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InaiMathi Blog

Review: Surf City Garage "Killer Chrome"

Surf City Garage

US-Straßenschlitten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre geizten nicht mit ins Auge springenden Chrome-Bauteilen, die nicht selten so aufdringlich daher kamen, dass meiner Meinung nach das restliche Aussehen des Wagens darunter litt. Spötter reden davon, dass mit dem ganzen Bling-Bling die minderwertige Bauqualität des Gefährts überstrahlt werden sollte. Außerhalb der Vereinigten Staaten bevorzugt man es seit jeher einen Ticken dezenter. Was nicht heißt, dass nicht auch hierzulande die ein oder andere verbaute Chrome-Zierleiste und/oder der ein oder andere Kühlergrill dann und wann gepflegt werden möchte. Vom Endschalldämpfer in verchromter Spiegeloptik ganz zu schweigen.

Nachdem ich in den vergangegen Wochen und Monaten bereits einige Autopflege-Produkte getestet und anschließend mit einer eigenen Rezension bedacht habe, möchte ich mich im Rahmen dieses Posts einem weiteren Bestandteil meines Detailing-Bags annehmen, auf den ich nicht mehr verzichten möchte. Die Rede ist von „Killer Chrome“, einer Pflegepolitur der bekannten Premiummarke Surf City Garage, die mit hervorragende Dienste leistet, wenn es um die Reinigung und Pflege der äußeren verchromten Bauteile (Grill, Zierleisten, ESD) meines heißgeliebten Mazda 3 Sport geht.

Was genau „Surf City Garage ‚Killer Chrome'“ so großartig macht, wie man es am besten einsetzt, bzw. die verchromten Bauteile damit behandelt und zusätzliche Informationen zum Produkt können meinem folgenden ausführlichen Produkttest entnommen werden.

Review

Die „Killer Chrome“-Pflegepolitur von Surf City Garage wird in einem kleinen Fläschchen geliefert, das es auf eine Füllmenge von 237ml bringt. Obwohl es den Chrom im Namen trägt, kann das Produkt auch auf weiteren Metallen wie Aluminium, Messing und Stahl verwendet werden. Wie immer sollten vor dem ersten Gebrauch die auf der Rückseite aufgedruckten Hinweise zur korrekten Anwendung zur Kenntnis genommen werden. Einer dieser Hinweise lautet nämlich: Laaaaaaaaaaaaaange schütteln!, denn das Produkt nennt eine sehr flüssige, in sich nicht beständige Konsistenz sein Eigen. Wer aufs gut Schütteln pfeifft, wird wohl nicht mit einer hundertprozentigen Reinigungs- und Pflegewirkung rechnen können.

Obwohl „Killer Chrome“ auch eine gewisse Reinigungswirkung besitzt, sollte die zu behandelnde Oberfläche vor der Anwendung geründlich gesäußert werden. Schon allein aus dem Grund, um sich nicht unbeabsichtigt kleine feine Kratzer einzuhandeln, die gerne mal von auf der Oberfläche anhaftenden Schmutzablagerungen, die dann mit dem Poliertuch hin und her gerieben werden, verursacht werden. Zur Behandlung nimmt man am besten ein sauberes Mikrofasertuch zur Hand, gibt eine geringe Menge des Produkts darauf und massiert diese anschließend zügig mit leicht kreisenden Bewegungen ein. „Killer Chrome“ beinhaltete laut Hersteller Surf City Garage keine abrasiven Inhaltsstoffe, es greift die behandelte Oberfläche somit nicht an, was definitiv gut zu wissen ist, denn so eine Chromebeschichtung ist eine ziemlich dünne Angelegenheit; i.d.R. sogar dünner als so manche Klarlack-Schicht! Während des Poliervorgangs werden Fliegenschiss, leichter Flugrost und Oxidationen, die sich angelagert haben, zuverlässig entfernt. Enthusiasten haben natürlich vor der Behandlung angrenzende Oberflächen, wie z.B. die Lackoberfläche, mit ausreichend Auto-Kreppband abgeklebt, um eine mögliche Kontamination zu vermeiden. Sollte man sich die Mühe nicht machen und doch einmal etwas von dem Produkt daneben gehen: unverzüglich mit einem sauberen Tuch entfernen und die betroffene Stelle gründlich reinigen!

