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InaiMathi Blog

Review: Gigaset GS160

Gigaset GS160 - © Gigaset

Ende Oktober war es soweit, ein neues Smartphone musste her. Weil ich die letzten beiden Jahre mit einem Motorola Moto X durchs Leben gegangen war und zuletzt nicht mehr sonderlich glücklich mit eben diesem war, entschloss ich mich zu einem Systemwechsel: Ich tat es der Freundin gleich und wechselte wieder zurück ins heilige Apple-Land, dem ich Anfang 2014 eigentlich den Rücken gekehrt hatte. Von iOS fühlte ich mich nur noch eingeengt, das gesamte Apple-Ecosystem dreht sich halt wie so vieles aus Cupertino allein um sich selbst – und dies ausnahmslos. Nun ist das iPhone 6S natürlich ein richtig gutes Smartphone, keine Frage! Hochwertige Verarbeitung trifft auf Software, die „just works“ und einen prall gefüllten App-Store, der seine Diversität betreffend zwar bei weitem nicht mehr so sehr die Nase vorn hat, wie das vielleicht noch vor fünf, sechs Jahren der Fall war, aber nichtsdestotrotz – Mund-zu-Mund-Propaganda sei dank! – für viele Menschen weiterhin eines der besten Argumente für einen Umstieg ins Apple-Universum sein dürfte.

Gleichzeitig muss ich sagen: Ich gehöre nicht zu jenen Leuten, die sich auf ihr iPhone was einbilden. Ihr wisst schon, jene Gestalten, die Apple scheinbar als so eine Art Ersatzreligion ansehen und ihre Umwelt bei jeder sich bietenden Gelegenheit geradezu pathologisch darauf hinweisen müssen, dass sie sich auf ihr Apfel-Smartphone im stillen Kämmerlein insgeheim einen runterholen. Denn, seien wir mal ehrlich, ganz egal ob auf der Rückseite nun „Designed by Apple in California, assembled in China“ steht oder eben das Logo eines anderen Herstellers prangt: Ein Smartphone ist und bleibt letztlich nur ein Smartphone!

Ich bin der Meinung, die Zeiten, in denen Apple mit seinen iPhones einen gigantischen Vorsprung auf die Konkurrenz hatte, sind lange vorbei. Microsofts kläglich gescheiterte Windows-Phone-Plattform einmal außen vor gelassen, wüsste ich nichts, was mich nun dazu veranlassen sollte, Android links liegen zu lassen und stattdessen zu einem iPhone zu greifen. Cupertino lebt seit Jahren von glorreichen Zeiten, die allerdings auch schon gut und gerne 10 Jahre zurück liegen. Zeiten, in denen Steve Jobs noch unter den Lebenden weilte und Apple für bahnbrechende Innovationen und revolutionäre Produkt-Neueinführungen stand, nicht wie heute bloß noch für mehr oder minder routinierte Evolutionen langlebiger Produkte á la halben Millimeter dünner und eine (noch) höhere Pixeldichte auf dem Display. Kann mich nicht erinnern, wann mich eine Apple-Keynote zuletzt wirklich geflasht hat. Kein gutes Zeichen!

Lange Rede kurzer Sinn: Der eigentliche Grund meines Posts ist ein neues Android-Smartphone, das ich die Tage zum Testen erhalten habe und das mich, um es gleich vorneweg zu nehmen, extrem positiv überrascht hat. Die Rede ist vom nagelneuen „Gigaset GS160“.

