Archiv: Filmrezension

InaiMathi Blog

Godzilla [Review]

Er ist einer von Japans größten Exportschlagern: Godzilla. Die sympathische alles zerstörende Urzeitechse mit dem feurigen Atem hat es inzwischen auf sage und schreibe 30 mehr oder weniger gelungene Filme gebracht, von denen lediglich zwei außerhalb Japans produziert wurden. Nämlich der 1998 vom deutschen Katastrophen-Regisseur Roland Emmerich inszenierte „Godzilla“-Streifen, der bei Hardcore-Fans einen, nun ja, nicht ganz so guten Ruf genießt, sowie die aktuelle vom Hollywood-Studio Warner Bros. gestemmte Verfilmung, die im Mai 2014 in den…  

The Marine [Review]

Ab und an nimmt Vince McMahon, bzw. die WWE, die – auch wenn einige diesen unumstößlichen Fakt nicht wahrhaben wollen – nach wie vor populärste Wrestling Promotion der Welt, zur Abwechslung richtig Geld in die Hand und mischt sich in Form ihres Produktionsarms, der WWE Studios, unter die Produzenten. Die beiden ersten großen Produktionen der WWE Studios, welche damals noch unter dem Namen WWE Films firmierten, waren im Jahr 2006 der in Zusammenarbeit mit Lionsgate…  

CM Punk – Best In The World [Review]

CM Punk, – einer der kontroversesten Wrestler, pardon… Sports-Entertainer, der von der WWE bis dato unter Vertrag genommen wurde. Von den Fans entweder bedingungslos verehrt oder von ganzem Herzen gehasst, ist Punk, der im echten Leben auf den bürgerlichen Namen Philipp J. Brooks hört und sich stets als der Anti-Typ zu solch austauschbaren Stereotypen wie John Cena, Ryback und Co. darstellt, samt seiner Promos und Skills zwischen den Ringseilen aus der WWE, der populärsten Wrestling-Liga…  

Dragon Age: Dawn of the Seeker [Review]

Mit „Dragon Age: Dawn of the Seeker“ (jap. ドラゴンエイジ ブラッドメイジの聖戦) erschien Anfang Januar 2013 der erste groß aufgezogene Anime-Kinofilm im „Dragon Age“-Universum endlich auch diesseits des Atlantiks in Deutschland. In den Vereinigten Staaten und Japan, wo der Streifen unter der Regie des japanischen Regisseurs Fumihiko Sori („Ashita no Jô“, „Ichi – Die blinde Schwertkämpferin“, u.a.) vom Produktionsstudio FUNimation Entertainment realisiert wurde, wurde er bereits im Mai vorigen Jahres auf den Markt gebracht und erzielte dort recht beachtliche Erfolge, –…  

Tunnel Rats – Abstieg in die Hölle [Review]

Uwe Boll hat definitiv ein hausgemachtes Imageproblem: Jahrelang beschränkte sich der gebürtige Wermelskirchener Regisseur auf die Verfilmung von Videospielen, deren Rechte er für ’nen Appel und ’nen Ei günstig erwerben konnte. So gehen auf sein Konto beispielsweise Produktionen wie „House Of The Dead“ (siehe meine Review), „Alone In The Dark“, alle drei Teile von „BloodRayne“, das grandios gefloppte „Far Cry“ Action-Spektakel mit Til Schweiger, sowie zuletzt „Die Schwerter des Königs – Dungeon Siege“. Für jeden einzelnen dieser…  

Postal – Special Edition [Review]

Uwe Boll, wer kennt ihn nicht, den Meisterregisseur aus dem schönen Wermelskirchen, dessen bisheriges Schaffen Filme hervorgebracht hat, wie zum Beispiel „House Of The Dead“, „Alone In The Dark“, „BloodRayne“, sowie „Dungeon Siege: Die Schwerter des Königs“, „BloodRayne II – Deliverance“ und „Far Cry“ mit mit fantastischen Charaktermimen Til Schweiger. Alles Filmumsetzungen von mal mehr, mal weniger populären Computer- und Videospiel-Franchises, wohlgemerkt. Schätzungsweise, um sich weiterzuentwickeln, hat Boll sich seit 2009 auf die Fahnen geschrieben, auch anders…  

Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht #2 [Review]

Ein neues Jahr, ein neuer „Twilight“-Film: Getreu diesem Motto hat Summit Entertainment auch in diesem November einen neuen weichgespülten Vampir-Film auf die Cineasten rund um den Globus losgelassen. „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht – Part 2“ knüpft unmittelbar an die Geschehnisse aus dem Vorgänger an und spinnt die blutige Geschichte rund um das vampirische Traumpaar Edward Cullen und seiner Bella weiter. Natürlich wurde ich auch dieses Jahr dazu genötigt gedrängt eingeladen, mir…  

Grave Encounters [Review]

Nachdem „Paranormal Activity 4“ in meinen Augen eine ziemlich herbe Enttäuschung war (siehe dazu meine Filmkritik), stand mir der Sinn gestern mal wieder nach einem Schocker, der genau das liefert, was sein Genre verspricht: handwerklich solide produzierter Horror vom Feinsten. Nach Rücksprache mit meiner ebenfalls Horror-affinen besseren Hälfte, fiel die Wahl letztendlich auf „Grave Encounters“, einen 2011 veröffentlichten, kanadischen Low-Budget-Movie, welcher auf der Kauf-DVD als „weltweites Horror-Phänomen“ vermarktet wird, was angesichts seiner Unbekanntheit relativ überraschend für…  

