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InaiMathi Blog

The Walking Dead

The Walking Dead - © WVG Medien GmbH

Mit „The Walking Dead“ schuf der amerikanische Comicautor Robert Kirkman zusammen mit seinem Partner Tony Moore eine der mit großem Abstand in den USA populärsten und erfolgreichsten Comicserien der letzten Jahre. Als der US-Kabelsender AMC (American Movie Channel) im Jahr 2009 begleitet von immensem Mediengetöse ankündigte, die medialen Rechte an Kirkmans Comicreihe erworben zu haben, um den Stoff in Zusammenarbeit mit seinem Schöpfer recht bald auf die TV-Mattscheiben der Nation zu bringen, waren die Bedenken unter den eingeschworenen Fans der Comic-Serie zunächst groß: Würde der kleine, in einigen Regionen der Vereinigten Staaten eher spärlich verbreitete Kanal, bzw. Produzent Frank Darabont und die beiden mit der Umsetzung beauftragten Produktionsunternehmen Circle of Confusion und Valhalla Motion Pictures es fertigbringen, aus „The Walking Dead“ eine ebenso qualitativ hochwertig produzierte Serie zu machen, wie beispielsweise das unbestrittene Aushängeschild des Senders, die in den 1960ern angesiedelte Werberserie „Mad Men“, welche bei AMC inzwischen in ihre fünfte Staffel gegangen ist und bei den Fans weltweit hoch im Kurs steht, eine ist? – Als „The Walking Dead“ am 31. Oktober 2010 auf AMC zur besten Sendezeit seine von einigem medialem Spektakel begleitete Weltpremiere feierte, war die aufgewühlte Fan-Seele jedoch schnell wieder beruhigt. Ohne zu viel vorneweg nehmen zu wollen: Ja, mit der TV-Serie „The Walking Dead“ ist allen Beteiligten etwas ganz Großes gelungen!

Seither hat „The Walking Dead“ sich zur erfolgreichsten Eigenproduktion entwickelt, welche der Sender AMC bis dato hervorgebracht hat. Die herausragende Qualität der Zombie-Serie, welche neben den Geschichten von Robert Kirkman auch von dem brillanten Cast der Serie gestützt wird, spricht Bände ganze Trilogien, was sich im Verlauf der sechsteiligen ersten Serienstaffel auch in den ganz hervorragenden Quoten des Formats widerspiegelt hat, deren hohes Niveau auch in der nur ein Jahr später folgenden, mit insgesamt 13 Episoden ungemein folgenreicher ausgefallenen zweiten Staffel von „The Walking Dead“ erfreulicherweise auch gehalten werden konnte. Hierzulande feierten die Zombies am 6. November 2010, und somit nur wenige Tage nach der US-Ausstrahlung auf dem unter anderem im Programmbouquet von Sky empfangbaren Pay-TV Sender FOX ihre Deutschland-Premiere. Im Free-TV ließ RTL 2 einiges an Zeit verstreichen und zog erst Anfang 2012 mit der Ausstrahlung nach. Als Besonderheit überlegten sich die Programmmacher beim kleinen RTL das Format der Marathon-Programmierung und die Serie an lediglich einem Abend zu versenden, was dem Sender recht annehmbare Quoten einbrachte.

Neben der ursprünglichen Comic-Reihe hat es inzwischen auch der ebenfalls von Robert Kirkman kreierte Roman „The Walking Dead – Rise of the Govenor“ nach Deutschland geschafft. Der vom Heyne Verlag verlegte Lesestoff bringt es auf stattliche 443 Untoten-verseuchte Seiten und erzählt die von den Geschehnissen in den Comics und der TV-Serie vorerst unabhängige Geschichte eines Mannes, der sich mutig den heranschlurfenden Zombiehorden entgegenstellte und so als glänzendes, heroisiertes Beispiel für den Mut eines jeden Einzelnen in die Geschichte einging. *ACHTUNG, SPOILER!* Vorerst, weil besagter Charakter aller Voraussicht nach erst in der kommenden dritten Staffel von „The Walking Dead“ zum Cast der Serie hinzustoßen wird.