Gigaset GS160
2016, Smartphone, Android 6.0
Gigaset
www.Gigaset.com

Kritik
Man schaue sich nur einmal die Specs an: Das GS160 des deutschen Herstellers Gigaset (ehem. Siemens Home & Office Communication Devices) kommt mit vorinstalliertem Android 6.0 „Marshmallow“, einem großen reaktionsschnellen 5.0-inch 720p IPS-Display, 1.3 GHz Quad-Core CPU, 1GB Arbeitsspeicher sowie einer 16GB Festplatte (frei: ca. 11GB) daher. Über einen Micro-SD-Slot kann der Speicher zudem um bis zu 128GB erweitert werden. Das GS160 weiß zudem eine 13 Megapixel Rear-Cam sowie eine 5 MP Front-Cam sein Eigen. Auf der Geräterückseite wurde zudem ein Fingerabdruck-Scanner verbaut, wie man ihn beispielsweise vom iPhone her kennt. Das Smartphone unterstützt zudem LTE, GPS, AGPS, Bluetooth sowie WLAN und kann sowohl mit Standard-SIM-Karten als auch mit einer Micro-SIM-Karte betrieben werden, – letzteres unter Zuhilfenahme eines im Lieferumfang enthaltenen Adapters. Das sind sicherlich keine galaktischen Specs, allerdings sind diese für den Durchschnitts-User, der nun nicht unbedingt ein Tech-Enthusiast ist, allemal aus! Zur Einordnung: Die Specs des „Gigaset GS160“ liegen etwas über denen des knapp drei Jahre alten iPhone 5S. Hersteller Gigaset spricht auf der offiziellen Produktseite ganz selbstbewusst von „Markenqualität für jedermann“, was angesichts des niedrigen Anschaffungspreises von gerade einmal 149 Euro durchaus zutreffend erscheint.
Insbesondere vom Display, welches „nur“ eine Auflösung von 720p hat, sollte man sich nicht täuschen lassen. Klar, das Apfel-Handy hat ein so genanntes „Retina-Display“, nur was mir eine „enorme Pixel-Dichte“ auf einem handlichen Smartphone genau bringen soll – außer dessen Preis weiter in die Höhe zu schrauben -, hat mir bis jetzt noch niemand wirklich schlüssig erklären können. Beim „Gigaset GS 160“ kommt zudem eine Technologie namens „MiraVision“ zum Einsatz. Diese sorgt über Post-Processing für eine bessere Bildqualität, die sich durch lebensnahe Farben und gute Kontraste auszeichnet, die sich meiner Meinung nach sehen lassen können!

Das „Gigaset GS160“ kommt in einer wertigen, appleesquen Umverpackung, wie das heute bei annähernd jedem Hersteller, der etwas auf sich hält und nicht gegen die strahlende Konkurrenz aus dem sonnigen Kalifornien abstinken will, der Fall ist. Neben dem Smartphone liegen dem kleinen Karton zudem ein Micro-USB-Ladekabel samt passendem Steckdosen-Adapter, sowie der bereits erwähnte Adapter für den Betrieb mit einer Micro-SIM-Karte und last but not least eine Gebrauchsanleitung bei, in die wohl nie jemand ersthaft einen Blick werfen wird. Alles in allem ein aufgeräumter, wertiger erster Eindruck.

Der Gerätekörper des „Gigaset GS160“ ist aus Vollplastik gefertigt, der Bildschirm ebenfalls aus Plastik. Ganz so, wie dies beim Gros der Android-Smartphones der Fall ist. Apple-Fans werden nun natürlich auf den hochwertigen Aluminium-Body ihres iPhones verweisen. Ich bin jedoch der Meinung, dass eben dieser kein wirklicher Vorteil ist, sondern im Gegenteil quasi nur Nachteile mit sich bringt. Ein Glas-Display ist sehr empfindlich und handelt sich gerne mal den ein oder anderen Kratzer ein. Selbes gilt für den Rest des Gehäuses. Ganz zu schweigen von dem deutlich höheren Gewicht! Das hatte mich seinerzeit schon so gestört: Das iPhone 6S war alles in allem deutlich kleiner als mein altes ausgedientes Moto X, entpuppte sich aber schnell als deutlich schwerer und dem kalten Alu-Gehäuse geschuldet nicht annähernd so leicht und handschmeichelnd wie der Android. Außerdem steckt so ein aus Hardplastik gefertigtes Gehäuse auch mal den ein oder anderen Stoß oder härteren Schlag weg!
An der rechten Seite befindet sich neben dem Power-Button zudem der Lautstärkeregler. Beide Tasten nennen einen guten Druckpunkt ihr Eigen, nicht zu hart und nicht zu soft, womit das Risiko eines unbeabsichtigten Auslösens minimiert wird, beispielsweise beim Transport in der Hosen- oder Jackentasche. Die Rear-Cam wurde indes leicht ins Gehäuse des GS160 eingelassen, so dass man nicht Gefahr läuft selbige beim Ablegen auf nicht grundgereinigten Oberflächen zu verkratzen oder gar zu beschädigen. Während sich der Kopfhörer-Anschluss an der oberen Geräteseite befindet, wurde die Micro-USB-Anschluss, über den oder Geräteakku geladen werden kann, leicht links versetzt an der Unterseite angebracht. Letzteres ist meiner Meinung nach allerdings recht unpraktisch, wenn man einmal in der Situation ist, „blind“ nach dem Anschluss fürs Ladekabel suchen zu müssen.

