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Profesionell Redder Van De Prinsessen. Een halve dag.
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Gewicht reduzieren mit Stijl

Ergänzend zu meinem vorangegangenen Post “Abgenommen und verdammt glücklich” von Ende Januar möchte im Rahmen dieses Posts hier ein wenig näher darauf eingehen, wie ich es geschafft habe, innerhalb von ein paar Monaten rund 30 Kilo abzuspecken! Ein großartiges Geheimnis gibt es eigentlich nicht, vielmehr sind es im Idealfall lediglich mehrere kleine Regeln, die man beachten muss – oder sollte – um langfristig sein persönliches Abnehmziel zu erreichen. Ok, dann spiele ich mal wieder Erklärbär, los geht’s..!

Was macht uns überhaupt dick und fett?
Zu allerest mal muss man sich bewusst werden, was bei einem derzeit so abgrundtief falsch läuft, dass man ausschaut wie man nunmal leider ausschaut. Meist ist die Antwort auf diese Frage ziemlich schnell gefunden: Genauer gesagt verbirgt sie sich entweder im Süßigkeitengeheimversteck im Wohnzimmerschrank, oder aber im Kühlschrank. Jedoch sind nicht – wie man vielleicht vermuten könnte – allein die Fette der Feind einer jeden guten Figur, sondern insbesondere die in zu großen Mengen konsumierten Kohlehydrate! Um zu erklären, was diese ominösen Kohlehydrate überhaupt sind und was genau sie im Körper bewirken, zitiere ich an dieser Stelle einfach mal die allwissende Wikipedia:

“Kohlenhydrate oder Saccharide, zu denen auch die Zucker gehören, bilden eine biologisch und chemisch bedeutsame Stoffklasse. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate den größten Teil der Biomasse aus. Sie stellen zusammen mit den Fetten und Proteinen den quantitativ größten verwertbaren (u. a. Stärke) und nicht-verwertbaren (Ballaststoffe) Anteil an der Nahrung. Neben ihrer zentralen Rolle als physiologischer Energieträger spielen sie als Stützsubstanz vor allem im Pflanzenreich und in biologischen Signal- und Erkennungsprozessen (z. B. Zell-Zell-Erkennung, Blutgruppen) eine wichtige Rolle.” – Wikipedia

“Die Monosaccharide (Einfachzucker, z. B. Traubenzucker, Fruchtzucker), Disaccharide (Zweifachzucker, z. B. Kristallzucker, Milchzucker, Malzzucker) und Oligosaccharide (Mehrfachzucker, z. B. Raffinose) sind in der Regel wasserlöslich, haben einen süßen Geschmack und werden im engeren Sinne als Zucker bezeichnet. Die Polysaccharide (Vielfachzucker, z. B. Stärke, Cellulose, Chitin) sind hingegen oftmals schlecht oder gar nicht in Wasser löslich und geschmacksneutral.” – Wikipedia

Vereinfacht ausgedrückt sind Kohlehydrate einer der wichtigsten Energielieferanten unseres Körpers und gehören zu jeder ausgewogenen Ernährung dazu, – wohlgemerkt in gesunden Mengen! Wer es übertreibt und auf Teufel-komm-raus in sich reinschaufelt, sorgt dafür, dass der Körper mit dem Abbau irgendwann nicht mehr hinterher kommt, was wiederum dazu führt, dass er die ausgenommene Energie irgendwo ablagert, sie für schlechte Zeiten speichert. Dies macht sich dann anhand mit der Zeit immer unansehnlicher werdender Fettpölsterchen bemerkbar. Darüber hinaus fördert die übermäßige Aufnahme von Kohlehydraten die Produktion von Insulin, was wiederum den Körper dazu anregt, vermehrt Fett einzulagern! EIn Teufelskreis! So oder so: Man nimmt zwangsläufig zu – und leidet im Extremfall massiv unter der Gewichtszunahme. Natürlich gibt es auch vom Glück gesegnete Menschen, die immer und überall essen können, was sie wollen, und bei all der Völlerei nicht ein einziges Kilo zunehmen. Dieses Glück habe ich leider nicht – und damit bin ich schätzungsweise nicht allein. ;)