Apropos TV-Serie: In den Vereinigten Staaten sind die Aufnahmen für Serienstaffel No. 3, welche insgesamt 16 Episoden umfassen wird, bereits im Kasten, so dass einem pünktlichen Start im Herbst diesen Jahres nichts mehr im Wege stehen sollte. Auch in Deutschland werden „The Walking Dead“-Fans nicht lange auf die Ausstrahlung der neusten Serienstaffel warten müssen: FOX hat bereits angekündigt, Staffel 3 nur eine Woche nach der Ausstrahlung in den USA ausstrahlen zu wollen, wahlweise deutsch synchronisiert, oder im englischen Originalton. – Dies nehme ich zum Anlass, der der ersten Staffel von „The Walking Dead“ an dieser Stelle eine ausführliche Rezension zu widmen…

The Walking Dead – Season 1
mit Andrew LincolnLaurie HoldenJon Bernthal, u.a.
Drama, USA, 2010
AMC Studios / WVG Medien GmbH

Trailer

Beschreibung
„Polizist Rick Grimes erwacht aus dem Koma und erkennt die Welt nicht wieder: Das abgelegene Krankenhaus, in dem er sich befindet, liegt in Trümmern, das Umland ist verwüstet – und überall lauern blutrünstige Zombies darauf, die Lebenden zu zerfleischen! In einem Lager am Stadtrand von Atlanta kämpft eine kleine Gruppe Überlebender um die verbliebene Existenz der Menschheit und wird dabei immer wieder von den Untoten in die Enge getrieben. Wird es Rick und den anderen gelingen in dieser furchteinflößenden Welt an ihrer Menschlichkeit festzuhalten? Und werden sie unter schrecklichsten Bedingungen und inmitten persönlicher Rivalitäten schließlich miteinander überleben?“ – Quelle

Kritik
Als ich zum ersten Mal mit der mir damals unbekannten TV-Serie „The Walking Dead“ in Berührung kam, drängte sich mir der Vergleich meinem einem ziemlich populären Videospiel-Franchise geradezu auf: „Left 4 Dead“ von Valve Software. Der von den Typen her verblüffend ähnlich angelegte Cast, das grundlegende Setting und die in Scharen vorhandene untote Population im weit fortgeschrittenen Verwesensstadium gleichen sich quasi wie ein Haar dem anderen. – Ein Schelm, wer bei der Frage, woher Robert Kirkman sich wohl die Inspiration zu seiner Comicreihe besorgt hat, Böses denkt. Aber wie auch immer…

Die Handlung von „The Walking Dead“ orientiert sich überaus nah an der Comic-Vorlage: Sheriff Rick Grimes (Andrew Lincoln) wird während eines Routineeinsatzes bei einem Schusswechsel lebensgefährlich verletzt und landet daraufhin im örtlichen Krankenhaus. Als er viele Tage später aus der Narkose erwacht, ist die Welt wie er sie bisher gekannt hat, einem post-apokalypisch anmutenden Weltuntergangs-Szenario gewichen, welches – wäre das alles nicht schon schlimm genug – nicht unmaßgeblich von umherschlurfenden Zombie-Horden geprägt wird. Und denen dürstet es nach dem verlockend köstlichen Hirnschmalz der Lebenden.

Wird die erste Episode der Serie, die sich mit Ricks Erwachen aus dem Tiefschlaf und dem Zurechtfinden in dem für ihn neuen, höchst bedrohlichen Umwelt befasst, noch beinahe ausschließlich aus der Sicht des Cops erzählt wird, tauchen schon in der zweiten weitere wichtige Protagonisten auf der Bildfläche auf. Als da wären der höchst agile Koreaner Glenn (Steven Yeun), der Rick fortan ein ums andere Mal aus der Patsche hilft, der schwarze Schläger T-Dog (IronE Singleton), seines Zeichens ein gebrandmarktes Kind der Straße, der über seine einstige Gangsta-Karriere jedoch inzwischen hinweg zu sein scheint, zudem Andrea (Laurie Holden), die seit dem Tod ihres Vaters mit dem Leben abgeschlossen zu haben scheint, die von ihrem Mann Ed (Adam Minarovich) gepeinigte Hausfrau Carol (Melissa McBride) und ihre Tochter Sophia, die von ihrem Unterschichtenvater ebenfalls ein ums andere Mal bedrängt wird, sowie der alte Haudegen Dale, welcher mich Dank seines Anglerhut-Outfits frappierend an Sean Connery in seiner nach James Bond besten Rolle des Dr. Henry Jones in „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ erinnert. Zudem stoßen im weiteren Verlauf der ersten Staffel u.a. noch der verschrobene Rocker Daryl (Norman Reedus), Ricks alter Partner Shane (Jon Bernthal) sowie seine Frau Lori (Sarah Wayne Callies) und ihr gemeinsamer junger Sohn Carl (Chandler Riggs) zur Gruppe hinzu.

