, etc bemerkbar machen wird. Wer hingegen nicht mit upgradet, sondern stattdessen an seiner ollen PS4 festhält, darf sich weiterhin am ziemlich traurigen Status quo erfreuen. Nämlich dem einer so genannten „Next-gen Konsole“, die zum Launch mit veralteter Hardware ausgeliefert wurde, was sich nun, über zwei Jahre später, um so deutlicher bemerkbar macht. Und dieser Status quo wird sich mit dem Shift hin zur „Neo“-Hardware mit Sicherheit nicht bessern. Da kann sich Sony noch so sehr hinstellen und behaupten, dass Besitzer der „alten“ PlayStation 4 keinerlei Nachteile hätten.

Natürlich werden sie Nachteile haben, nämlich schlicht und ergreifend ein schlechteres Spielerlebnis!

Über kurz oder lang dürfte, ich lehne mich da jetzt einfach mal ein wenig aus dem Fenster, eine „Zwei-Klassen-Community“ entstehen: Auf der einen Seite die Neo-User, die ihre PS4-Games künftig ziemlich optimal präsentiert bekommen – zwar nicht auf „Ultra-Mega-Hexx0r-Gaming-PC-Niveau“, aber eben deutlich „runder“ als dies derzeit meistens der Fall ist -, und auf der anderen Seite all jene Gamer, die an ihrer jetzigen PS4-Konsole festhalten, weil sie schlicht und ergreifend nicht verstehen, warum sie sich innerhalb von noch nicht einmal drei Jahren eine zweite PS4 ins Haus holen sollten. Hersteller Sony wird insbesondere letztgenannten Punkt so gar nicht nachvollziehen können. Immerhin kassieren die Japaner mit ihrer Neo-Strategie gleich doppelt ab, was zugegebenermaßen aus Sicht des finanziell nunmal nicht gerade auf Rosen gebetteten Unternehmens sicherlich nicht schlecht ist – nur eben nicht „for the Players“.

Im Grunde genommen verfügt „PlayStation Neo“ über so ziemlich genau jene technischen Specs, die ich mir eigentlich für die PlayStation 4 gewünscht hätte. Bisschen spät.

Wie man so hört, wird Sony seine „PlayStation Neo“ aka PlayStation 4.5 aka PlayStation 4K aka Whatever im Rahmen der Videospielmesse E3, die vom 14. bis 16. Juni 2016 in Los Angeles steigen wird, offiziell enthüllen. Mit dem Verkaufsstart wird im Herbst diesen Jahres gerechnet. Zum Preis der Konsole sind bis dato noch keine Infos durchgesickert.

Also, mir ist das Teil maximal 300 Euro wert. :)

Update, 20. April 2016
Nun wird berichtet, dass auch Microsoft eine „neue“ Xbox One in petto habe. Joa, die kommende E3 dürfte spannend werden!

Update, 26. April 2016
Imho könnte es sich bei „PlayStation Neo“ auch lediglich um eine VR-fähige Ausführung der PS4 handeln, bei der das PlayStation VR-Prozessormodul (der kabelgebundene VR-Kasten, den Sony bis dato bewusst nicht an die große Glocke hängt) bereits integriert wurde, was den Leistungszuwachs in den Bereichen Grafik und Prozessor erklären würde.

Mafia III

19. April 2016   •   Gaming

Wahnsinn, wie das Game in den letzten Monaten gepolished wurde. Kein Vergleich zum in vielerlei Hinsicht höchst unglücklichen Developer Walkthrough aus dem vergangenen Jahr!

Für mich als großen Fan des ersten Teils ist „Mafia III“ ein absoluter Pflichtkauf!

NBA führt Werbung auf Jerseys ein

15. April 2016   •   Blog

Die Zeit, in der sich die 30 Teams der Nordamerikanischen Basketball-ProfilLiga NBA primär durch lukrative TV-Verträge, Bandenwerbung und den Verkauf von Merchandise-Artikeln finanziert haben, um die Traumgehälter ihrer Stars stemmen zu können, neigt sich ihrem Ende entgegen. Wie die NBA am heutigen Freitag offiziell gemacht hat, wird ab der übernächsten Spielzeit, der NBA-Saison 2017/18, erstmals seit Bestehen der Liga Werbung auf den Spieler-Jerseys zu sehen sein. Die NBA ist somit die erste große US-Profiliga, die Sponsorenaufdrucke auf ihren Jerseys einführt.

