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PlayStation OS 4.50: Neuer Boost-Mode soll älteren PS4-Games auf die Sprünge helfen

PlayStation LogoFrage an die älteren Leser: Erinnert sich noch jemand an den Turbo-Knopf am Gehäuse seines Windows 3.1 PCs? Einen solchen hat Sony nun auch in seine PlayStation 4 Pro eingebaut, – rein virtuell, versteht sich. Im Rahmen des kommenden System-Updates 4.50 (Codename: Sasuke) verpasst Sony der neuen Konsolen-Hardware einen so genannten „Beast-Mode“ „Boost-Mode“, der älteren PS4-Games auf die Sprünge helfen soll, selbst wenn diese nicht für die Pro optimiert worden sind – und das sind dann eben doch die allermeisten.

Einmal aktiviert, lässt der „Boost-Mode“ die CPU sowie die GPU der PlayStation 4 Pro auf einer höheren Schaltfrequenz laufen, im PC-Sektor wird auch von „Übertakten“ gesprochen. Dies soll sich positiv auf die ingame erzielten Framerates sowie im ein oder anderen Fall auch auf die Dauer von Ladezeiten auswirken. „Boost-Mode lets PS4 Pro run at a higher GPU and CPU clock speed in order to improve gameplay on some PS4 games that were released before the launch of PS4 Pro“, lässt Sony auf Anfrage von Polygon.com wissen. Und weiter: „Games that have a variable frame rate may benefit from a higher frame rate, and load times may be shorter in some games too.“ Nachdem das PlayStation OS-Update 4.50 heruntergeladen und aufgespielt wurde, kann das neue PS4 Pro-Feature in den System-Einstellungen der Konsole aktiviert und ebendort auf Wunsch auch wieder deaktiviert werden. Sony weißt allerdings darauf hin, dass der „Boost-Mode“ unter Umständen bei einigen Games ein „ungewöhnliches Verhalten“ verursachen kann, – was auch immer man sich darunter vorzustellen hat.

Wäre die PlayStation 4 Pro noch nicht genug, schreitet die Diversifizierung der Konsolen-Landschaft munter weiter voran. PS4-Gamer werden von Sony nun nicht bloß in Standard und Pro unterteilt, zusätzlich gibt’s nun auch solche, die ihre PS4-Hardware übertakten. Sony-Konkurrent Microsoft dürfte mit seiner neuen Xbox (Codename: „Project Scorpio“), die dem Vernehmen nach pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2017 erscheinen soll, indes in die selben Kerbe schlagen. Mich würde ja mal brennend interessieren, wie die Entwickler zu dem Thema stehen.

Übrigens: Mit Update 4.50 wird zudem endlich der Support für externe HDDs nachgereicht, den nicht wenige PS4-Besitzer bis dato so schmerzlich vermisst haben. Einfach eine korrekt formatierte externe Festplatte per USB-Kabel an die PS4-Konsole anschließen und schon steht zusätzlicher Speicherplatz für heruntergeladene Games, Filme und Serien zur Verfügung. Ein Feature, welches die redmond’sche Konkurrenz bei ihrer Xbox One bereits seit Jahren implementiert hat.

— InaiMathi, am 4. Februar 2017
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