Sie alle verschanzen sich in Dales altem Camping-Mobil, welches in sicherem Abstand zu den umherstreifenden Streunern und Beißern außerhalb der Stadtgrenzen hoch oben im Gebirge geparkt wurde und ihnen fortan als mobile Basis für all ihre Unternehmungen dient. Diese riskanten Ausflüge führen die „Happy Camper“ regelmäßig zurück in die menschenleeren Straßenzüge Atlantas, beispielsweise um weitestgehend frische Lebensmittel oder Medizin für die Gruppe aufzutreiben, denn wie heißt es doch so schön: Irgendwas ist immer! Eines Tages stoßen Rick und die anderen während ihrer Streifzüge durch die von Untoten bevölkerten Straßenzüge der Stadt auf ein merkwürdiges vom Militär hermetisch abgeriegeltes Forschungsgebäude, welches, so macht es jedenfalls den Anschein, ein dunkles Geheimnis zu beherbergt, das die Antworten auf all die Fragen liefern könnte, die den Überlebenden seit Ausbrechen der grassierenden Zombieplage so auf der Seele liegen: Wie konnte es zu dieser verheerenden Apokalypse kommen, die alles Leben auf dem Nordamerikanischen Kontinent auszulöschen droht? Ist etwa ein fehlgeleitetes Experiment des US-Militärs die Wurzel allen Übels?

Übrigens: Die erste Serienstaffel von „The Walking Dead“ liefert zwar nicht alle Antworten auf diese Fragen, vielmehr endet sie mit einem ziemlich gigantischen Cliffhanger, dennoch kann man sie, quasi als sechsteilige Miniserie, so für sich stehen lassen. Dies vielleicht als Tipp für all diejenigen, die sich (noch) nicht auf eine noch laufende neue Serie einlassen wollen und lediglich nach einer Dosis blutdürstender Zombies für zwischendurch suchen. ;)

Einer der Gründe für den immensen internationalen Erfolg von „The Walking Dead“ ist auch der brillante Cast der Serie: Allen voran Andrew Lincoln („We want Sex“, „Afterlife“, u.a.), Jon Bernthal („Eastwick“, „The Pacific“, u.a.) und Norman Reedus („Die Lincoln Verschwörung“, u.a.) sind eine echte Bereicherung für die Serie. Auch Laurie Holden („The Shield – Gesetz der Gewalt“, „Silent Hill“, u.a.) ist meiner Meinung nach ganz groß – egal, ob man ihren undurchsichtigen, intriganten Charakter nun mag oder nicht. Ganz einfach, weil sie die ihnen anvertrauten Rollen nicht einfach nur spielen, nein, sie hauchen ihnen im wahrsten Sinne des Wortes Leben ein, leben ihren Charakter, füllen ihn mit Ernst und der nötigen Seriösität aus. Man nimmt ihnen ihren Charakter einfach jederzeit ab, was bei Filmen und Serien mit einem ähnlich untoten Hintergrund, welche – auch aufgrund der oftmals überzeichneten Charaktere – schnell mal in die Kategorie Trash abrutschen, alles andere als selbstverständlich ist!
Einen recht nervigen Eindruck hinterlassen hat hingegen Chandler Riggs, bzw. sein Charakter des neunmal-klugen Carl Grimes, Ricks und Loris Sohn. Was soll ich sagen: Ich mochte ihn einfach nicht. Kann aber auch damit zusammenhängen, dass mir Kinder in Filmen und Serien sowieso eh meist am Allerwertesten vorbeigehen und von mir grundsätzlich als störend angesehen werden.

