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Profesionell Redder Van De Prinsessen. Een halve dag.
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Von tickenden Menschen

Es gibt Menschen, die meinen, den Charakter, beziehungsweise das komplette Wesen eines Mitmenschen allein aufgrund der Tatsache einschätzen zu können, weil sie ihm bei Twitter folgen. Ja genau, weil sie ihm bei Twitter folgen! Ich hatte so einen Fall nun gut vier Monate lang unter meinen Followern. Hatte, weil die ganze Angelegenheit gestern mit dem, nun ja, traurigen, zugleich aber auch irgendwie vorhersehbaren Höhepunkt endete, dass dieser jemand meinte, sich immer weiter in Angelegenheiten einmischen zu müssen, die ihn nun wirklich nichts, aber auch gar nichts angehen.

Wer mich kennt weiß, dass das, was ich bei Twitter schreibe, von mir im Gros der Fälle krass überspitzt dargestellt wird. Twitter ist zudem der Platz, wo all jene Kommentare von mir abgesondert werden, die aufgrund ihrer generischen Art woanders keinen Platz finden. Meistens handelt es sich dabei um spontane Gedankensplitter, manchmal ist was Lustiges dabei, selten mal was tiefgründiges, – und immer bemühe ich mich, dabei niemandem zu nahe zu treten. Doch: Im Unterschied zu so manch anderem existiere ich nicht in Twitter, bei ICQ, Skype oder in irgendeinem Social Network.

Ich lebe und liebe auf der anderen Seite des Bildschirms!

Nun nahm dieser jemand jedoch all dies, was dort geschrieben steht, bierernst, zog seine simplen, viel zu offensichtlichen, da verdammt naheliegenden Schlüsse, ließ sich vielleicht sogar noch bequatschen, und meinte daraufhin, versuchen zu müssen, einen hinterrücks zu diffamieren, ganz einfach, weil ich mit der hoch verehrten “Freundin”, die in Kreisen (und übrigens auch bei so manch anderem) allgemein hin als notorisch lügende, betrügende und Menschen eiskalt gegeneinander ausspielende Person bekannt ist – was sie unglaublich gut verstecken kann, und ich weiß wovon ich rede, bin schließlich in Anflügen von Gutgläubigkeit gleich zweimal drauf reingefallen! -, eine kleine Rechnung offen habe (“Rechnung” ist übrigens keine Metapher, sondern durchaus wörtlich zu nehmen; kann’s ehrlich gesagt gar nicht erwarten, dass sich diese Person endlich aus meinem Leben verpisst, denn nach zig Monaten und mehreren gescheiterten Versuchen, die Sache im Guten zu regeln, habe ich ehrlich gesagt inzwischen die Schnauze gestrichen voll, noch weiter Gedanken an diese kranke Gestalt verschwenden zu müssen!) und so weiter, was letzten Endes im Blocken von diesem Jemand und einigen anderen Leuten resultierte. Das ist im Grunde genommen schade, denn ich bin normalerweise niemand, der Leute blockt, aber gut, werde ich jetzt nicht mehr ändern, dafür wurde viel zu eindeutig Position bezogen – leider für die falsche Partei.

Ja, es gibt so menschliche Totalausfälle, die mit ihrer Zeit und ihrem Leben, welches ganz offensichtlich in ziemlich engen Bahnen verläuft, nichts anderes anzufangen wissen, als Ärger und Zwietracht zu säen, die sich in pubertärer, ja beinahe noch kindlicher Manier daran hochziehen, einen anderen gedisst oder sonst wie “fertig gemacht” zu haben, bzw. versucht haben eben dies zu tun, denn leider ging es ein klein wenig schief. Faszinierend finde ich an solchen Menschen, dass sie stets als unbelehrbar und von sich und ihren Taten so dermaßen überzeugt auftreten, dass ich mich in ruhigen Momenten, wenn sonst nichts anderes anliegt, frage, wie schwer es ihnen im Grunde fallen muss, diese Maskerade (und das – wenn wir ehrlich sind – auch nicht ganz angebrachte große Ego) aufrecht zu erhalten und nicht irgendwann gelangweilt, frustriert, gefangen in einer sich stetig gen Süden drehenden Ironie-Spirale und massivst “vom Leben angekotzt” (ich musste ehrlich lachen!) vor den nächsten Baum zu fahren?

Nun trifft es sich natürlich ganz hervorragend, dass u.a. Psychologie, oder genauer das Ergründen, warum Menschen ticken wie sie nun mal ticken, nicht nur ein ausuferndes Hobby von mir ist, sondern – wie sag ich das jetzt? – weitaus mehr, weshalb ich mit der ganzen Posse ziemlich gut klar komme. Was mir leid tut, aber so ist es nun mal; einen bleibenden Schaden trage ich jedenfalls nicht davon. Dazu sind mir Twitter und dieser Mensch, um den es im Grunde die ganze Zeit ging – oder eben nicht ging (man kann so ein Laientheater ja mal eine Zeit lang mitspielen…), inzwischen dann doch viel zu unwichtig, was dessen Advokat jedoch ganz offensichtlich nicht mal ansatzweise gerafft hat.

Aber genug der hochgestochenen Worte über menschliche Abgründe, und zurück zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens! Oh, und euch beiden weiterhin viel Spaß miteinander: die eine Gestalt gestraft, die andere angekotzt vom Leben – na da haben sich doch die richtigen gefunden! ;)

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