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InaiMathi Blog

PlayStation 4: Endlich hat das Warten ein Ende!

PlayStation Logo…naja, zumindest almost.

Bekanntlich hat Sony weltweit mit einem immensen Ansturm auf die PlayStation 4 zu kämpfen, so dass es hier und da zu Lieferengpässen kommen kann – und auch kommt. So wie auch in meinem Fall: Ich habe meine PS4 bei Amazon.de vorbestellt, – allerdings nicht mehr frühzeitig genug, um sie pünktlich am Erscheinungstag nach Hause geliefert zu bekommen. Schuld daran ist meine inzwischen abgesetzte giftgrüne Xbox One-Fanboybrille. Ja, ist grundsätzlich doof gelaufen, aber nun nicht mehr zu ändern. Deal with it!

Apropos: In schöner Regelmäßigkeit stolpere ich hier und da, meistens jedoch auf einschlägigen Websites über zahlreiche Kommentare von offenbar frustrierten Vorbestellern, in denen diese sich in aller ausschweifender Ausführlichkeit darüber chauffieren, dass sie ihre PS4 wohl nicht mehr rechtzeitig geliefert bekommen würden, was sie wiederum unverschämt fänden; scheiß Amazon, scheiß Sony und so weiter und so fort und überhaupt. Sicher ist es ärgerlich, wenn man weiß, dass der verhasste Nachbar von gegenüber sich ggf. schon über seine neue Konsole freut, während man selbst noch an seiner alten Xbox 360 oder der über die Jahre eingestaubten PS3 hockt. Aber mein Gott, so ist es nun mal immer, wenn man bei einem großen Konsolenlaunch bereits vom ersten Monat an mit dabei sein will. Da kann nicht jeder unmittelbar zum Zug kommen. Zumal sich viele von denen, die nun meckern, sich – wie meine Wenigkeit – mit ihrer Vorbestellung wohl ziemlich Zeit gelassen haben dürften.

Darüber hinaus weisen Amazon.de, Saturn, Media Markt, GameStop und viele weitere Online-Shops, bei denen die neuen Next-Gen-Konsolen seit Monaten vorbestellt werden können, explizit auf die nach wie vor bestehenden Lieferengpässe seitens Sony hin und bitten um Geduld. So heißt es beispielsweise auf der PS4-Produktseite von Amazon.de

PlayStation 4 Amazan.de Info

Von daher kann ich absolut nicht nachvollziehen, aus welchem Grund gefühlte Horden frustrierter PS4-Vorbestellern den immensen Drang verspüren, sich irgendwo genüsslich darüber auskotzen, dass ihre Konsole wohl nicht mehr rechtzeitig (lies: pünktlich am Erscheinungstag) ausgeliefert wird. Und ich wiederum fasse mir an den Kopf und frage mich: Ist es um das hiesige Schulsystem schon so dermaßen schlecht bestellt? Können die etwa alle nicht lesen? Amazon.de bringt es schließlich auf den Punkt: Wer eine Lieferadresse in Deutschland angegeben hat und seine PlayStation 4 bis einschließlich zum 5. August geordert hat, bekommt sie pünktlich am Erscheinungstag, den 22. November 2013 nach Hause geliefert. Ging die Bestellung zwischen dem 6. August und dem 30. September 2013 ein, dürfte die PS4 bis spätestens Weihnachten eintrudeln. Und all jene, die – wie ich – zuerst auf das falsche Pferd gesetzt oder schlicht und ergreifend abwarten wollten, wie sich der #ConsoleWar entwickelt, müssen noch ein paar Wochen länger ausharren. Im absoluten Worst Case-Szenario bis Ende Januar 2014, – wobei ich nicht davon ausgehe, dass sich die Lieferung so lange verzögern wird. Ich für meinen teil rechne mit einem Liefertermin kurz nach Neujahr.

Wer mit seinem Liefertermin ein Problem hat, soll seine Vorbestellung bitte stornieren, damit andere – geduldigere Gamer – nachrücken können, und anderswo sein Glück versuchen. Ich für meinen Teil habe jedenfalls wirklich keine Lust, mich beim Mitternachts-Launch im MediaMarkt um die Ecke mit dreihundert anderen Verrückten um vielleicht 25 Konsolen zu prügeln, weshalb  ich die paar Tage Wartezeit gerne in Kauf nehme.

Besagte Lieferengpässe sind übrigens ein durchaus positives Zeichen! Denn: Im Unterschied zu vielen anderen glaube ich nicht, dass Sony die hochgradig kundenunfreundliche Taktik der künstlichen Verknappung fährt, wie sie beispielsweise von Apple bei nahezu jedem Produkt-Launch herbeigeführt wird, um zusätzlichen Hype zu generieren und das Produkt in den Augen vieler Konsumenten als erstrebenswert zu positionieren. Ich für meinen Teil bin davon überzeugt, dass der Andrang auf Sonys neue Konsole in der Tat so riesig ausfällt wie es in den Medien dargestellt wird. Bedanken dürfen die Japaner sich nicht nur bei ihrer treuen Fanbase, sondern auch bei ihren direkten Konkurrenten Nintendo und Microsoft. Insbesondere letzterer hat sich bekanntlich allergrößte Mühe gegeben, sich durch ein grandioses Potpourri aus gefloppten Präsentationen, grottig-schlechtem Marketing und einigen höchst zweifelhaften Design-Entscheidungen selbst ins Abseits zu manövrieren und selbst langjährige Xbox-Fans wie mich, die eigentlich absolut nicht beabsichtigt haben die Plattform zu wechseln, zu verschrecken.

Btw: Dass Microsoft von solchen Engpässen kein bisschen betroffen zu sein scheint und seine Xbox One auch weiterhin pünktlich am 22. November unters Volk bringen kann, spricht in meinen Augen ganze Trilogien. Aber lassen wir das, man soll schließlich nicht nachtreten…

— InaiMathi, am 11. November 2013
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