Was also tun, um Gewicht zu reduzieren?
Zugegeben, es klingt äußerst simpel, aber mein persönliches Erfolgsrezept, um langfristig deutlich Gewicht abzunehmen, ist in der Tat, die Menge an Kohlehydrate / Ballaststoffe, die man tagtäglich in vielerlei Form zu sich nimmt, weitestgehend auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und ansonsten kalorienbewusst weiter zu essen. Heißt im Klartext: Kein Bier, keine Cola, kein Brot, kein weisser Reis, keine Kartoffeln, keine Nudeln, und so ziemlich alles, was McDoof, Burger King und Kentucky Fried Chicken einem andrehen wollen, ist ebenfalls gestorben! Hintergedanke: Merkt der Körper erstmal, dass da irgendwann nichts mehr kommt, greift er notgedrungen auf die eingelagerten Reserven zurück, sprich: auf das angesetzte Fett, das “Hüftgold”, die “Killerplauze”, etc. und baut dieses kontinuierlich ab. – Resultat der ganzen Aktion: Man nimmt ab! Das ganze schimpft sich “Low-Carb-Diät”.

Die beschriebenen Erkenntnisse habe ich mir übrigens nicht aus den Fingern gesogen, sondern u.a. einem schlauen Buch zum Thema entnommen, das ich jedem, der sich mit der gesunden Art der Gewichtsreduzierung beschäftigt, nur wärmstens empfehlen kann: Why We Get Fat: And What to Do About It von Gary Taubes. Hat mir persönlich sehr geholfen!

Immens wichtig ist es, den eingeleiteten Abnehmvorgang durch regelmäßigen Sport zu unterstützen! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Reduzierung der Kohlehydrate allein fast nichts bringt. Erst als ich zusätzlich wieder mit regelmäßigem Sport in Form von Jogging, etc. anfing, nahm die Mission Idealgewicht deutlich Fahrt auf! Darüber hinaus ist Sport insofern hilfreich, als dass er bei der Rückbildung, dem wieder-in-Form-bringen der beim ein oder anderen mit den “fetten Jahren” doch dezent gebeutelten Körperpartien behilflich sein kann und weiters – quasi als Nebeneffekt – auch die persönliche Ausdauer steigert, was einem in anderen Situationen durchaus behilflich sein kann. Zum Beispiel, wenn man mal wieder drauf und dran ist, die S-Bahn zu verpassen oder man schlichtweg die Freundin beeindrucken will… ;)

Was darf verschnabuliert werden – und was nicht?
Genau so simpel wie der beschriebene Abnehmteil oben gestaltet sich auch die Grundregel, was gegessen werden darf: Nämlich mit Ausnahme von Süßigkeiten so ziemlich alles, was das Herz begehrt – nur dürfen halt eben keine allzu großen Mengen Kohlehydrate / Ballaststoffe enthalten sein. Die Faustformel lautet schlicht: Je weniger Kohlenhydrate über den Tag verteilt verzehrt werden, desto besser für die Operation Idealgewicht! Also immer schön im Supermarkt auf der Packungsrückseite kontrollieren, wie hoch der Anteil der Kohlehydrate ist. Liegt dieser höher als 15 Prozent, sollte man das jeweilige Produkt lieber ganz schnell wieder zurück ins Regal stellen und von dannen ziehen. ;)

Achtet man zusätzlich noch auf die Kalorien, so lässt sich der ganze Vorgang noch zusätzlich optimieren! Der Richtwert für einen erwachsenen Mann mittleren Alters liegt bei ca. 2000 Kalorien pro Tag. Ich orientiere mich seit Beginn meiner Abnehmaktion an ungefähr der Hälfte, sprich: Ich nehme am Tag 1.000 bis maximal 1.200 Kalorien zu mir. Hat sich der Körper erst einmal darauf eingestellt, fragt man sich, wie in Gottes Namen man früher überhaupt solch abstruse Mengen zu sich nehmen konnte?! Das Sättigungsgefühl setzt viel, viel früher ein, man ist überhaupt nicht mehr versucht, sinnlos in sich reinzustopfen! – Jedenfalls geht es mir so.

