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InaiMathi Blog

DiRT 3

DiRT 3 - © Codemasters / Koch Media

Waschechte Rallyespiele sind sowohl auf dem PC als auch auf der Konsole dieser Tage eher Mangelware. Während der gemeine Casual Gamer von nebenan noch die Wahl hat, ob er oder sie entweder zu Codemasters „DiRT“-Serie greift oder doch lieber die von Milestone Interactive verantworteten mit der offiziellen FIA-Lizenz ausgestatteten „WRC“-Rallyespiele vorzieht (siehe meine Review zu „WRC 4“), schwören echte Rallye-Enthusiasten, Puristen und all jene, die’s tendenziell hardcore mögen, seit rund einem Jahrzehnt auf „Richard Burns Rally“ von Warthog Games. Der Klassiker, welcher seinerzeit für den PC und die erste XBox-Konsle von Microsoft erschienen ist, ist nach wie vor unerreicht, wenn es um die realitätsgetreue Umsetzung des faszinierenden Rallyesports auf dem PC oder einer Videospielkonsole geht.  Der gemeine Durchschnittsgamer war von der Komplexität, die „RBR“ mit sich brachte, jedoch heillos überfordert, weshalb dem Titel kein allzu großer finanzieller Erfolg vergönnt war.

Grundlegend anders sieht die Sache bei dem von Codemasters entwickelten „DiRT“-Franchise aus: Dieses ging einst nach dem Tod der schottischen Rallye-Legende Colin McRae aus dem gleichnamigen Rennspielreihe hervor und verbindet Rallye- und Offroad-Action mit Zugänglichkeit und State-of-the-Art-Technik. Der letzte Teil der Serie, „DiRT 3“, erschien Anfang 2011 für Xbox 360, PlayStation 3 und den PC, und schickte den Spieler in einer Reihe ikonischer Rallye-Wagen über zahlreiche Fantasy-Pisten, mit dem Ziel vor Augen, sich zum X-Games Champion aufzuschwingen.

Nachdem ich vor ein paar Wochen bereits das neuestn WRC-Videospiel unter die Lupe genommen habe, dachte ich mir, es wäre an der Zeit, auch Codemasters „DiRT“-Reihe mit ein wenig Liebe zu bedenken. In diesem Sinne: Viel Spaß mit meiner ausführlichen Videospiel-Review zu „DiRT 3“ für die Xbox 360

DiRT 3
2011, Rennspiel, Xbox 360
Codemasters Racing / Koch Media
www.Codemasters.com/dirt3

Spieletrailer

Beschreibung
„‚DiRT 3‘ ist das umfangreichste Rennspiel, das bisher in den Codemasters Studios (bekannt für ‚F1 2010’™, die ‚Colin McRae‘-Serie, ‚Race Driver GRID’™) entwickelt wurde. Mehr als doppelt so viele Strecken wie im hochgelobten Vorgänger ‚DiRT 2‘ und der größte Rallye-Content – inklusive der besten Fahrzeuge der letzten 50 Jahre – bilden den Rahmen für jede Menge actiongeladenen Rennsport. In ‚DiRT 3‘ startest Du als Profi-Rennsportler, lieferst dir packende Offroad-Wettkämpfe um die Weltranglistenspitze und meisterst atemberaubende Events im Gymkhana-Stil.“ – Quelle

Kritik
„DiRT 3“ bietet dem geneigten Rennspielfan zahlreiche Spielmodi, in denen dieser seiner Rallye-Leidenschaft frönen kann. Neben dem heutzutage beinahe schon obligatorischen Karrieremodus sind dies der Multiplayer-Modus, welcher lokal an einer Konsole oder online via Xbox LIVE ausgetragen werden kann, sowie die Möglichkeit, unabhängig vom aktuellen Spielfortschritt ein einzelnes Event zu spielen, und last but not least das Zeitfahren, was ebenfalls zum Standard-Repertoir eines jeden ernstzunehmenden Rennspiels gehört.

Das eigentliche Herzstück des Spiels bildet jedoch ganz ohne Zweifel der Karrieremodus. In diesem arbeitet man sich vom Neuling immer weiter gen Weltspitze vor, bis irgendwann eine Einladung zu den ESPN X-Games in seinem eMail-Postfach eintrudelt. Bis dies jedoch passiert, müssen eine Menge Rallye- und Offroad-Rennen absolviert und möglichst auch noch ganz weit oben auf dem Siegerpodest abgeschlossen werden.

