Hoch hinaus will Xbox-CEO Asha Sharma: Die Nachfolgerin von Phil Spencer, der Xbox in den vergangenen Jahren erfolgreich gegen die Wand gefahren hat und Anfang des Jahres gegangen wurde das Unternehmen in bestem gegenseitigen Einvernehmen verlassen hat, will Microsofts strauchelndes Gaming-Brand bis 2030 zum weltweit führenden Gaming- und Entertainment-Anbieter entwickeln. Mit anderen Worten: An der den Markt dominierenden Sony PlayStation vorbeiziehen und auch Steam und Nintendo auf die Plätze verweisen.
„My ambition is to make Xbox the number one gaming and entertainment company by 2030. […] It’s not about achieving a specific margin target. It’s about growth and becoming number one“, so Sharma. Wie genau sie dieses dringend benötigte Wachstum erreichen möchte, hat sie indes nicht verraten. Mit Neuaufguss 4, 5 und 6 gut abgehangener Spiele-Franchises und tendenziell eher uninspirierten neuen IPs ist dieses extrem ambitionierte Vorhaben jedenfalls nicht in die Tat umzusetzen. Aber wer weiß, vielleicht entpuppt sich das sagenumwobene „Project Helix“ ja als der ersehnte Heilsbringer für Microsoft und dessen Gaming-Sparte?
In den vergangenen sechs Jahren hat sich Microsoft mit Zenimax (u.a. Bethesda Softworks, id Software) und Activision Blizzard (u.a. Infinity Ward, Trey Arch, Sledgehammer Games, Raven Software, Blizzard Entertainment) gleich zwei Schwergewichte der internationalen Spielebranche und deren diverse IPs („Fallout“, „The Elder Scrolls“, „Doom“, „Call of Duty“, „Warcraft“, „Starcraft“) einverleibt. Bis dato können beide Übernahmen allerdings in der Kategorie „Außer Spesen nix gewesen“ einsortiert werden.