Nachdem „Surf City Garage Killer Chrome“ mit ein wenig investiertem Muskelschmalz aufgetragen und einpoliert wurde, geschieht exakt das, wofür man sich das Produkt ins Haus geholt, bzw. in den Detailing-Bag gelegt hat: Es stellt sich ein schon fast schon atemberaubend-brillanter Glanz ein. Ein echter Wow-Moment, wenn man das zum ersten Mal im Sonnenlicht sieht! Die beiden behandelten Aluminiumblenden des Endschalldämpfers meines Mazda 3 Sport schauten ohne Übertreibung aus, als wäre der Wagen erst vor wenigen Tagen in Japan aus der Fabrik gerollt. Selbes gilt für die Chrom-Zierleisten unter den Seitenfenstern sowie für die ebenfalls mit einer Chrome-Beschichtung versehenen Verzierungen am Kühlergrill und das Mazda-Logo. „Killer Chrome“ schafft auf sämtlichen behandelten Oberflächen, ganz egal ob diese nun aus Chrom, Aluminium, Messing oder Stahl bestehen, mit nur wenig Polieraufwand einen wirklich grandiosen Spiegelglanz, der perfekt zur übrigen Optik eines mit viel Liebe und Herzblut gepflegten Enthusiasten-Fahrzeugs passt!

Wie zügig sich eine behandelte Oberfläche wieder zusetzt, dadurch abstumpft und letzten Endes an Strahlkraft und Glanz einbüßt, hängt natürlich nicht zu einem geringen Maß an den vorherrschenden Witterungsbedingungen ab. Auch dürfte klar sein, dass ein ESD deutlich schneller wieder verschmutzt als beispielsweise behandelte Zierleisten oder kleine Chrome-Details.

Der einzige echte Kritikpunkt, der mir an dieser Stelle zu „Killer Chrome“ einfällt, ist die Konsistenz des Produkts, beziehungsweise die Konstruktion des Flaschenverschlusses. Vollkommen egal wie man es anstellt, selbst ohne dass man auf den Flaschenkörper Druck ausübt, es kommt stets eine zu große Menge des dünnflüssigen Produkts aus der Flasche herausgeschossen, was ab und an eine wirtschaftliche Dosierung erschwert. Ärgerlich auch, weil man es mit einem grundsätzlich sehr sparsam zu verwendenden Autopflege-Politur zu tun hat.

Fazit

Es gibt nicht viele Autopflege-Produkte, die mich bereits bei der ersten Anwendung so sehr, bzw. auf einem solchen Awesomeness-Level begeistert haben wie „Surf City Garage Killer Chrome“. Das Produkt richtet sich insbesondere an anspruchsvolle Enthusiasten, jene Auto-Liebhaber, die ihren Wagen nicht bloß „mal eben“ waschen, sondern ihn mit einer hohen persönlichen Investition an Zeit und Herzblut pflegen und die vielen großen wie kleinen Details reinigen und möglichst lange in einer optisch ansprechenden Anmutung erhalten wollen.

Ganz egal, ob man seinen Endschalldämpfer hochpolieren, die verchromten Zierleisten reinigen und pflegen oder schlicht aus elitärer Arroganz heraus das stolz-geschwungene Logo seines Mazdas zum Glänzen bringen möchte – „Killer Chrome“ ist für mich die perfekte Wahl! Die Anwendung ist simpel, die erzielte Reinigungswirkung gut, der folgende Spiegelglanz schlicht herausragend. Mir fällt – mit Ausnahme vom bewährten Klassiker Nevr Dull – kein vergleichbares Produkt ein, das in der selben Kategorie spielt, wobei ich „Killer Chrome“ inzwischen den Vorzug geben würde.

Daumen hoch und eine klare Empfehlung!

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