OpenVibe-App_

Neu          1. Januar 2026          Review          "Werbung"
gnubreW
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Einer deiner Vorsätze für das neue Jahr 2026 ist, deinem ollen X-Account mal langsam einen Riegel vorzuschieben ein Schloss vorzuhängen? Du möchtest X (ehemals Twitter) vom Smartphone kicken, weil du den ganzen Sh*t, die bekloppten Verschwörungstheorien und sowie die Hetze, nicht mehr länger erträgst? Oder hast du einfach keinen Bock mehr auf Elon Musk und seine Fanbase? – Was auch immer der Grund ist, warum du dieser einst grandiosen Plattform den Rücken kehren möchtest, mit BlueSky, Mastodon, Threads und Nostr gibt es würdigen, dezentralisierten Ersatz, der es allemal wert ist ausgecheckt zu werden!

Das Problem bei zu vielen Social-Media-Plattformen auf dem Smartphone: Man verliert sich leicht in dem ganzen Klein-klein. Zudem ist es extrem unpraktisch, jeden Post mehrfach verfassen und abschicken zu müssen. – Glücklicherweise schafft eine App namens „OpenVibe“ was das angeht Abhilfe! Erhältlich sowohl für Apple iOS als auch für Android-gepowerte Smartphones und Tablets, fasst „OpenVibe“ mehrere Social-Media-Timelines auf Wunsch zu einer einzigen, übersichtlichen Timeline zusammen und erlaubt zudem sogenanntes Cross-Posting, einmaliges Verfassen eines Posts, der nach dem Abschicken auf mehreren Plattformen veröffentlicht wird, – natürlich mitsamt aller angehängten Medien, Hashtags und externen Links.

Was „OpenVibe“ überdies zu einer absoluten Must-Have-App für die Endgeräte aller kleinen wie großen Social-Media-Junkies macht, habe ich in meiner ausführlichen App-Review aufgeschrieben.

Review

Gleich nach dem Download und der abgeschlossenen Installation auf dem Smartphone und/oder Tablet wird der User von einem Splsh-Screen begrüßt, auf dem er aufgefordert wird, mindestens einen Account einer Social-Media-Plattform mit „OpenVibe“ zu verbinden. Zur Wahl stehen Stand heute die X/Twitter-Alternative BlueSky, das im Fediverse beheimatete Mastodon, die von Facebook-Mutter Meta betriebene Plattform Threads sowie das betont nerdige Nostr. Egal für welche Plattform(en) man sich letzten Endes entscheidet, stets loggt man sich mit seinem altbekannten Account ein. Fortan kann man sowohl die Timeline der jeweiligen Plattform direkt auf „OpenVibe“ verfolgen als auch neue Posts über die App schreiben und veröffentlichen, auf Inhalte anderer User antworten, mit diesen interagieren, sich von Trends inspirieren lassen und und und.

Was mich wirklich umgehauen hat: Verbindet man mindestens zwei Social-Media-Plattformen mit „OpenVibe“, zum Beispiel BlueSky und Mastodon, so werden die Timelines beider Apps zu einer einzigen Mega-Timeline zusammengeführt, wodurch das Hin- und Her-Switchen von einer Timeline, bzw. App zur anderen, um ja nichts zu verpassen, überflüssig wird. In „OpenVibe“ werden sämtliche Posts, Antworten, Re-Posts etc sämtlicher verbundener Plattformen miteinander an nur einem einzigen Ort angezeigt – gleichrangig, wohlgemerkt! -, während nach wie vor jederzeit ersichtlich ist, auf welcher Plattform und von wem diese dort gepostet wurden!

Gelungen ist zudem die Möglichkeit des Cross-Postings, die die „OpenVibe“-App für Mastodon, BlueSky und Co. bietet: Wie oft habe ich in der Vergangenheit nach möglichst simplen Wegen gesucht, Posts, die ich beispielsweise auf BlueSky veröffentlicht habe gleichzeitig auch auf anderen Plattformen wie zum Beispiel Threads zu posten, ohne jedesmal alles doppelt schreiben oder zumindest den Post ein wenig umständlich in die andere App „rüberkopieren“ zu müssen. „OpenVibe“ ermöglicht paralleles Cross-Posting auf alle mit der App verbundenen Plattformen. Bedeutet: Nur ein einziges Mal schreiben, nur ein einziges Mal abschicken, gleichzeitig mehrere Social-Media-Plattformen bespielen – mitsamt Text, Hashtags, angehängter Illustrationen etc. Dabei kann für jeden Post mit wenigen Finger-Tipps individuell festgelegt werden, auf welchen Plattformen dieser denn veröffentlicht werden soll; nur auf BlueSky oder soll er auch auf Mastodon oder gar auf Nostr auftauchen? – Wunderbar! Nicht vergessen sollte man indes, dass sämtliche Beschränkungen, die jede der genannten Plattformen hinsichlich Anzahl erlaubter Zeichen pro Post etc, selbstredend bestehen bleiben!

