Xbox Game Pass wird günstiger, Call of Duty kommt später_

Neu          21. April 2026          Gaming          2 Min  •  384 Wörter
gnubreW

Eine durchaus spannende Entwicklung: Nachdem der „Xbox Game Pass“, das kostenpflichtige Spiele- und Online-Abo für Microsofts Xbox-Plattform, in den vergangenen Jahren stets teurer und die enthaltenen wirklich lohnenden Inhalte – zumindest gefühlt – immer weniger wurden, haben die Redmonder nun reagiert: Wie Microslop am heutigen Dienstag mitgeteilt hat, werden die Abopreise für den „Game Pass“ nach unten (sic!) angepasst – und zwar nicht erst in x Monaten, sondern mit sofortiger Wirkung!

Für ein „Xbox GamePass Ultimate“-Monatsabo werden laut „Xbox Wire“ künftig 20,99 Euro fällig (bisheriger Preis: 26,99 Euro), während der „PC GamePass“, welcher von seinem Umfang her im Vergleich deutlich abgespeckter daher kommt, für nur noch 12,99 Euro (bisheriger Preis: 16,99 Euro) haben ist. Die angekündigte neue Preisstruktur für den „Game Pass“ ist weltweit bereits live; neue Abos, die entweder online auf der offiziellen Xbox-Website oder direkt auf der Konsole abgeschlossen werden, weisen die neuen Preise auf.

Eine weitere Änderung, allerdings aus Spielersicht keine positive, betrifft „Call of Duty“, bzw. konkret den aktuell noch namenlosen nächsten Teil des Franchise, welcher aller Voraussicht nach im Herbst 2026 erscheinen wird: Microsofts Flagship-Shooter wird fortan nicht mehr direkt ab Release-Day in den Spielekatalog des „Xbox Game Pass“ aufgenommen, sondern erst „rund ein Jahr“ nach Release. – Die Verkaufs- und Nutzungszahlen des Shooters müssen wahrlich unterirdisch sein, dass sich die Redmonder zu solchen krassen Abkehr vom bisherigen Kurs, ja, beinahe schon zu einer 180-Grad-Wende gezwungen sehen. Ob neben dem kommenden „Call of Duty“ noch weiteren First-Party-Spielen von Microsoft ihr Day-1-Status entzogen werden wird, ein Perk übrigens, mit dem seitens Microsoft viele Jahre lang für den „Game Pass“ getrommelt wurde, – unklar, aber angesichts der Radikalität der nun getroffenen Maßnahmen durchaus möglich.

Eine neue Preisstruktur für den „Xbox Game Pass“ und eine Rolle rückwärts beim Day-1-Status von „CoD“: Es sind die ersten Kurskorrekturen an der Ausrichtung von Microsofts strauchelnder Gaming-Sparte, seit ihr langjähriger CEO Phil Spencer Anfang diesen Jahres gegangen und durch Asha Sharma ersetzt wurde. Sharma kam übrigens von Microsofts AI-Business-Unit, der sie als Head of AI auch vorstand und wo sie u.a. solche prestigeträchtigen Projekte wie „CoPilot“, eine Art KI-Assistent für Windows, Online und Notepad, vorantrieb.

Ob „Copilot“ in die Entscheidungsfindung involviert war, ist nicht bekannt.

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