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InaiMathi Blog

Von Walter Moers‘ träumenden Büchern

Zugegeben: Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mich mit dem Gedanken ansatzweise anfreunden konnte, ein Buch zu lesen, das aus der Feder jenes Autoren stammt, welcher für eine der – zumindest in meinen Augen – mit ziemlich großem Abstand beschissensten Comicfiguren verantwortlich zeichnet, die good ol‘ Germany bis dato hervorgebracht hat. Richtig, die Rede ist vom kleinen Arschloch, bzw. dessen Schöpfer Walter Moers.

Auf Moers‘ Konto gehen zum Glück auch deutlich gelungenere Werke, so unter anderem die populären „Zamonien“-Romane, zu denen auch die „Die Träumenden Bücher“-Reihe zählt, von der ich mir vorgestern die ersten beiden Teile, namentlich „Die Stadt der Träumenden Bücher“ und „Das Labyrinth der Träumenden Bücher“, gegönnt habe. Letzterer tauchte in den vergangenen Wochen immer mal wieder in meiner Timeline bei Twitter auf, insbesondere beim verehrten Fräulein Cookie, und nachdem ich die Tage sogar eine Kommilitonin mit dem aktuellen Band in der Hand in einer immens wichtigen Vorlesung (*hust*) habe sitzen sehen, kam es nun wie es kommen musste… – ein Gang in die Mayersche Buchhandlung meines Vertrauens (ich spreche von der gut sortierten am Neumarkt;) schaffte endlich Klarheit.

Und so beginnt sie also, meine Reise nach Zamonien…

In tiefen, kalten, hohlen Räumen, wo Schatten sich mit Schatten paaren, wo alte Bücher Träume träumen, von Zeiten als sie Bäume waren, wo Kohle Diamant gebiert, wo man weder Licht noch Gnade kennt, dort ist’s wo jener Geist regiert, den man den Schattenkönig nennt.

Bin ehrlich gespannt, was mich da wohl so alles erwarten mag. Hildegunst von Mythenmetz als epischer Erzähler klingt ja schon mal nicht verkehrt…

Naja, ich bin dann mal in Buchhaim.

— InaiMathi, am 16. November 2011
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