„OpenVibe“ beschränkt sich nicht nur auf die reine Wiedergabe von Social-Media-Inhalten; die App kann darüber hinaus auch mit den guten alten RSS-Feeds umgehen. So ist es möglich, Personen und Online-Angeboten, die vielleicht noch nicht auf einer der bislang vier unterstützten Plattformen mit einem eigenen Account vertreten sind, zu folgen und mit diesen in Verbindung zu bleiben, ohne dafür wiederum auf eine andere App zurückgreifen zu müssen. Neue RSS-Inhalte werden wie neue Posts direkt in der Timeline angezeigt und können bei Bedarf mit dem in „OpenVibe“ integrierten Browser geöffnet werden.

Ganz egal, ob Social-Media-Accounts, RSS-Feeds oder eine Kombination aus beidem: Die „OpenVibe“-App bleibt während der Nutzung stets flüssig und „snappy“, reagiert prompt auf Eingaben des Users und erledigt sowohl Fetching als auch die Visualisierung neuer Inhalte, sowie das Verteilen auf die verbundenen Plattformen anstandslos und stets in Windeseile. Die Sinne schmeichelnde Komfort-Features wie unterschiedliche Themes (hell, dunkel, „Dark-Mode OLED“), Schriftarten und – Größen sowie die Möglichkeit, die erzeugte Mega-Timeline und deren Inhalte an die eigenen Präferenzen anpassen zu können – beispielsweise indem bestimmte Hashtags ausgeblendet werden -, runden den wie ich finde sehr gelungenen Gesamteindruck ab.

Ein wenig negativ aufgefallen, wenngleich auch kein Deal-Breaker ist die Tatsache, dass die App, sobald man einen seiner Social-Media-Accounts verbindet, automatisch mit diesem dem offiziellen „OpenVibe“-Account auf der jeweiligen Plattform folgt, was seitens der Entwickler eine schöne Möglichkeit ist, die eigene Reichweite zu pushen ohne etwas dafür tun zu müssen. Ich finde es immer ein bisschen dreist, wenn mir ein Follow „aufgezwungen“ wird, ohne dass ich dieses tatsächlich veranlasst habe. ERs wird nicht einmal gefragt, ob dem Account gefolgt werden soll, es wird einfach gemacht. Zum Glück lässt sich so ein Follow zügig wieder zurücknehmen, wenn gewünscht.

„OpenVibe“ kommt Stand heute gänzlich ohne nervige Werbe-Banner, -Popups und die von vielen vergleichbaren Apps bekannten „Premium-Plus-Features“, auf die man bei Bedarf upgraden kann, aus, was man den Machern auf jeden Fall hoch anrechnen sollte! Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann die „OpenVibe“-App sowohl im Apple App-Store als auch bei Google Play kostenlos herunterladen.

Fazit

Die „OpenVibe“-App ist eine wirklich extrem gelungene, feature-reiche Social-Media-App mit klarem Fokus auf dezentralisiert aufgebaute Soziale Netzwerke, mit deren Hilfe es zweifelsohne möglich ist, Elon Musk und sein auf dem absteigenden Ast befindliches „X“ hinter sich zu lassen und sich stattdessen der Faszination der offenen, dezentralisierten Sozialen Netzwerke hinzugeben. Alle Inhalte von BlueSky, Mastodon, Threads und sogar Nostr an nur einem Ort in nur einer einzigen gigantischen Mega-Timeline zu haben, plus Feeds, die bei Bedarf abonniert werden können, ist schon super-praktisch und zusammen mit „Cross-Posting“ ein Feature, auf das ich persönlich nicht mehr verzichten möchte.

Daumen hoch, und eine klare Empfehlung für die „OpenVibe“-App!

    
Letztes Update: 1. Januar 2026
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