Ekke Nekkepen

6. August 2012     /     Geocaching

Ekke Nekkepen ist der Name einer insbesondere in der norddeutschen Region bekannten Sagengestalt, Gottes des Meeres – und ganz nebenbei auch noch der Name eines lohnenswerten Geocaches im nördlichen Teil von Hamm, der Elefantenstadt am Rande des Ruhrgebiets. Zusammen mit der herzallerliebsten Brina war ich die Tage mal wieder dort und wie bereits an anderer Stelle geschrieben, haben wir die Gelegenheit genutzt, zur Abwechslung auch mal im schönen Hamm ein paar Caches aufzuspüren. Neben zwei Stationen der „Kanaltour“ durch Hamm und Bergkamen, waren das noch „Konsumtempel“ und eben besagter Cache namens „Ekke Nekkepen“.

Die Startkoordinaten dieses Caches, welcher sich in die Kategorie Traditional einordnen lässt, führten uns schnurstraks in die Nahe des Ekke Nekkepen getauften Gebildes aus dem Schaffenskreis des Künstlers Ottmar Alt. Dieses befand sich direkt neben einem Kreisverkehr und schräg gegenüber eines Fitness-Studios, so dass sich die Suche nach einem günstigen Parkplatz in der Nähe sehr bald erledigt hatte. Wir stiegen aus und sahen uns nochmals die Koordinaten auf Google Maps an. Sie zeigten unmissverständlich auf dieses merkwürdige Gebilde auf der anderen Straßenseite direkt vor uns, eine merkwürdig virtuos anmutende Mischung aus Schiff, ausrangiertem DB-Waggon, neckischem Karnevalswagen und umtriebigem Buntspecht. Da das ziemlich eindeutig war, machten wir uns sogleich auf den Weg zum Cache.

Angekommen begann die große Sucherei: Da dieses Ekke Nekkepen-Dingens eine ganze Menge Einbuchtungen, Schlitze, Spalte, Winkel und Ecken hatte, gestaltete sich die Suche nach dem Micro als ziemlich friemelig und langwierig – dachten wir zumindest. Denn nicht einmal fünf Minuten später hielten wir das kleine Kästchen in den Händen. Hier das Beweisfoto…

 

Wir suchten uns gleich ein ruhiges Plätzchen, an dem wir von Muggeln ungestört einen ausschweifenden Blick hinein werfen konnten. Das war an einem solch belebten Ort wie schräg gegenüber einer gar nicht mal so kleinen Muckibude gar nicht mal so einfach. Also stellten wir uns hinter das, nun ja, Kunstobjekt und öffneten den Behälter einfach an Ort und Stelle. In der Box befand sich ein schmucker Travelbug, verschiedene Arten von Nordsee-Muscheln, kleine bunte Wäscheklammern, eine kleine Plastikschildkröte sowie mehrere verschiedene Magneten und – natürlich – das obligatorische Logbuch, in welches wir uns auch sogleich eintrugen. Wir nahmen eine der kleinen Muscheln raus und legten als Tauschobjekt einen total stylishen IKEA-Bleistift hinein.

Anschließend wurde der Cache wieder an Ort und Stelle verstaut, und in einem muggelfreien Moment huschten wir zurück zum Parkplatz und fuhren von dannen. Ein weiterer Cache war geloggt und ein sehr schöner Tag in Hamm neigte sich dem Ende entgegen!

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