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Profesionell Redder Van De Prinsessen. Een halve dag.
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Von Kösters Stuhl in Albrechts Vorgarten [Geocaching]

Dieser Post ist ein Erfahrungsbericht zu dem Geocache Kösters Stuhl (GC1HE2F) und kann, muss aber nicht Spoiler enthalten. Wer sich den Spaß an der Suche nicht verderben will, weiß sicherlich was zu tun ist...

Heute Nachmittag hatten wir uns noch einmal ins schöne Pulheim bei Köln aufgemacht, um uns ein weiteres Mal der von uns letztens zwar begonnenen, jedoch mangels ausreichender GPS-Kenntnisse leider abgebrochenen Geocaching-Runde “Stadtpark Pulheim” anzunehmen. Aus Gründen wie Ehrgeiz und so. Da wir, wie in meinem Bericht geschildert, einiges an Leerlauf zu überbrücken hatten, suchten wir uns zwischendurch einen weiteren Geocache in der Nähe und wurden mit dem kurzen Multi “Kösters Stuhl” (ohne Idiotenapostroph!) auch fündig.

Die Suche begann nur wenige Gehminuten vom vermuggelten Stadtpark entfernt, in der Nähe der frisch modernisierten Stadtbibliothek von Pulheim. Dort angekommen machten wir uns, wie in der Cache-Beschreibung auf Geocaching.com empfohlen, auf die Suche nach dem namensgebenden “Stuhl” des ehemaligen Pulheimer Bürgermeisters Hans Köster (beim Geocaching lernt man sogar noch was, ha!), welcher – wie wir recht bald feststellen durften – nur äußerst schwierig zu übersehen ist, wenn man es denn erst einmal zum Startpunkt geschafft hat. In der Nähe des Gebildes sollte irgendwo an der Wand eines nahen Gebäudes eine große Tafel angebracht sein, deren Gravur wir diverse Daten entnehmen sollten, die uns, so wir uns denn bei der Übertragung in nicht zu dämlich anstellen würden, schließlich zur Final führen sollten. Das Schema der gesuchten Daten sah wie folgt aus: AE.FA.AGBB und EF.FC.ABCD

Bei dem Geocache “Kösters Stuhl” handelt es sich um einen Nano-Cache, also die kleinst mögliche Form eines Geocaches. Dementsprechend aufmerksam und mit geschärften Sinnen näherten wir uns dem Zielgebiet. Wissend, dass schon andere aufgrund von recht ungenauen Zielkoordinaten ihre Schwierigkeiten hatten, den Cache ausfindig zu machen. Ein bedauerlicherweise unentwegt von Muggeln benutzter Schleichweg führte uns schließlich an ein altes, zu dem Zeitpunkt, als wir an der Location aufschlugen, glücklicherweise gerade mal nicht von Muggeln genutztes Gebäude heran. Zum Cache, so lautete der Tipp in der Anweisung, gehe es nun noch ungefähr zwei Meter steil abwärts. In einem verschlüsselten Hinweis war von einem Wasserfall die Rede.

Da die gemeinsame Suche aufgrund des von Unrat und Blättern ziemlich verschmutzten Geländes ziemlich ineffizient war und uns nur wenig weiter brachte, beschlossen wir uns aufzuteilen, um so schneller voran zu kommen. Brina nahm sich den hinteren Teil des Grundstücks vor, ich suchte währenddessen die auch von anderwo bestens einsehbare Vorderseite nach irgendwelchen hervorstechenden markanten Stellen ab, an denen sich ein winziger Nano gut versteckten lässt. – Schätzungsweise zehn Minuten und einige vorbeischleichende Muggel später hielt ich ihn, ein wenig überrascht von seinen tatsächlichen Dimensionen, schließlich in den Händen: Unseren ersten, gemeinsam gefundenen Geocache!

Ich war zwar schweißgebadet, jedoch überglücklich – und auch ein bisschen erleichtert, dass es nach den beiden frustrierenden Fehlschlägen von Montag und Mittwoch endlich geklappt hat! Schnell ein ruhiges Plätzchen zum Auspacken gesucht und den Behälter aufgeschraubt. Im Inneren der Hülle befanden sich neben dem obligatorischen Logbook auch noch eine kleine rote Perle / Murmel, sowie ein kurzer Bleistift. Nachdem wir beide uns im Logbuch verewigt hatten, nahmen wir die Murmel, unsere erste gemeinsame Beute, aus dem Behälter heraus und legten im Gegenzug ein höchst stylisches IKEA-Utensil hinein. Nun hieß es nur noch, den frisch befüllten Cache wieder in seinem Versteck zu hinterlegen, und dies möglichst ohne dabei von “Unwissenden” gesehen zu werden, was gar nicht mal so einfach ist, wenn man einmal die Aufmerksamkeit einer älteren Mitbürgerin erregt hat und diese sich partout weigert, einen wieder aus den Augen zu lassen… ;)

Letztlich hat es dann doch geklappt und so wartet der Cache bereits wieder auf seinen nächsten glücklichen Finder. Wir machten uns anschließend bis in die Haarspitzen motiviert auf zurück in Richtung Stadtpark, um nachzuschauen, ob sich die beiden penetranten Muggel dort endlich verzogen haben und um auch den dortigen Cache endlich loggen zu können. Ob’s wohl geklappt hat..?

Heul nicht, sag was!

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