Doch keine Angst: Ganz so aufdringlich und in der Regel auch hässlich wie sich die Werbung zum Beispiel auf den Trikot der hiesigen Bundesliga-Mannschaften gestalten, werden die Sponsorenaufdrucke auf den NBA-Jerseys wohl nicht ausfallen: Angedacht ist eine 6x6cm große (oder kleine) Fläche direkt über dem Herzen des Spielers, direkt gegenüber dem Logo des Ausrüsters Nike, welches bekanntlich ab 2017 ebenfalls auf den Spieler-Jerseys prangen wird. Die neu eingeführte Werbefläche soll von den NBA-Teams in Eigenregie vermarktet werden können. Wie die NBA mitteilt, werden 50 Prozent der jährlichen Werbeeinnahmen beim Franchise verbleiben, während die andere Hälfte in eine Art gemeinsame „Sammelkasse“ fließen, welche dann zu gleichen Teilen unter den Teams aufgeteilt werden soll.

Das ganze soll erst einmal in einer dreijährigen Pilotphase auf Herz und Nieren (und Akzeptanz) getestet werden. Anschließend wollen die Liga-Oberen sowie die Besitzer der NBA-Teams entscheiden, ob Werbung auf den Jerseys dauerhaft, sprich über die Saison 2019/20 hinaus eingeführt wird.

„Jersey sponsorships provide deeper engagement with partners looking to build a unique association with our teams and the additional investment will help grow the game in exciting new ways“, so NBA Commissioner Adam Silver. „We’re always thinking about innovative ways the NBA can remain competitive in a global marketplace, and we are excited to see the results of this three-year trial.“

Ich persönlich finde das Gros der aktuellen NBA-Jerseys – allein dem Umstand geschuldet, dass sie eben nicht von unschönen Sponsorenlogos verunstaltet werden – höchst edel anzuschauen und deswegen halt auch alltagstauglich. Zum Vergleich: Mit einem Effzeh-Trikot könnte ich niemals einfach so an einem Nicht-Bundesligaspieltag durch die Stadt laufen, ohne dass es nicht wenigstens tendenziell so ausschauen würde als hätte ich die Kontrolle über mein Leben verloren. ;) Für Jersey-Sammler wie mich gibt es übrigens einen kleinen Lichtblick: Retail NBA-Jerseys, die in Fanshops wie z.B. dem offiziellen NBA Onlineshop an den Fan gebracht werden, sollen, vom weltbekannten Swoosh des Ausrüsters Nike mal abgesehen, komplett ohne störende Sponsorenlogos verkauft werden. Den Teams wird es jedoch selbst überlassen, ob sie zusätzlich auch mit Werbung zugekleisterte versehene Jerseys anbieten.

Wie auch immer… GO JAZZ GO!!

Pro-Wrestling Starz

3. April 2016   •   Blog

Wie heißt es so schön: „Alles neu macht der Mai“. Da dieser jedoch noch eine Weile auf sich warten lässt, unsere Redaktion drüben bei WrestlingBluRay.de jedoch Lust auf Veränderung hatte – und sich mit „WrestleMania 32“ der perfekte Zeitpunkt anbot -, haben wir einfach mal Nägel mit Köpfen gemacht und unser Pro-Wrestling Onlinemagazin, mit dem wir in den vergangenen drei Jahren die hiesige IWC unsicher gemacht haben, einer Frischzellenkur unterzogen. Herausgekommen ist neben einem neuen Look und einem gestrafften Konzept auch ein neuer Name, der, wie ich finde, nicht nur immens viel besser klingt, sondern auch besser passt zu einem Newsmedium wie uns: www.PwStarz.de.

Die brandneue Site ist bereits seit dem 1. April 2016 online. Ja, nachträglich betrachtet wäre vielleicht ein weniger vorbelasteter Starttermin für einen so umfassenden Relaunch samt Namenswechsel besser gewesen. Naja, gut gegangen ist’s nichtsdestotrotz: Unser neues Baby ist im Web, der Newsbetrieb wieder angelaufen und unser Team freut sich über steigende Besucher- und Klickzahlen!

Wer vorbeischauen will: Wahlweise hier klicken oder direkt in eines unserer neuen Promotion-Hubs zu WWE, NXT, TNA Wrestling, Lucha Underground oder GFW Wrestling eintauchen.

