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InaiMathi Blog

Stöckchen: Jahresrückblick 2014

2014 neigt sich unaufhaltsam seinem Ende entgegen und wie schon in den vergangenen drei Jahren möchte ich auch dieses Mal wieder in Form eines Jahresrückblicks in Stöckchenform auf die vergangenen 365 Tage zurückblicken. Was waren meine Highlights, was lief eher suboptimal und wen oder was konnte man gänzlich in die Tonne kloppen?

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
2014 war für mich persönlich ein erstaunlich unaufgeregtes Jahr, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes bedeuten muss. Kein Jahr zum Vergessen, aber eben auch keines, an das ich mich irgendwann großartig zurückerinnern werde. Es fehlte einfach der berühmte Wow!-Moment, irgendetwas, das meine bestehenden Interessen, ja vielleicht sogar meinen Horizont erweitert hat. Geocaching, Baltrum und unsere Wanderung auf dem Kölnpfad, die wir diesen Sommer aus den bekannten Gründen nicht wie geplant weiter durchgezogen haben, waren in den vergangenen beiden Jahren u.a. meine persönlichen Highlights.

Dieses Jahr war hingegen vor allem strapaziöse Aufbauarbeit angesagt: So ging im Frühjahr WrestlingBluRay.de online, ein kleines, feines Startup von Brina und mir, das wir beide seither nebenberuflich mit viel Herzblut redaktionell betreuen. Macht Spaß und wird auch im kommenden Jahr wieder einige Zeit in Anspruch nehmen, da bin ich mir sicher.

Alles in allem war 2014 eine solide, wenn auch bei weitem nicht orgasmische 6.5. – Dafür können und werden wir 2015 wieder durchstarten!

2. Zugenommen oder abgenommen?
In etwa mein Gewicht gehalten. Allerdings war ich schon Ende letzten Jahres nicht mehr sooo happy. Eines meiner großen Ziele für 2015, bzw. für die Zeit bis zum Sommer, ist somit, wieder ein paar Pfund abzuspecken. Einen detaillierten Abnehmplan habe ich in den letzten Wochen bereits ausgearbeitet, nun wartet er darauf in die Tat umgesetzt zu werden…

3. Haare länger oder kürzer?
2014 war so ziemlich alles dabei, was das einschlägige Frisuren-Portfolio hergibt. Anfang des Jahres sah ich dank Glatze zeitweise aus wie ein tibetischer Mönch, den seine Suche nach Erleuchtung in die große Stadt geführt hat, im Sommer folgte schließlich die inzwischen schon fast legendär diskutable „Chrille-Frise“, und mittlerweile drifte ich seit ein paar Monaten unübersehbar ins punk-rockige ab. Aber um die eigentliche Frage zu beantworten: Aktuell sind sie länger als noch im Vorjahr.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
In etwa gleich geblieben. Gott sei Dank!

5. Mehr Kohle oder weniger?
Mehr als letztes Jahr.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Mehr Arbeit, mehr Moneten.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Auch hier habe ich das Niveau des Vorjahres in etwa halten können. Das Konto außerordentlich belastet haben unter anderem die Anschaffung der PlayStation 4 im Januar sowie die zahlreichen Games, die ich mir in den letzten Monaten zugelegt habe, eine neue Büroausstattung (iMac, Schreibtisch-Utensilien, etc.), sowie der good ol‘ Benz, der gehegt und gepflegt werden will.

8. Dieses Jahr etwas „gewonnen“ und wenn ja, was genau?
Jepp, ein neues vierbeiniges Familienmitglied.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Leider weniger, was sich wie bereits eingangs geschrieben nicht sonderlich positiv auf meine Abnehmbemühungen ausgewirkt hat, die eigentlich für dieses Jahr auf der Agenda standen. Kommendes Jahr wird Fitness dann endlich wieder GROSS geschrieben!

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Die obligatorische fiebrige Grippe hatte mich im vergangenen November fest im Griff. Mehr war nicht. *klopft auf Holz*

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Nun ja, die Grippe halt. Wobei „schlimm“ relativ ist: Wie schlimm kann eine Erkrankung schon sein, die sich nach vielleicht vier oder fünf Tagen schon wieder restlos verzogen hat..?