Paranormal Activity 4 [Review]

Horrorfilme mit paranormalen Einflüssen – oder wie der Volksmund zu sagen pflegt: Geisterfilme – gibt es wie Sand am Meer. Wirklich gute, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen und einem noch Jahre im Gedächtnis haften bleiben, sind selten. Und solche vom Schlag eines „Poltergeist“ (1982), die ein komplett neues Genre begründen, neu definieren oder zumindest die Staubschicht aufwirbeln und neue Impulse geben, sind die absolute Ausnahme. „Paranormal Activity“, ein von Oren Peli (u.a. „Insidious“, „Chernobyl Diaries“)…  

The Walking Dead – Season 1 [Review]

Mit „The Walking Dead“ schuf der amerikanische Comicautor Robert Kirkman zusammen mit seinem Partner Tony Moore eine der mit großem Abstand in den USA populärsten und erfolgreichsten Comicserien der letzten Jahre. Als der US-Kabelsender AMC (American Movie Channel) im Jahr 2009 begleitet von immensem Mediengetöse ankündigte, die medialen Rechte an Kirkmans Comicreihe erworben zu haben, um den Stoff in Zusammenarbeit mit seinem Schöpfer recht bald auf die TV-Mattscheiben der Nation zu bringen, waren die Bedenken unter…  

The Blair Witch Project [Review]

Werde ich nach meinen Lieblingshorrorfilmen gefragt, so fällt recht schnell der Name „The Blair Witch Project“. Der von Artisan Films unter der Regie der beiden damaligen Filmstudenten Daniel Myrick und Eduardo Sánchez produzierte Low-Budget-Streifen war der Überraschungshit des Kinosommers 1999. „The Blair Witch Project“ zeichnet sich weder durch seine besonders tiefe Handlung, noch durch irgendwelche besonders hervorstechenden Schockeffekte, Special-Effects oder sonst welchen Schnick-Schnack aus, – das alles hat er nicht nötig. Vielmehr sind es die durch…  

Chernobyl Diaries [Review]

Als ich dem gelangweilt dreinschauenden Schaltermenschen die ziemlich wucheresquen 22,50 Euro (!) für die zwei Kinokarten für „Chernobyl Diaries“ in die Hand drückte, konnte ich den Beginn des Films gar nicht mehr erwarten. Meine Vorfreude war nicht grundlos, immerhin steht hinter dem im vergangenen Juni in den hiesigen Kinos angelaufenen Horrorfilm niemand geringeres als Oren Peli, seines Zeichens der Schöpfer und kreative Kopf hinter der von Kritikern hoch gelobten und auch was das internationale Box…  

Mermaid’s Forest [Review]

Wer sich für japanische Comics, die sogenannten Mangas, interessiert, kommt an einem Namen nicht vorbei: Rumiko Takahashi. Sie zählt neben den üblichen Verdächtigen wie Akira Toriyama, Gosho Aoyama und dem Zeichnerinnen-Kollektiv CLAMP, zu den angesehensten Mangaka Japans, ihre Werke, zu denen zeitlose Klassiker der Manga-Literatur wie „Urusei Yatsura“ (うる星やつら), „Maison Ikkoku“ (めぞん一刻), „Ranma ½“ (らんま½) und „InuYasha“ (犬夜叉) gehören, sind vielfach prämiert und nach wie vor ein Garant für hohe Auflagen. Ihre aktuelle Serie heißt „Kyōkai no Rinne“ (境界のRINNE). Eine von…  

Die Frau in Schwarz [Review]

Ich habe ein Faible für Horrorfilme, bin ein großer Fan des Genres! Und ja, seitdem mich die Herzallerliebste dazu überredet hat (wie sie das geschafft hat, ist mir bis heute ein absolutes Rätsel), mir nach Jahren der vehementen Verweigerung endlich mal die „Harry Potter“-Filme anzutun nachzuholen, alle acht wohlgemerkt, bin ich, nun ja, sagen wir zumindest nicht mehr vollends abgeneigt, mir irgendwelche Filme mit Daniel Radcliffe zu geben. Ein handfester Grund, mir „Die Frau in Schwarz“,…  

Die Tribute von Panem – The Hunger Games [Review]

Ob nun teilweise abgekupfert oder nicht: Die „Tribute von Panem“-Trilogie aus der Feder der amerkanischen Jugendbuch-Autorin Suzanne Collins ist die mit Abstand erfolgreichste Jugendbuch-Reihe der vergangenen Jahre. Die Abenteuer von Katniss, Peeta und Co. sind weltweit gefragt, die blanken Verkaufszahlen dringen mittlerweile in Regionen vor, welche bis dato lediglich Blockbuster-Franchises wie „Harry Potter“, der „Twilight“-Saga und ähnlich gearteten Konsorten vorbehalten waren. Eine hollywood’sche Filmumsetzung war also lediglich eine Frage der Zeit. Ende 2010 hat sich…  

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