Wiederum positiv fällt auf, dass sich während der sechsteiligen Staffel bei nahezu allen Charaktere eine stete Weiterentwicklung bemerkbar macht und neue für den Zuschauer durchgehend interessant zu verfolgende Handlungsstränge gesponnen werden: Hier wäre insbesondere der vom bereits erwähnten Norman Reedus verkörperte Daryl Dixon zu nennen.Zu Beginn der Staffel macht er einen recht unnahbaren, rüpeligen Eindruck, verhält sich auch exakt so, macht sein eigenes Ding und zieht es vor, mit den anderen Mitgliedern der Gruppe nicht sonderlich viel zu tun zu haben. Und doch, oh Wunder, ist er stets da, wenn einmal Not am Mann ist und eine helfende Hand gebraucht wird. Auch Ricks ehemaliger Streifenpartner Shane, welcher superbst von Jon Bernthal gespielt wird, fand ich einen sehr interessanten Charakter: Nachdem recht schnell klar wird, dass er über das plötzliche Auftauchen von Rick, von dem er, Lori und Carl lange Zeit dachten, er sei tot, nicht sonderlich erfreut sein dürfte, merkt man ihm an, dass die Spannungen zwischen ihm und Rick immer mehr zunehmen, weshalb er darum bemüht ist, schleunigst eine für ihn und seine Interessen möglichst elegante Lösung für sein wider erwarten aufgetauchtes „Problem“ zu finden. Man merkt ihm bei seinem Handeln, dabei wie er sich um Lori und ihren Jungen kümmert, durchaus an, dass er im Grunde seines Herzens ein guter, rechtschaffender Kerl ist. Doch die Art wie er versucht seinen einseitigen Willen zu kriegen, ist nicht akzeptabel. Dennoch ein spannender Handlungsstrang, der auch in der zweiten Staffel noch lange Freude machen dürfte!

Schade finde ich hingegen, dass andere Charaktere wie beispielsweise der tiefenentspannte T-Dog oder auch die bereits erwähnte Andrea – zumindest in meinen Augen – etwas zu kurz kommen. Manchmal drängte sich mir der Eindruck auf, die Daseinsberechtigung beider Charaktere beschränkt sich lediglich darauf, den anderen aus der Patsche helfen zu können, wenn’s denn mal droht brenzlich zu werden und sonst keiner Zeit (und Muße) hat. Ich hoffe, dass sich dies in der zweiten Serienstaffel von „The Walking Dead“ noch ändern wird, und der Fokus ein wenig hin zu den in der ersten Staffel dezent vernachlässigten Charakteren und Schauspielern (hey, Laurie Holden ist grandios!) gerichtet wird.

Wer mal einen Blick in die bis dato erschienenen Comics und Graphic Novels von „The Walking Dead“ geworfen hat, dem wird ziemlich schnell auffallen, dass sich die Macher der TV-Serie äußerst eng an der gezeichneten Vorlage orientiert haben. Das Gros der Szenen könnte wirklich eins zu eins ohne jedwede Abstriche dem Papier entsprungen sein: die Dialoge, kleinste Details in den einzelnen Szenen, ja sogar die Blickwinkel aus denen heraus gedreht wurde – alles genau so wie in den Comics von Robert Kirkman!
Sehr lobenswert ist übrigens auch die Umsetzung der in den Comicbüchern explizit dargestellten „Tötungsszenen“ der im Grunde eh bereits verblichenen Zombies durch die Happy Camper. Letztere lassen sich nämlich nur ausmerzen, indem ihnen entschlossen das Gehirn durchlöchert wird. Egal, ob nun per von A nach B durch den Schädel gejagter Kugel, durch einen flux durchs Auge ins Hirn gebohrten Schraubenzieher oder ganz brachial (und simpel) mittels eines unter freundlicher Mithilfe eines herumliegenden Steins herbeigeführten Schädelbasisbruchs – Hauptsache, das elende Hirn ist Muß! Diese Metzelorgien werden auch in der TV-Serie äußerst drastisch dargestellt, was durchaus Sinn macht, immerhin handelt es sich bei „The Walking Dead“ immer noch um eine reinrassige Zombieserie, und in einer solchen muss der rote Lebenssaft einfach literweise fließen, wie ich finde. Sonst kommt einfach kein Flair auf! Zum anderen sind es, nun ja, „nur“ Zombies, die da – auf welche Art auch immer – maltretiert werden, wo ist also das Problem? – Ja, ich schaue euch an, verehrte FSK!
Apropos Zombies: Das morbide Masken- und Kostümdesign der Serie ist ebenfalls absolute Spitzenklasse. Einfach herausragend! Wirklich kein einziger der mal gemach, mal gemächer durch die Gegend schlurfenden Untoten Gestalten gleicht dem anderen. Ab und an fällt jedoch auf, dass viele der (Blut- und Verwesungs-)Effekte erst in der Postproduktion nachträglich hinzugefügt wurden, um bestimmte Szenen im Nachhinein einen Ticken ansehnlicher/aufwendiger zu gestalten. Dies ist ein durchaus übliches Vorgehen und auch absolut legitim, jedoch fällt diese optische Nachbearbeitung in der ein oder anderen Szene – insbesondere in der Pilotfolge – ein wenig zu sehr auf, was sicherlich vermeidbar gewesen wäre.

