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Profesionell Redder Van De Prinsessen. Een halve dag.
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Von Hamm nach Bergkamen: Immer am Kanal entlang! [Geocaching]

Dieser Post ist ein Erfahrungsbericht zu dem Geocache Kanaltour (GC2E00Q) und kann, muss aber nicht Spoiler enthalten. Wer sich den Spaß an der Suche nicht verderben will, weiß sicherlich was zu tun ist...

Hamm, die Elefantenstadt an der Lippe am Rande des Ruhrgebiets, ist ein wunderschönes Fleckchen Erde. Angefangen von der schlendernswerten Stadtkern mit seiner wirklich sehenswerten, gut erhaltenen Altstadt, dem Heinrich-von-Kleist-Forum, dem Platz der Deutschen Einheit und der berühmten “Meile”, bis hin zu Erholungsgebieten wie dem Maxipark mit seinem Gläsernen Elefanten, dem heimlichen Wahrzeichen der Stadt Hamm, dem Selbachpark, sowie dem wunderschönen Kurpark mit seinen weitläufigen Seen, Wäldern und der unmittelbaren Lage am Hamms Kanälen, der vor allem bei sonnigem Wetter zum entspannten Chillen einlädt.

In letztgenanntem Park befindet sich zudem der Beginn eines in meinen Augen ziemlich reizvollen, insgesamt acht einzelne Stationen umfassenden Multi-Caches, an dessen Ende sogar ein neunter Bonus-Cache auf seinen glücklichen Finder wartet. Mitte vergangener Woche verschlug es Brina und mich nach etwas längerer Abstinenz mal wieder nach Hamm und nutzen die Gelegenheit, uns immerhin zwei Stationen der “Kanaltour” von Hamm nach Bergkamen vorzunehmen.

1. August 2012 – Station #1
Wir saßen gemütlich auf einer Bank im Kurpark zu Bad Hamm und genossen die warmen Sonnenstrahlen, die uns an diesem Mittwoch-Mittag beglückten. Ich spielte nebenbei ein wenig mit meinem iPhone rum, hatte mir die Tage die Trailversion der offiziellen Geocaching-App von Geocaching.com runtergeladen und wollte diese mal austesten. Und so ließ ich die App nach in der Nähe befindlichen Geocaches Ausschau halten und stieß auf diese Weise recht schnell auf die Kanaltour, die nur einen Katzensprung entfernt ihren Startpunkt hatte. Ich schaute kurz zu Brina rüber und wir waren uns recht zügig einig, dass wir diesen Cache finden mussten, zumal wir sowieso geplant hatten, an diesem Tag ein bisschen Geocaching in Hamm zu machen. Es war uns quasi eine Herzensangelegenheit!

Ein paar bestätigende Fingertippser später, führte uns die App auf direktem Wege zu den Zielkoordinaten, wo sich der erste Cache-Behälter mit dem ersten Hinweis auf den finalen Bonus-Cache befinden sollte. Kleine Info bezüglich der Bonus-Station: Jeder Cache der Tour beinhaltete neben dem Logbuch auch einen Hinweis auf die Koordinaten, an welchen sich der Bonus versteckt hält. Es ist also somit zwingend nötig, alle acht Stationen abzulaufen und die jeweils versteckten Caches zu finden, um schlussendlich auch den Bonus heben zu können.

Wir befanden uns also wie gesagt auf dem Weg zum allerersten Station der Kanaltour. Am Zielpunkt angekommen, machten wir uns auch sogleich auf die Suche nach dem Behälter. Brina, geschickt und findig wie sie nun einmal ist, machte diesen auch sofort ausfindig, ohne großartig auf irgendwelche Ratschläge oder Tipps zurückgreifen zu müssen. Wir suchten uns in der Nähe eine bequeme Sitzgelegenheit im Schatten und machten uns an die Dokumentation unseres Fundes. Hier ein Foto vom Cache…

Im Inneren fanden wir das obligatorische Logbook und den ersten von – wie ich denke – insgesamt acht Hinweisen auf die Koordinaten für besagten Bonus-Cache, den ich an dieser Stelle selbstredend nicht verraten werde. ;P

1. August 2012 – Station #4
Da uns die zweite Etappe in die genau entgegengesetzte Richtung geführt hätte und wir in der Zwischenzeit noch ein bisschen was anderes außer Geocaching geplant hatten (Chillen bei lecker Cocktails im Westend hat definitiv was für sich!), ließen wir Station 2 und 3 bis auf weiteres aus und setzten die Tour mit der vierten Etappe fort. Die vorgegebenen Koordinaten führten uns raus aus dem lauschigen Kurpark zu einem etwas abgelegenen Hafenanleger am gegenüberliegenden Ufer des Datteln-Hamm-Kanal.

Da sommerliche Temperaturen vorherrschten und anscheinend nicht nur wir den Drang verspürten, uns im kühlen Nass etwas abzukühlen, waren wir dort nicht allein. Am Pier saßen Angler und warteten auf den großen Fang, zudem war der Kanal voller Muggel, die dort schwimmenderweise ihre Bahnen zogen. Wir stellten unseren Elch auf dem nahen Parkplatz in der prallen Sonne ab (als wir zurückkamen, sollten wir uns ob dieser Entscheidung noch tierisch freuen…) und machten uns auf den Weg. Ich warf immer wieder einen prüfenden Blick auf das Display meines Handys, damit wir auch ja nicht am Cache vorbeilaufen!

Irgendwann, als wir uns auf das Ende des Anlegers zubewegten, bekam ich das Zeichen, dass wir die Stelle mit dem berühmten X erreicht hatten. Wir schauten uns um. Doch nichts, was auch nur annähernd nach einem guten Versteck für einen Geocache aussah. Nur der Anleger, die Kläranlage hinter uns und die abgestelten Karossen der badenden und sich sonnenden Muggel. Doch hier sollte die Stelle angeblich sein und ich habe so viel Vertrauen in mein iPhone, dass ich dies nicht im geringsten anzweifelte. “Ach, scheiß drauf!”, dachten wir uns und warfen einen Blick in unsere Aufzeichnungen, die wir im Vorfeld um einen hilfreichen Tipp zum Versteck des Behälters ergänzt hatten. Dieser lautete: Zaun oben (auch die inneren Werte zählen).

Mal eben sherlockesque eins und eins zusammen gezählt, bisschen kombiniert und zack hatten wir eine ungefähre Ahnung, wo sich der Cache versteckt wurde. Im Grunde ein relativ offensichtliches Versteck, zumal man bei genauerer Betrachtung auch die Spuren, welche von den zahlreichen Cachern vor uns über die Monate hinterlassen wurden, nicht übersehen konnte. – Wir schnappten uns den Cache und gingen zurück Richtung Anleger, um einen Blick in dessen Inneres zu werfen…

Der behälter an sich war wie schon der erste der Reihe ein typischer Micro, und auch sein Inhalt orientierte sich an seinem Vorgänger: Neben dem Logbuch zogen wir noch einen Zettel heraus, auf dem ein weiterer Hinweis auf die Location sowie die Koordinaten des Bonus-Caches notiert war. Auch hier trugen wir uns wie gewohnt auf der Liste der glücklichen Finder ein und legten das kleine Röhrchen in einem günstigen Augenblick zurück in sein Versteck. Daraufhin beschlossen wir, es für heute mit der Kanaltour gut sein zu lassen und uns, bevor ich zurück nach Köln aufbrechen würde, noch einem kurzen Traditional anzunehmen.

Doch dazu an anderer Stelle mehr…

Heul nicht, sag was!

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