Versalzene Schnetzelsuppe

16. März 2016   •   Gaming

„Salt And Sanctuary“, das neue 2D-Action-Rollenspiel der Ska Studios, gibt sich gar nicht erst groß Mühe zu verschleiern, dass es ein lupenreiner „Dark Souls“-Klon ist. Brauch es allerdings auch nicht, denn es ist ein ziemlich gelungener! Ich habe mir „SAS“ unlängst für meine PlayStation 4 zugelegt und bin bisher wirklich sehr begeistert vom Gameplay und der Art-Direction des Spiels.

Es könnte alles so schön sein, wenn, ja wenn da nicht die in jeder Hinsicht absolut grottenschlecht geratene deutsche Lokalisation wäre, die „Salt And Sanctuary“ zu einem beinahe unspielbaren Erlebnis macht – zumindest für alle, die nicht bloß durchrennen und Monster umkloppen wollen, sondern wie ich auch an der Hintergrund-Geschichte interessiert sind und zudem auch in den Menüs, beim Skillen und während des Inventar-Managements ganz gerne jederzeit wissen möchten, was Sache ist.

Beispiele gefällig? Nachfolgend die ersten drei Texteinblendungen aus dem Intro sowie dem Tutorial von „Salt And Sanctuary“, und wie sie für die deutsche Fassung übersetzt wurden:

„This world has known war for centuries. But peace is finally, preciously near. We’d deliver the princess to the kingdom across the sea, where a marriage alliance should save us all. Failling this mission would surely plunge us into darker days.“ –> „Diese Welt hat den Krieg seit Jahrhunderten bekannt. Aber Frieden ist endlich, kostbar in der Nähe. Wir würden die Prinzessin in das Reich über das Meer, wo ein Ehebündnis würde uns alle retten zu liefern. Andernfalls diese Mission wäre sicherlich stürzen uns in dunklere Tage.“

„You there, stranger! We’ve been boarded in the night! They… they’ll want to kidnap our lady … ransom her … protect her … save us …“ –> „Sie dort, Fremder! Wir haben in der Nacht bestiegen worden. Sie werden unseren Lady … Lösegeld entführen sie wollen … schützen sie ihr … speichern us …“

„‚Failing this mission would surely plunge us into darker days.‘ I awoke to the sounds of waves washing on rock, and I knew I was alive. I must find the princess. “ –> „‚Failing dieser Mission wäre sicherlich stürzen uns in die dunkleren Tage.‘ Ich wachte zu den Klängen der Wellen Waschen auf Felsen, und ich wusste, dass ich noch am Leben war.“

Das zieht sich in diesem Stil durch das komplette Spiel, und ich frage mich: Wie kommt so etwas durch die Qualitätskontrolle? Klar, bei den Ska Studios handelt es sich um einen kleinen Indie-Entwickler, aber hätte man nicht einen Muttersprachler oder zumindest jemanden, der der deutschen Sprache mächtig ist, drüberschauen lassen können, ehe man solch eine Grütze auf uns loslässt? Für mich liest das überwiegend wie eine nahezu unverändert übernommene 1-zu-1 Übersetzung aus dem Englischen samt passender Ortographie, powered by Google Translate.

Für mich ist „Salt And Sanctuary“ auf Deutsch völlig unspielbar!

Pro-Tipp: Einfach in den Einstellungen der PS4 die Systemsprache der Konsole auf Englisch (US) umstellen, bis demnächst hoffentlich eine überarbeitete deutsche Lokalisation nachgereicht wird. Auf diese Weise startet das Spiel auf Englisch.

Update, 16. März 2016
Ska Studios haben im Rahmen einer offiziellen Stellungnahme darauf hingewiesen, dass sämtliche Non-English Fassungen des Spiels – also auch die deutschsprachige – derzeit noch auf eine automatische Textübersetzung zurückgreifen müssen, da an den Ingame-Texten bis zur letzten Minute gefeilt worden sei und man daher keine Zeit gehabt habe, diese professionell übersetzen zu lassen. In einem zukünftigen Patch soll u.a. für die spanische, russische und deutsche Version von „Salt And Sanctuary“ eine anständige Lokalisation nachgereicht werden.

Update, 18. April 2016
Mit Patch 1.02 wurde rund einen Monat nach dem eigentlichen Release eine anständige deutsche Übersetzung nachgereicht.

