Ein Spaziergang durch Aokigahara

8. Juni 2019     /     Blog

Im eingebetteten YouTube-Video zu sehen ist ein nächtlicher Spaziergang durch Aokigahara (jap. Schreibweise: 青木ヶ原), den oftmals auch als Kukai (jap. Schreibweise: 樹海, dt. Übersetzung: „See aus Bäumen“) oder auch „Selbstmordwald“ titulierten Naturschutzpark im Nordwesten Japans, quasi in unmittelbarer Sichtweite des heiligen Berg Fuji. Hierhin verirren sich neben lokalen Einheimischen und einsamen Seelen, die Abstand von allem gewinnen möchten, insbesondere Touristen, die von den diversen Geschichten, Legenden und Mythen erfahren haben und herausfinden möchten, was an diesen so dran ist.

Eine von ihnen besagt, Aokigahara sei die Heimat von unzähligen Geistern, die u.a. zu jenen unglücklichen Seelen gehören, die ihrem Leben dort, in aller Abgeschiedenheit, weil sie keinen anderen Ausweg mehr sahen, ein Ende gesetzt haben. Aus diesem Grund auch die, wie ich finde, ziemlich reißerische Bezeichnung als „Selbstmordwald“. Des Nachts sollen Geister der Toten durch den dichten Wald streifen und Ausschau halten nach umherirrenden Lebenden, die vom Weg abgekommen sind, um sie immer weiter und tiefer in den Wald zu locken. Typisch für den Aokigahara sind überdies die auffälligen, bunten Weg-Markerungen, die von Wanderern und all jenen, die sich in den Wald hinein getraut haben und auf jeden Fall wieder hinaus finden wollen, an Bäumen, Ästen und Büschen befestigt wurden.

Klingt spannend? Finde ich auch! Das Video bringt es auf eine Länge von rund einer Dreiviertelstunde und ist, obwohl der YT-Uploader etwas anderes behauptet, doch recht scary, wie ich zugeben muss. Auf jeden Fall um einiges scaryer als der Independent-Movie „The Forest“, welcher in Aokigahara spielt und den man sich unter anderem bei Netflix anschauen kann.

P.S: Hier geht’s zum zweiten Teil…

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