Glücklicherweise hat Hersteller Gigaset darauf verzichtet, Android 6.0 „Marshmallow“ mit irgendwelchem Custom-Dreck wie beispielsweise UI-Skins, wie man sie u.a. von HTC, Sony und Samsung kennt, zu verschlimmbessern. Stattdessen bekommt man „pures“ Android 6.0 geboten. Das System läuft angenehm flüssig, Ruckeln oder sonstige Lags sind mir bei der alltäglichen Nutzung bis dato nicht untergekommen. Typische Apps wie die obligatorischen Produktivitäts-Killer Twitter, Facebook Instagram und WhatsApp, die sich dieser Tage wohl auf nahezu jedem Smartphone finden dürften, sowie selbst grafikintensive Spiele wie beispielsweise das aktuelle „NBA Live Mobile“ von EA Sports können auf dem GS160 anstandslos und ohne Probleme ausgeführt, bzw. gezockt werden.
Merkwürdig ist indes lediglich, dass einige UI-Elementen sowie diverse Info-Texte nicht ins Deutsche übersetzt worden sind. Warum das so veröffentlicht wurde, – unklar.

Was bei vielen Smartphone-Reviews gerne vergessen wird: Die gebotene Sprachqualität des GS160 ist gut. Natürlich ist dies immer auch ein Stück weit vom Netzanbieter abhängig, wie verständlich und klar das übertragene Signal ist, ich für meinen Teil bin jedoch zufrieden! Gleiches gilt für die 13 Megapixel-Kamera auf der Geräterückseite: Die Foto-Ergebnisse brauchen sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken, wenngleich die hochpreisige Konkurrenz natürlich weiterhin die Nase vorne hat. Ebenfalls ganz interessant zu wissen: Bei normaler Nutzung, sprich Twitter, Facebook, Instagram, bisschen Web-Browsing, Musik im Hintergrund und Video-Streaming, hält der jederzeit austauschbare Lithium-Ionen-Akku knapp 5 Stunden durch, bis er wieder geladen werden muss. Wer ein wenig mit den Display-Einstellungen herum experimentiert und beispielsweise die Helligkeit einen Ticken herunter regelt und GPS bei einigen Apps deaktiviert, kann die Laufzeit sicherlich noch ein wenig verlängern.

Leider ist noch nicht bekannt, wann Hersteller Gigaset das unlängst veröffentlichte Android OS 7.0 „Nougat“ für sein GS160 verfügbar machen wird.

Fazit
Alles in allem hat sich das „Gigaset GS160“ als ein grundsolides Android-Smartphone entpuppt, das mit seiner Ausstattung sowie seinem Preis von gerade einmal 150 Euro zu überzeugen weiß und mich ziemlich beeindruckt hat. Wer nicht unbedingt hunderte von Euro für ein Mobiletelefon ausgeben mag nur ein Apple-Logo auf der Geräterückseite aufgedruckt wurde, sollte sich das GS160 von Gigaset mal ein wenig genauer anschauen. Alltägliche Aufgaben wie z.B. Twitter checken, Schnappschüsse machen und anschließend bei Instagram hochladen sowie das ein oder andere Mobile-Game zocken, meistert es mit Bravour. Ich für meinen Teil werde es definitiv weiter als mein Casual-Smartphone benutzen!

Das „Gigaset GS160“ ist u.a. bei Amazon.de zu bekommen. Wie die mittelmäßigen Bewertungen einiger Vine-Produkttester dort zustande gekommen sind, kann ich mir indes nicht wirklich erklären. Wobei… doch, eigentlich schon.

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