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InaiMathi Blog

Guide: Google Play-Store ohne Kreditkarte nutzen

Android ist frisch, Android ist variabel, Android ist einfach großartig – und schlägt das inzwischen doch sehr altbackene iOS-Betriebssystem des Apple-iPhones um Längen. Allerdings: Wer in Deutschland versucht, einen simplen Einkauf im Google Play Store zu tätigen – und handele es sich um ein reduziertes Game für 89 Cent -, steht vor verschlossenen Türen. Zumindest wenn er oder sie nicht die in den USA obligatorische Kreditkarte sein Eigen nennt. Google setzt für die Nutzung des eigenen App-Stores nämlich zwingend eine gültige „Schuldenmacherkarte“ voraus und schließt somit jenen wohl nicht gerade kleinen Teil der Userbase aus, der um eine solche  – verständlicherweise – einen großen Bogen macht. Für mich mit der größte Negativpunkt bei einem jeden Android-Smartphone. In dieser Hinsicht ist die Konkurrenz aus Cupertino noch mindestens einen Schritt voraus!

Positiv: Alternative, von Google offiziell unterstützte Zahlungsmethoden sind zwar rar gesät, doch es gibt sie. Allerdings muss man suchen und den ein oder anderen Umweg – und das ist wörtlich zu nehmen! – in Kauf nehmen. Ums gleich vorneweg zu nehmen: Populäre Services wie PayPal, das klassische Lastschriftverfahren oder Giropay sind bei diesen Alternativen nicht dabei. In diesem kompakten How-To Guide möchte ich zwei legale Alternativen vorstellen, wie es möglich ist, den Google Play Store ohne Kreditkarte zu nutzen – und das wie gesagt vollkommen legal, versteht sich!

Google Play Guthabenkarte
Die wohl übersichtlichste Möglichkeit, Einkäufe im Google Play App-Store zu tätigen, ist der Weg über eine Google Play-Guthabenkarte. Diese werden in Deutschland in drei verschiedlichen Varianten angeboten, die sich lediglich über die von ihnen abgedeckte Summe unterscheiden. Die in good ol‘ Germany angebotene Staffelung beträgt 15 Euro, 25 Euro und zu guter letzt wuchtige 50 Euro frisches Guthaben für den Google App-Store. Erhältlich sind die Guthabenkarten für den Google Play Store in vielen Kaufhäusern wie Kaufhof, Real, Kaufland, Edeka, in großen Elektronikmärkten wie Saturn, MediaMarkt und ProMarkt sowie online bei bekannten Onlinehändlern wie u.a. Amazon und eBay (siehe Links unten).

Die Guthabenkarten kommen mit einem freirubbelbaren Geheimcode daher, der – wenn korrekt eingelöst – dem eigenen Google-Wallet den jeweils erworbenen Betrag gutschreibt, so wie man dies beispielsweise von einem Prepaid-Handy her kennt. Der aufgeladene Betrag steht fortan für kostenpflichtige Downloads im App-Store zur freien Verfügung, seien es nun ganz klassisch Apps, poppige Musik, spannende Filme, lesenswerte Bücher oder aber neue Games. Vorteil der Guthabenkarten gegenüber der Bezahlung via Kreditkarte ist die jederzeit komplette Kostenkontrolle: Einkäufe, deren Rechnungsbetrag nicht durch das im Wallet noch verbleibende Guthaben gedeckt sind, können gar nicht erst abgeschlossen werden.

Abrechnung über den Mobilfunkanbieter
Alternativ können anfallende Kosten für Downloads im Google Play Store auch über den Mobilfunkanbieter beglichen werden, indem sie als Kostenpunkt auf der nächsten monatlichen Handy-Rechnung auftauchen. Voraussetzung ist natürlich, dass dieser diese Zahlungsart unterstützt. Bezahlen per Handy-Rechnung – das klingt auf den ersten Blick elegant, doch hält diese Bezahlmethode einige Tücken bereit wie beispielsweise die fehlende, bzw. nur online verfügbare Möglichkeit, bereits getätigte Käufe nachzuvollziehen – die eintrudelnde Bestätigung des Kaufs per Mail (siehe Screenshot) mal außen vor gelassen -, was insbesondere Usern, die dazu neigen, gerne mal den Überblick zu verlieren, nicht zusagen dürfte, wenn sie am Monatsende beim Blick auf die Rechnung am Monatsende nicht aus allen Wolken fallen wollen.

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— InaiMathi, am 15. März 2014
Hinweis: Die im Rahmen meiner How-To Guides vermittelten Informationen, Tipps & Tricks wurden von mir nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Befolgung ausdrücklich auf eigene Gefahr! Für eventuell auftretende Schäden übernehme ich keine Haftung!
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