Wie schon die beiden Vorgänger, versteift sich „DiRT 3“ nicht auf eine einzige Serie, sondern lässt den Spieler getreu dem Motto Abwechslung ist Trumpf gleich in mehreren Disziplinen um die Positionen und den Sieg kämpfen: Als da wären die klassische Rallye, spektakuläre Rally Cross-Events, Landrush, Head 2 Head-Veranstaltungen, Trailblazer sowie erstmals die ziemlich kurzweiligen Gymkhana-Events, spezielle Veranstaltungen, in denen die Fahrer möglichst spektakuläre Tricks auf den Asphalt legen müssen, um sowohl das Publikum bei Laune zu halten als auch von den Wertungsrichter mit möglichst hohen Wertungen bedacht zu werden. Codemasters Marketingabteilung legte seinerzeit viel Wert darauf zu betonen, dass die Disziplin Rallye so umfangreich wie noch nie zuvor im „DiRT“-Franchise im Spiel vertreten ist, was zwar grundsätzlich der Wahrheit entspricht, allerdings einen kleinen Haken hat. Doch dazu später mehr.

Der im Spiel vertretene Fuhrpark setzt sich aus zahlreichen lizensierten, größtenteils ikonischen Rallye-Boliden zusammen. Von aktuellen Flitzern, über Klassiker aus den 90er und 80er Jahren bis hin zu echten Oldies aus den Anfängen des modernen Rallye-Sports ist so ziemlich alles dabei, was das Herz geneigte Rallye-Fans begehrt. Einige Abstriche müssen jedoch in Kauf genommen werden: So wurden weder aktuelle Rallye-Piloten lizensiert, noch entsprechen die Lackierungen der Boliden im Spiel denen ihrer realen Vorbilder. Dies dürfte insbesondere lizenzrechtliche Gründe haben: bekanntlich liegt die offizielle WRC-Lizenz der FIA beim italienischen Entwicklerstudio Milestone Interactive, der seinerseits seit einigen Jahren die offiziellen WRC-Videospiele entwickelt (siehe meine Reviews zu „WRC 4 – World Rally Championship“ und „WRC 3“), ein bisschen schade ist’s dennoch.

Ebenfalls enttäuschend ist die gnadenlose Wegrationalisierung des noch aus „DiRT 2“ bekannten Trailerparks, der den Dreh- und Angelpunkt des damaligen Karrieremodus darstellte. Hier konnten neue Events ausgewählt, der aktuelle Wagen samt Fuhrpark gecheckt, Statistiken eingesehen und sonstige Entscheidungen hinsichtlich des weiteren Karriereverlaufs getroffen werden. Zudem sah das Teil einfach stylish aus und vermittelte ein intensives „Mittendrin“-Gefühl. In „DiRT 3“ wird all dies in flachen, seltsam dreieckigen Kachelmenüs erledigt, die dezent an die neue Optik des Microsoft-Betriebssystems Windows 8 erinneren. Das neue Menü wirkt komplett unpersönlich, kalt, steril und lässt so gut wie keine „dreckige“ Rallye-Atmosphäre aufkommen. Naja.

Immens viel atmosphärischer sind dafür die Locations und Strecken im Spiel ausgefallen: „DiRT 3“ lässt den Spieler bei Rallye- und Offroad-Events in Finnland, Norwegen, Monaco, Kenia und den vereinigten Staaten an den Start gehen. Wer geld zuviel hat, kann sich außerdem weitere Locations wie beispielsweise Japan als DLC herunterladen. Pro Land haben die Entwickler drei bis fünf unterschiedliche Strecken ins Spiel implementiert, die sowohl am Tag, gegen Abend oder aber bei stockfinsterer Nacht, sowie bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen wie strahlendem Sonnenschein, Regen oder sogar heftigem Schneetreiben gefahren werden können. Dumm nur: Der Großteil der Strecken wiederholt sich mit der Zeit, etwa indem eine Strecke gespiegelt wird oder aber beim nächsten Mal schlicht rückwärts gefahren werden muss. So drängt sich einem das ungute Gefühl auf, dass man im Grunde immer auf ein und derselben Strecke unterwegs ist. Auch der Großteil des eingangs erwähnten „massiv ausgebauten“ Rallye-Contents wurde auf diese Art realisiert. Zudem sind viele der Events – hier seien insbesondere die Rallye- sowie die Rally-Cross-Veranstaltungen hervorgehoben – viel zu kurz. Eine durchschnittliche Rallye-Etappe dauert gerade einmal rund zwei Minuten. Dasselbe gilt für die meisten weiteren Rennen im Spiel. Das ist unterirdisch und dürfte zahlreichen Fans übel aufstoßen. Schreitet man in der Karriere voran, werden mit spätestens nach dem Erreichen der vierten – und letzten – Saison zwar auch die Etappen etwas länger und auch die Rundkursrennen werden umfangreicher, etwa indem mehrere Rennen hintereinander absolviert werden müssen, viel zu schnell vorbei sind sie allerdings nach wie vor.

