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Profesionell Redder Van De Prinsessen. Een halve dag.
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Kohlehydrate und die richtige Dosierung

Wie der ein oder andere sicherlich mitbekommen hat, ziehe ich seit mittlerweile gut fünf Monaten die sogenannte “Low-Carb-Diät” durch. Diese baut, wie der Name schon andeutet, darauf auf, die Menge an Kohlehydrate, die man tagtäglich zu sich nimmt, weitest möglich zu reduzieren, um den Körper in Folge dessen dazu zu veranlassen, auf die gespeicherten Energiereserven, sprich auf das angesetzte Fett, das “Hüftgold”, den “Bauchspeck” zurückzugreifen und selbiges kontinuierlich abzubauen. Bei mir funktioniert das auch wirklich ganz hervorragend, wie man während der Lektüre meines Posts “Gewicht reduzieren mit Stijl” gemerkt haben dürfte. ;)

Nun hab ich die Tage doch tatsächlich ‘ne Mail bekommen, wo mich jemand fragt, was ich denn mit der – zugegeben – recht vagen Formulierung…

“(…) weitestgehend auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und ansonsten kalorienbewusst weiter zu essen.”

…genau meine? Im Rahmen dieses Posts hier will ich diese berechtigte Frage aufgreifen und dieses “absolute Minimum” ein wenig genauer definieren!

Wie viele Kohlehydrate sollte ich zu mir nehmen?
Zu allererst möchte ich jedoch klarstellen: Ich bin kein Ernährungsberater, kein Fachmann zum Thema Abnehmen oder sonstwas, sondern Privatperson! Jeder Körper ist anders, also kann ich nicht garantieren, dass all das, was ich hier im Rahmen meines Blogs mehr oder minder ausführlich zum besten gebe, bei anderen ebenfalls zum gewünschten Effekt führt! Bevor sich also irgendwer zum Moralapostel aufschwingt und darauf hinweist, dass man das alles ja nicht verallgemeinern kann/sollte, folgendes: Ich kann und werde für nichts garantieren! Dies hier ist mein persönlicher Erfahrungsbericht, wie es klappen könnte! ;)

Ok, dann mal los: Seit ich erwähnte “Low-Carb”Diät” anwende, habe ich meine Ernährung komplett umgestellt! Heißt: Keine Kartoffeln, keine Nudeln, kein weisser Reis, kein Bier, etc. Kurz gesagt habe ich so ziemlich all das, was einen übermäßig hohen Anteil Kohlenhydrate sein Eigen nennt, von meiner Speisekarte verbannt! Da jedoch in beinahe jedem Lebensmittel eine gewisse Menge an Kohlenhydraten enthalten sind, was ja grundsätzlich nichts Schlechtes ist, immerhin sind sie Energielieferant Nummero 1 unseres Körpers, wende ich zusätzlich noch die so genannte “Broteinheiten-Methode” nach Auslegung von Wolfgang Lutz an.

Was hat es mit diesen Broteinheiten (BE) auf sich?
Die “Broteinheiten-Methode” nach Lutz klassifiziert Lebensmittel nach der Menge der enthaltenen Kohlehydrate. Die genaue Definition laut deutscher Diätverordnung liest sich dabei wie folgt…

“Die deutsche Diätverordnung definiert eine Broteinheit als die Menge eines Nahrungsmittels, die 12 Gramm an verdaulichen und damit blutzuckerwirksamen Kohlenhydraten in unterschiedlicher Zucker- und Stärkeform enthält. 12 Gramm Kohlenhydrate entsprechen einem Energiewert von 200 kJ.” – Wikipedia

Weiters heißt es, die Anzahl der täglich “verbrauchten” Broteinheiten sollte – und das ist immens wichtig, wenn man mit dieser Methode langfristig gesehen abnehmen will – nicht höher sein als 13! Diese Dosierung findet beispielsweise auch bei Diabetikern Typ 1 Anwendung. Um mal zu verdeutlichen, was diese 13 Broteinheiten für den täglichen Speiseplan bedeuten…

Ein ordentliches paniertes Schnitzel enthält 3 Broteinheiten (BE), 100ml Bier kommen auf 1 BE, der durchschnittliche Döner-Kebap erreicht (leider) schon 5-6 BE (die Dinger sind eh Gift für so ziemlich alles!), ein Weissmehlbrötchen / zwei Scheiben Knäckebrot entsprechen 1 BE und die gute alte Banane (ohne Schale) kommt ebenfalls 1 Broteinheit. Salat kann hingegen beinahe bis zum Erbrechen Umfallen gegessen werden, da dieser nur langsam verdauliche Kohlehydrate beinhaltet, die keinen Einfluss auf die Insulinproduktion des Körpers haben. Auf dieser Seite hier kann man einen Blick auf weitere populäre Lebensmittel und die ihnen zugeordneten Broteinheiten werfen.

Wie ich bereits im eingangs verlinkten Post schrieb, nehme ich über den Tag verteilt 4 bis 5 kleinere wie größere Mahlzeiten zu mir. Dabei ist es wichtig, diese so ausgewogen wie möglich zu gestalten und stets auf die “verbrauchten” Broteinheiten zu achten. Mit anderen Worten:

  • Frühstück – max. 3 Broteinheiten
  • Zwischenmahlzeit – max. 2 BE
  • Mittagessen – max. 3 Broteinheiten
  • Zwischenmahlzeit – max. 2 BE
  • Abendessen – max. 3 Broteinheiten

Ob man wirklich die beiden Zwischenmahlzeiten braucht, oder stattdessen zwei etwas üppigere Hauptmahlzeiten bevorzugt, ist dabei eigentlich egal. Bei mir hat es jedenfalls auf die erzielte Gewichtsreduzierung keinerlei Einfluss. Netter Vorteil der beiden Snacks zwischendurch: Man leidet zu keiner Tageszeit Hunger. ;)

Diese Art der Kohlehydrat-Reduktion in Kombination mit deutlicher Reduzierung der Kalorien (mehr dazu hier) bietet mir gewissermaßen eine Art Absicherung: Zwar achte ich schon von mir aus darauf, dass ich über den gesamten Tag verteilt nicht zu viele Kohlehydrate zu mir nehme, Dank der Lutz’schen “Broteinheiten-Methode” kann ich jedoch zusätzlich jederzeit sicher sein, dass ich deutlich unter dem absoluten Maximum bleibe. Das motiviert enorm und zeigt Wirkung!

In diesem Sinne: Happy Abnehming!

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