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Profesionell Redder Van De Prinsessen. Een halve dag.
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RIFT – Planes of Telara: Eine Woche lang probezocken!

Wie der ein oder andere vielleicht weiß, war ich bis Anfang 2010 eine ganze Zeit – um genau zu sein ganze fünf Jahre (!) lang, also seit dem Deutschland-Start am 11. Februar 2005 – in Blizzard sagenumwobener (und darüber hinaus unfassbar suchterregenden) World of Warcraft unterwegs. Ich mag diese Art Spiele sehr; es reizt mich einfach enorm, meine(n) Charakter(e) mit der Zeit immer weiter zu hochzuleveln, perfekt zu skillen, ansprechend episch zu equipen und und und. Dazu kommt das nach wie vor unbezahlbare MMO-typische Gefühl, zusammen mit tausenden anderen Spielern Teil einer riesigen, lebendigen, dynamischen Welt zu sein, was es in dieser Form bei reinen Solo-Titeln einfach nicht gibt. – Naja, aber weiter im Text: Irgendwann, nach jahrelangem Geraide und stupide-sinnfreiem Rumgefarme in Azeroth und Northerend fand ich das grundlegende Gameplay von WoW einfach nur noch abgrundtief ätzend (Stichwort: immer weiter voranschreitende “Casualisierung”, kaum noch spielerischer Anspruch, dumpfes Ruf-Gefarme als Lebensaufgabe, etcpp.) und so entschied ich mich nach langem hin und her und Abgewäge, meine glorreiche WoW-Karriere an den Nagel zu hängen und mein hart verdientes Geld fortan lieber anderweitig zu investieren. Dass ich zusätzlich auf einen Schlag massig Freizeit hinzugewonnen hatte, muss an dieser Stelle nicht extra erwähnt werden, oder? ;)

Nun stieg ja bekanntlich Mitte August hier im schönen Köln die weltgrößte Spielemesse Gamescom, und Evelyn und ich haben die Chance genutzt, um mal wieder zwei Tage lang in chronisch überfüllten Messehallen rumzuhängen. Neben dem quasi schon gekauften “Diablo 3″ (Release wohl leider erst 2012…) hat es uns u.a. Trions neues MMORPG “RIFT – Planes of Telara” angetan, das – zumindest ich – vorher gar nicht auf dem Radar hatte. “Rift” ist schlicht und ergreifend ein WoW-Klon, der sich auch gar nicht viel Mühe gibt, diesen Umstand irgendwie zu verstecken. Und das ist auch gut so – und irgendwie auch logisch, denn hinter dem Entwickler Trion Worlds, Inc. verbergen sich etliche ehemalige Blizzard-Leute sowie Jungs und Mädels, die an der Entwicklung anderer MMOs wie “Aion” (Setting-technisch leider nicht mein Fall) und “Warhammer Online” (Gott wie schlecht..!) mitgewirkt haben, die es sich zum Ziel gemacht haben, dem inzwischen dann doch ziemlich in die Jahre gekommenen Genreprimus “World of Warcraft” den MMO-Thron abspenstig zu machen – oder es zumindest zu versuchen. Beispielsweise mit einer wirklich sehr, sehr, seeehr sehenswerten Optik, erwachsenem jedoch trotzdem stets zugänglichem – dabei aber nicht zu casual-artigem – Gameplay, wie man es beispielsweise vom von mir noch immer heißgeliebten WoW-Classic (Gott hab es selig!) her kennt, sowie mit einer im Vergleich zu WoW irgendwie erwachseneren Story und einem extrem ausgefeilten PvP-System, welches deutlich dynamischer daher kommt als das der meisten anderen Genre-Vertreter.

Wie gesagt, auf der Gamescom machte “Rift” schon einen ziemlich guten Eindruck, und so hab ich mich die Tage doch tatsächlich überreden lassen (keine Ahnung wie sie das geschafft hat, ich war in dem Moment wohl nicht ganz da, anders kann ich’s nicht schönreden erklären…), nach fast anderthalb Jahren Abstinenz mal wieder ein bisschen in ein MMO rein zu schnuppern. Naja, um genau zu sein erstmal nur sieben Tage lang, denn genau so lange lässt sich die kostenlose Trial-Version von “Rift – Planes of Telara” probezocken! Problem: Anders als bei einschlägigen MMO-Alternativen wie “Herr der Ringe Online” (fand ich persönlich nie wirklich spannend), “Guild Wars” (nicht mein Setting, außerdem mag ich die hardcore “instanzierte” Welt nicht) oder auch dem neuen “Vindictus” (zu simpel, kaum Content, irgendwie doof…), liegt bei “RIFT – Planes of Telara” kein so genanntes Free-To-Play-System zugrunde; es fällt also, wenn man es denn nach der kostenlosen Probezeit weiterzocken will, eine monatliche Gebühr an, die auf dem Niveau von World of Warcraft angesiedelt ist, sprich bei monatlich ca. 14 Euro, zahlbar typischerweise per Kreditkarte, Lastschrift oder aber bequem mit einer “RIFT”-Gamecard mit 30 oder 60 Tagen Spielzeit, die man unter anderem bei Amazon.de oder aber im gut sortierten Games-Fachhandel kaufen kann.

Naja, wie dem auch sei: Bin nun erstmal sehr gespannt, wie “RIFT” auf meinem persönlichen Awesome-o-Meter letzten Endes denn abschneiden wird. Wer weiß, vielleicht ist’s ja überhaupt nicht mein Fall, – was ich nach Gameplay-Videos wie beispielsweise diesem hier (sieht schon verdammt nett aus!) zwar nicht glaube, aber naja, wir werden wie gesagt sehen. – Dürften aber auf alle Fälle ein paar nette durchzockte Abende (vielleicht ja sogar auch Nächte?) werden. Bin gespannt wie der Knochenbogen meiner mysteriösen World of Warcraft-Huntress! ;)

Heute Abend geht’s los!

Update, 2. Oktober 2011
Hier geht’s zur ausführlichen Spielerezension zu “RIFT – Planes of Telara”…

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