Fast fünf Monate sind seit dem großen Knall vergangen. So viel hat sich verändert, sowohl bei Dir, wie ich annehme, als auch bei mir – und trotzdem bist Du noch immer irgendwie da. Mal läuft “Dein” Song und muss sofort wieder an Dich denken, mal bin ich unterwegs und entdecke irgendwas, was mich schlagartig an Dich erinnert, oder es kommt ein Film, der sicherlich auch Dir gefallen hätte, – und sofort bist Du nach all den Monaten wieder voll präsent. Und genau das ist es, was mich immer wieder an den Rand der Verzweiflung bringt. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll…
Mittlerweile ist es bei mir angekommen und akzeptiert, dass es nicht hat sollen sein, was ich jedoch nicht akzeptieren kann und will, ist, dass ausgerechnet Du der einzige Mensch sein sollst, der mich hasst, mit dem ich gar nicht mehr auskomme!
Ich würde Dir gern so vieles sagen, was ich damals einfach nicht konnte, weil die Situation so unglaublich verworren war, will mich bei Dir entschuldigen für die Art und Weise, wie ich reagiert, und überhaupt dafür, wie ich mich teils Dir gegenüber verhalten habe. Jetzt im Nachhinein betrachtet war auch von meiner Seite aus so manches nicht richtig. Mit dieser Entschuldigung, die mir so unsagbar schwer auf der Seele lastet, wäre es ein echter Abschluss. Doch ich weiß ja wie Du darüber denkst, bin mir bewusst, dass Dir das wohl nichts bedeutet und Du von all dem inzwischen nichts mehr wissen willst.
Leider.
Gefühle sind die wirklich grausamste Art der Folter!



Heul nicht, sag was!