Zu den Dingen, die grundsätzlich auf der Speisekarte eines jeden sich gesund ernährenden Menschen stehen sollten, gehören die üblichen Verdächtigen wie Fisch, Salate, viel Obst (Vorsicht, Fruchtzucker!), Knäckebrot, magere Wurst, Müsli, usw. Ideal sind mehrere über den Tag verteilte Mahlzeiten, im Idealfall vier bis fünf kleinere. Man sollte also zu keiner Zeit hungern! Wer das nicht schafft oder wem das schlicht zu viel Aufwand bedeutet, darf auch gerne drei etwas umfangreichere zu sich nehmen. Wichtig ist lediglich, dass die Nahrung über den Tag verteilt zu sich genommen wird und nicht geballt auf einen Schlag! Stichwort “Anverdauen”.

Wer gute Rezepte zum Abnehmen sucht, sollte dieser Seite hier mal einen Besuch abstatten. Dort findet sich von ultraleckeren Salatdressings, über Suppen bis hin zu echten Hauptgängen so ziemlich alles, was das kalorienbewusste Herz begehrt!

Wichtig: Ist das Idealgewicht irgendwann erreicht, heißt es vorsichtig sein! Denn wer hingeht, und sofort wieder wie früher ohne Rücksicht auf Verluste in sich reinstopft, wird nicht lange Freude an seiner neugewonnenen Schlankheit haben! Die Aufnahme von Kohlehydraten wie Kalorien darf nur äußerst langsam wieder erhöht werden, damit der Körper sich schrittweise anpassen kann, und nicht sofort wieder anfängt, die überschüssige Energieladungen in Fettpolster umzuwandeln. Ich für meinen Teil habe die Kohlehydrat-arme Ernährung bis heute weitestgehend beibehalten, kann also (noch) nicht wirklich was zur Reaktion des Körpers sagen.

Zusammenfassung
Wie heißt es doch so schön: Von nichts kommt nichts! Wer abnehmen will, muss seine Essgewohnheiten also schon ein wenig umstellen: Lebensmittel wie Bier, Brot, Reis, Kartoffeln und Nudeln, die einen hohen Anteil Kohlehydrate ihr Eigen nennen, sind erstmal absolut tabu! Zieht man dies knallhart durch und unterstützt die Wirkung mit viel Bewegung und regelmäßigen Sport, dürften sich schnell erste Erfolge in Form von rasant purzelnden Kilos einstellen. Ja, es kann wirklich so einfach sein: Kohlehydrate reduzieren = quasi sofortiger Gewichtsverlust!

Der Weg zur persönlichen Traumfigur ist hart, er ist steinig und mitunter auch ziemlich frustrierend. Doch es lohnt sich allmal, die bequemen, ausgetrampelten Pfade zu verlassen und ihn anzugehen, das kann ich euch versichern!

Disclaimer: Natürlich ist die beschriebene “Low-Carb-Methode” nicht bei jedem Menschen gleich wirksam. So etwas wie eine universell greifende Diät gibt es leider nicht, denn wie sagt man hier in Kölle so schön: Jeder Jeck is’ anders! – Bei mir hat’s allerdings bestens funktioniert: Innerhalb von knapp fünf Monaten nahm ich über 30 Kilo ab und fühle mich seitdem wie neu geboren! Momentan befinde ich mich in einer Phase der absoluten Motivation und denke mir Tag für Tag auf’s Neue: “Da geht noch was!”

In diesem Sinne… ;)

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