Es heißt ja immer, einen Comic könne man nicht so ohne weiteres für die Kinoleinwand – oder in diesem Fall für das Format einer TV-Serie adaptieren, ohne dass als Endresultat etwas bei rauskommt, dem man anmerkt, dass es ursprünglich für ein anderen Medium gedacht war. Doch nicht so bei „The Walking Dead“: Die Serie wurde durch die Bank hochwertig und im Sinne ihres Schöpfers Robert Kirkman produziert! Und das merkt man ihr auch an: Sie nennt wie geschrieben eine durchweg wertige Anmutung und einen wirklich bis in die nicht so wichtigen Nebenrollen hochklassig besetzten Cast ihr Eigen, wirkt in sich stimmig und einfach wie die perfekte TV-Umsetzung eines Comicbuchs. Man kann das schon fast nicht besser machen! Hier passt einfach alles!

Mit der deutschen Synchronbearbeitung von „The Walking Dead“ wurde das mit seinen Studios in Berlin ansässige Synchronunternehmen EuroSync GmbH beauftragt. Die deutschen Dialogbücher der insgesamt sechs Folgen umfassenden ersten Serienstaffel wurden von Hans-Jürgen Wolf angefertigt. Wolf übernahm während der Dialogaufnahmen im Studio auch die Synchronregie.

Darsteller
Andrew Lincoln
Sarah Wayne Callies
Chandler Riggs
Steven Yeun
Jon Bernthal
Jeffrey DeMunn
Laurie Holden
Norman Reedus
Rolle
Rick Grimes
Lori Grimes
Carl Grimes
Glenn
Shane Walsh
Dale Holvath
Andrea
Daryl Dixon
Synchronsprecher
Viktor Neumann
Antje von der Ahe
Jesco Wirthgen
David Kunze
Tobias Kluckert
Dieter Gerlach
Christin Marquitan
Tommy Morgenstern

Alles in allem kann man glaube ich sagen, dass die deutsche Synchronfassung von „The Walking Dead“ eine der gelungensten deutschsprachigen Synchronisationen im Serienbereich ist, die mir in den letzten paar Jahren untergekommen ist. Selbst die-hard Serienjunkies, die normalerweise auf Gedeih und Verderb ausschließlich zur Originalfassung einer Serie greifen, dürfen hier einen Blick riskieren, ohne Gefahr zu laufen, sich chronischen Ohrenkrebs zuzuziehen! Die Sprecher sind ausnahmslos sehr gut gecastet und besetzt worden. Insbesondere Viktor Neumann (Rick), Tobias Kluckert (Shane) und Christin Marquitan (Andrea) sind großartig, jedoch kann man dies, wie bereits angedeutet, von dem gesamten deutschen Sprechercast der Serie behaupten! Und ja: Auch die Dialoge orientieren sich sehr eng an der Vorlage, bzw. dem englischen Original und fallen nicht etwa durch irgendwelche unschöne Freiheiten auf. Wenngleich ich mir gewünscht hätte, dass man sich für die beiden in der Serie für die Zombies üblichen Bezeichnungen „Streuner“ und „Beißer“ etwas kreativere Bezeichnungen überlegt hätte, auch auf die Gefahr hin, dass die gefundene Übersetzung nicht ganz dem Original entsprochen hätte. Aber naja, „Walker“ und „Biter“ klingt im Englischen sicher ebenso dämlich wie die gefundenen deutschen Äquivalente.

Fazit
„The Walking Dead – Season 1“ ist eine wirklich ganz herausragende Serie, die mit ihrem packend-dichten Szenario, der briallant agierenden Darstellerriege sowie den erzählten Geschichten und Schicksalen den Zuseher in ihren Bann zieht und nicht eher wieder loslässt, bis auch die allerletzte Episode über den Bildschirm geflimmert ist. Hier passt einfach alles! – Eine der mit Abstand grandiosesten Serien der letzten Jahre, der hoffentlich noch einige Seasons folgen werden!

— InaiMathi, am 22. Juli 2012

The Walking Dead

Genre: Drama
Release: 2010
Laufzeit: 282 Minuten (6 Episoden)
Studio: AMC Studios
Publisher: WVG Medien GmbH
Wertung
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