PlayStation VR

16. März 2016   •   Gaming

Wer noch vor einem oder zwei Jahrzehnten seine Ruhe haben wollte, schmiss die Türe zu, schloss ab und pfefferte den Schlüssel in die Ecke. Heutzutage wird meist einfach das Smartphone auf lautlos gestellt. Und in der nicht mehr zu fernen Zukunft? Da setzt man sich wohl sein schickes PlayStation VR-Headset auf und gibt sich, hermetisch abgeschottet von der Umwelt, genüsslich dem Escapismus im Videospiel-Universum seiner Wahl hin. Entertainment-Gigant Sony hat auf der GDC 2016 seine Virtual Reality-Hardware PlayStation VR präsentiert und bei der Gelegenheit auch gleich den offiziellen Erscheinungstermin sowie den Preis verraten: Mit 399 Euro wird PlayStation VR zu Buche schlagen, wenn es im Oktober diesen Jahres auf den Markt kommt. Damit ist das neue PlayStation VR-Headset übrigens teurer als Sonys PS4-Videospielkonsole, die inzwischen bei Mediamarkt, Saturn und Amazon.de schon ab 299 Euro zu haben ist.

PlayStation VR Headset - © Sony

Und das bekommt der geneigte Gamer für seine 399 Euro: PlayStation VR nennt ein 5.7″ OLED-Display (120Hz/90Hz) mit einer Auslösung von 1920x1080p (aka Full-HD) sein Eigen, gesplittet auf 900x1080p je Auge. Die in PS VR verbauten Sensoren erlauben 360 Grad-Tracking. Das Sichtfeld beträgt voraussichtlich 100 Grad. Die Latenz, also die Verzögerung zwischen getätigter Eingabe am Controller und der Darstellung im Display liegt offiziellen Sony-Angaben zufolge bei unter 18 Millisekunden. Besagte Eingaben werden via PlayStation 4 DualShock-Controller und PS Move getätigt.

Was Sony im Rahmen seines GDC-Presseevents allerdings „vergessen“ hat zu erwähnen: PlayStation VR funktioniert lediglich in Kombination mit der PlayStation Cam, die wohl insbesondere das Headtracking übernehmen wird. Die PS Cam ist im Kaufpreis in Höhe von 399 Euro jedoch nicht mit enthalten, sondern schlägt nochmals mit etwas über 60 Euro zu Buche. Somit nähern sich die Anschaffungskosten für Sonys VR-Headset wieder den im Vorlauf des Events gemunkelten 499 Euro an. – Geschickte Schönrechnerei seitens Sony, das muss man den Japanern ja lassen. Ich kann mich übrigens noch an Zeiten erinnern, da hat man sich über Microsoft Kinect und den anfänglichen Xbox One Bundle-Zwang echauffiert. Nun heißt es, die PS Cam wäre innerhalb der weltweiten PS4-Userbase, die es inzwischen auf gut und gerne 40 Mio. Zocker bringt, so weit verbreitet, dass man sie dem PlayStation VR-Headset nicht extra beilegen will, um die Kosten niedrig zu halten. Ahja.

Über 230 Entwickler, darunter zahlreiche Indie-Studios, aber auch einige Big-Names der Branche, sind aktuell mit der Entwicklung von Spielen und weiteren Inhalten für PlayStation VR beschäftigt, so Sony. Einen ersten Vorgeschmack auf das, was die Macher in der Pipeline haben, gibt’s indes auf YouTube…

Ganz ehrlich: Ich habe nach wie vor keinerlei Ahnung, was ich von PlayStation VR und überhaupt auch all den anderen Virtual Reality-Headsets, die sich in Entwicklung befinden und „irgendwann dieses oder nächstes Jahr“ ihre Marktreife erreichen werden, halten soll. Will ich wirklich stundenlang ein nicht ganz leichtes Headset auf dem Kopf tragen? Möchte ich während Gaming-Sessions wirklich die ganze Zeit abgeschottet sein von meiner Umgebung und meinen Mitmenschen? Was während der Präsentation mit keinem einzigen Wort thematisiert wurde: Wie viel wiegt das PlayStation VR-Headset eigentlich? Haben Brillenträger wie ich irgendwelche Einschränkungen zu befürchten? Wohin mit dem ganzen Kabelsalat um mich herum? Wird entspanntes Zocken möglich sein oder muss ich mich möglichst in einer vorgegebenen Sitzposition halten, damit das Tracking durch die PlayStation Cam nicht gestört wird? Und und und…

Nach wie vor sind hinsichtlich PlayStation VR unheimlich viele Fragen offen, und obwohl Sony nicht müde wird immer wieder bis zum Erbrechen herauszustellen, dass uns mit Virtual Reality ein neues Gaming-Zeitalter ins Haus steht – die Technologie ist zugegebenermaßen wirklich beeindruckend! -, hält sich mein Enthusiasmus bislang in engen Grenzen.

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