12. Der hirnrissigste Plan?
Mit Google Maps quer durch Deutschland zu navigieren, nur um mitten auf einer Landstraße in der gefühlten Walachei mitgeteilt zu bekommen, dass wir unser Reiseziel erreicht haben, was definitiv nicht der Fall war. Habe mich in meinem Leben selten so dermaßen über eine freakin‘ Navi-App aufgeregt! Ebenfalls hirnrissig: Unser Versuch, ein PS4-Bundle über den Onlineshop von Mediamarkt zu ordern. Sollte man lieber bleiben lassen, dann zumindest bei der Filiale auf der Hohe Straße in der Kölner Innenstadt artete die Abholung in Chaos aus.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Ganz eindeutig unsere Kölnpfad-Wanderung, bei der wir wenige Kilometer vor dem Ziel, mitten im stockdunklen Wald vom Unwetter des Jahres überrascht wurden. Hätte böse ausgehen können…

14. Die drei teuersten Anschaffungen?
Sony Bravia 4K-Fernseher, neuer Apple iMac und unser Wau.

15. Das leckerste Essen?
Seitdem wir die gute Tradition pflegen, sonntags abwechselnd füreinander zu kochen, haben wir bereits zahlreiche leckere Gerichte gezaubert, weshalb ich mich jetzt nicht wirklich auf ein bestimmtes festlegen kann. Da waren einige großartige dabei!

16. Das beeindruckendste Buch?
J.J. Abrams‘ mysteriösen Debütroman „S“ fand ich ziemlich grandios.

17. Der ergreifendste Film?
Die Buchverfilmung von John Greens „The Fault In Our Stars“ – und das ohne jeden Zweifel.

18. Das beste Videospiel?
Auch hier fällt mir die Entscheidung leicht: Auf der Xbox 360 habe ich mich Anfang des Jahres in „Dark Souls 2“ verliebt, auf der PS4 waren es hingegen das in nahezu jeder Hinsicht superbe „Dragon Age: Inquisition“ und „NBA 2K14/15“, die mich ganz besonders begeistert haben – und dies auch nach wie vor tun. Noch nie habe ich ein Sportspiel so exzessiv gezockt und schon ewig nicht mehr habe ich mich in einem Fantasy-Rollenspiel so „zuhause“ gefühlt! Ach ja, am Mac hat mir das ambitionierte „Divinity – Original Sin“ eine Menge Spaß gemacht.

19. Die beste CD / das beste Album?
Die Single „Radioactive“ von den Imagine Dragons aus dem Jahr 2012…

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
…meinen Lieben, dem bzw. im Backend von WrestlingBluRay.de, und mit meiner virtuellen Basketball-Karriere in „NBA 2K“.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
…meiner Freundin. Und den Aufstögern vom 1. FC Köln. ;)

22. Im Jahr 2014 zum ersten Mal getan?
Ein Basketballspiel der Rheinstars Köln besucht. Und zwar den Season-Opener in der LANxess Arena gegen den amtierenden deutschen Meister FC Bayern München Basketball, der nach gutem Beginn dann doch noch standesgemäß verloren ging. Aber gut, Regionalliga vs. Bundesliga – was will man da auch groß erwarten? War trotzdem ein schöner Abend!

23. Dieses Jahr nach langer Zeit wieder getan?
Mich über einen Weltmeistertitel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, sowie über den Konstrukteurstitel von Mercedes AMG in der Formel 1 gefreut.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Auf den ausufernden Ukraine-Konflikt, das Erstarken der Terrorgruppierung IS und so manchen hochgradig asozialen Mitbürger.

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Eigentlich hatte ich ja die Anschaffung eines Hausschweins angeregt, am Ende ist es dann ein Russmo geworden. C’est la vie…

26. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Och, so einige. :)

27. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Ich liebe Dich!“

28. Dein Wort des Jahres?
Freistoßspray – klingt tendenziell nach Zwangsprostitution, hat aber, wie seit dem Eröffnungsspiel der FIFA WM 2014 in Brasilien bekannt sein dürfte, definitiv was mit Fußball zu tun.

29. Dein Unwort des Jahres?
Grundsätzlich könnte man hier so ziemlich alles eintragen, was als Jugendwort des Jahres 2014 vorgeschlagen und letzten Endes auch ausgezeichnet wurde. Da mir das Gros der Wortschöpfungen jedoch noch nie untergekommen ist, was vielleicht zu einem Teil auch am vorhandenen Bildungshintergrund liegen könnte, entscheide ich mich einfach mal spontan für „HoGeSa“ (Abkürzung für „Hooligans gegen Salafisten“) als mein ganz persönliches Unwort des Jahres. Abschaum gegen Abschaum, plus einige unbedarfte Mitläufer, die sich von den involvierten Parteien instrumentalisieren lassen.

30. Dein Lieblingsblog des Jahres?
Neben InaiMathi.de, ganz klar unser kleines, fieses Dirt-Sheet WrestlingBluRay.de! ;)

31. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen von letztem Jahr!
Here ya go!.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

— InaiMathi, am 19. Dezember 2014
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