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InaiMathi Blog

Tomb Raider: Neues „Monastery Escape“-Gameplay-Video veröffentlicht

Tomb Raider - Definitive EditionNur noch gut drei Wochen, dann steht Crystal Dynamics kommendes Action-Adventure „Tomb Raider“ weltweit in den Händlerregalen. Nachdem vergangene Woche von Darrell Gallagher, Head of Studio, auf Twitter und bei Facebook feierlich bekanntgegeben wurde, dass „Tomb Raider“ nach mehreren Jahren in Entwicklung nun endlich, endlich, endlich Goldstatus erreicht hat, wurde am heutigen Abend im offiziellen YouTube-Channel des Games mit „Monastery Escape“ ein neuer, gut 10-minütiger Walkthrough hochgeladen, der unsere aller Lieblings-Archäologin Lara Croft auf ihrem Weg in das Versteck der Scavenger begleitet und sich dabei primär dem runderneuerten Kampfsystem annimmt.

Nachdem meine vorangegangene Gameplay-Analyse so gut angekommen ist, habe ich beschlossen, auch die neue Xbox 360 Gameplay-Demo ausführlich unter die Lupe zu nehmen und zu den gezeigten Gameplay-Szenen jeweils ein paar Gedanken aufzuschreiben, die mir so durch den Kopf gehen.

Here we go!

Tomb Raider - © Crystal Dynamics / Square Enix

0:00:40 – Nachdem Laras Ausflug zur Funkstation gründlich schiefgegangen ist, macht sie sich nun auf, das Geheimnis der mysteriösen Insel und ihrer Kultur zu ergründen. Nach einer langeren Tour durch das unwirtliche Gebirge der Insel, stößt sie schließlich auf einen Wachposten der Plünderer, deren erstmalige Bekanntschaft sie bereits auf ihrem Weg durch den Dschungel gemacht hat.

Wieder einmal fällt auf: „Tomb Raider“ mag zwar nicht das bestaussehenste Videospiel ever sein, dennoch ist es ansehnlich. Sehr ansehnlich. Um ehrlich zu sein, richtig schick und – natürlich – das bestaussehenste „Tomb Raider“ aller Zeiten! Die Umgebung inklusive der vorbeiziehenden Wolkendenke wirft realistische Schatten, Bäume und Streucher wiegen sich physikalisch korrekt im Wind, durch die Luft fliegen Vögel und so mancher Schmetterling, – ganz wichtig – die verwandten Texturen wirken zum größten Teil knackig scharf und die Weitsicht ist hervorragend, ohne durch regelmäßige, unschöne Popups negativ aufzufallen.

Auch die neue, sichtlich verjüngte Lara Croft macht auf mich einen sehr guten Eindruck. Flüssig animiert schleicht sie sich hinter einen Mauervorsprung und geht dort automatisch in Deckung (Stichwort: Fluid Cover System), um eine Unterhaltung zweier Plünderer zu belauschen. Laut den Entwicklern wird ein Großteil der Hintergrundstory über diese Gespräche direkt in der Spielwelt erzählt werden, um den Spieler nicht alle paar Minuten aus dem Gameplay zu reißen. Eine tolle Idee! Wer – warum auch immer – drauf scheißen und sich einfach durch die Szenerie ballern will – bitte, dies steht jedem frei zu tun.

Tomb Raider - © Crystal Dynamics / Square Enix

0:00:54 – Doch irgendwann ist jede spannende Unterhaltung einmal zuende und unsere Grabräuberin in spe macht sich dran, den Wachposten aufzumischen. Insbesamt stellen sich ihr zwei Widersacher in den Weg, von denen einer besonders gefährlich zu sein scheint, denn er wirft wie wild mit brandgefährlichen Molotov Cocktails um sich. Lara schaltet jedoch erst einmal die beiden anderen aus. Einer von ihnen hat sich hinter einem umgeworfenen Tisch verschanzt und attackiert Lara von dort aus mit regelmäßigen Gewehrsalven. Doch die junge Britin ist schneller: Zwei Schüsse mit ihrem Bogen, ihrer neuen Signature Waffe, reichen aus, um den Typen aus den Latschen kippen zu lassen. Anschließend wendet sie sich dem anderen Plünderer zu, doch auch dieser beißt schon kurz drauf nach einem für ihn offenbar unerwarteten Frontalangriff Laras ins Gras.

Kurz vor seinem Ableben wird über dem Kopf des Gegners so etwas wie ein Totenkopf-Symbol eingeblendet, was wohl symbolisieren soll, dass dieser Gegner im Begriff ist, das Zeitliche zu segnen und wohl nur noch eine, vielleicht auch zwei Schüsse abfeuern wird. Vergleichbar mit dem insbesondere aus so manchem Shooter bekannten „Last Stand-Feature“.

Das Kampfsystem macht auf mich einen sehr guten Eindruck: sehr dynamisch und flüssig zu spielen. Kein Vergleich mehr zu den hölzernen, etwas aufgesetzt wirkenden Kampfpassagen aus den Vorgängern!

Tomb Raider - © Crystal Dynamics / Square Enix

0:01:26 – Mit Hilfe ihres Bogens und eines verschossenen Seilpfeils bahnt Lara sich via Zipline ihren Weg weiter hinab ins Tal. Diese Seilpfeile können auf speziell gekennzeichnete Oberflächen und Objekte in der Spielwelt verschossen werden, um so beispielsweise eine Zipline anzulegen. – Wie auf dem Screenshot oben zu sehen ist, sind jene Stellen, an denen eine neue Line angelegt werden kann, viel zu offensichtlich markiert, was das gesamte Feature in meinen Augen relativ lame werden lässt. Aber naja, spektakulär anzusehen ist’s trotzdem! ;)

Tomb Raider - © Crystal Dynamics / Square Enix

0:02:30 – Nur eine dramatische Zwischensequenz später grüßt bereits das erste Quicktime-Event. Nach einer missglückten Abseilaktion hängt Lara lediglich bedrohlich unsicher am rande eines Abgrunds und zu allem Überfluss haben die dortigen Wachposten davon scheinbar Wind bekommen. Solche Quicktime-Events wird es an vielen Stellen im Spiel geben, teilweise sogar in Zwischensequenzen, so die Entwickler. Man wolle dadurch die Spannung hochhalten: Einmal kurz nicht aufgepasst oder zu trantütig reagiert und Lara wäre Geschichte!

0:02:40 – Tolle Regeneffekte, btw!

Tomb Raider - © Crystal Dynamics / Square Enix

0:03:02 – Wieder stellen sich ihr eine Gruppe gut ausgerüsteter Plünderer in den Weg. Diesmal drei an der Zahl. Lara nutzt erneut den Bogen sowie eine achtlos herumstehende Laterne, um das Camp der drei in Brand zu setzen. Glücklicherweise – zumindest aus Laras Sicht – fängt ein Widersacher Feuer, was in schnell ausschaltet. Ein anderer wird durch eine Explosion aus dem Spiel genommen (woder kam die eigentlich?!), und Nummero drei wird durch Laras Shotgun neutralisiert.

Unten zu sehen: Das neue Ingame-Waffenmenü in „Tomb Raider“, welches offenbar über das Steuerkreuz auf dem Gamepad geöffnet werden kann. Vier Waffen sind dort zu sehen: Die klassischen Pistolen, der Bogen, sowie Shotgun und ein Maschinengewehr, welches bereits anderswo zum Einsatz kam. Daneben die Anzahl der übrigen Munition, visualisiert durch die Leisten unter den jeweiligen Waffen.

— InaiMathi, am 11. Februar 2013
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