Darüber hinaus hat es die aus dem Vorgänger bekannte Battersea Power Station wieder ins Spiel geschafft. Dieses Mal finden dort jedoch keine Rennen statt. Vielmehr dient Battersea dem Spieler aus Trainingsgelände, um beispielsweise an seinen Drift-Künsten zu pfeilen oder einige Dutzend kleinere Mini-Missionen zu absolvieren. So gilt es etwa, von einer Rampe aus einen besonders weiten Sprung auszuführen, zwischen mehreren aufgestellten Stangen Slalom zu fahren oder mehrere auf dem weitläufigen Gelände versteckte Symbole einzusammeln. Macht ein paar Minuten lang Laune, anschließend… meh…

Bei den Events tritt der Spieler stets gegen sieben CPU-Kontrahenten an, die zwar nicht das größte Starterfeld aller Zeiten darstellen, dafür verfügen sie über eine – im Vergleich mit ähnlich gelagerten Rennspielen – erstaunlich gelungene künstliche Intelligenz (KI), die es dem Spieler – je nachdem, welchen der insgesamt sieben Schwierigkeitsgrade eingestellt ist – sehr schwer macht, die beste Zeit zu setzen, bzw. bei Rally-Cross-Events als erster die karierte Zielflagge zu sehen. Die KI-Fahrer nutzen verschiedene Rennlinien, wechseln diese munter, bremsen sich teils auf dem letzten Meter in die Kurve rein und greifen aggressiv an und attackieren und scheinen eine echte Vorliebe dafür zu haben, intensiv um die Positionen zu rangeln. Von Zeit zu Zeit begehen sie sogar Fehler, verpassen eine Kurve, überschlagen sich infolge dessen spektakulär oder bleiben mit einem defektem Fahrzeug am Straßenrand liegen, was sie zu einem gewissen Grad menschlich erscheinen lässt. So und nicht anders muss das sein!

Eine herbe Enttäuschung ist sind die Setup-Möglichkeiten im Spiel: Hobbyschrauber oder all jene, die ihren Wagen optimal auf die nächste Etappe einstellen wollen, können dies zwar, allerdings nur in einem ziemlich eingeschränkten Umfang. Eingestellt werden können lediglich Übersetzung, Abtrieb, Fahrzeughöhe, Federhärte sowie das Differenzial des Wagens. Das war’s. Da bietet selbst die ebenfalls eher stiefmütterlich mit dem Thema Tuning umgehende Konkurrenz von „WRC 4“ mehr Einstellmöglichkeiten. Dazu kommt: Nur die wenigsten Änderungen wirken sich auch tatsächlich halbwegs glaubwürdig auf das Fahrverhalten aus.

Ebenfalls nicht ganz so toll: Das Schadensmodell der Rallye-Boliden ist serientypisch erneut eher rudimentär ausgefallen. Je nachdem wie behutsam man seinen fahrbaren Untersatz über die Strecken bewegt, fängt sich die Karosserie so manche tiefe Dellen ein, Kotflügel und Radkappen fallen ab und bleiben auf der Strecke liegen und Glas geht zu bruch. Auch fatale Motor- und Getriebeschäden sind möglich, sowie solche an der Aufhängung, die sich wiederum negativ auf das Fahrverhalten des Wagens auswirken. So etwas wie eine Tuning- & Reparatur-Zone gibt’s jedoch nicht. Stattdessen wird der Wagen zwischen zwei Etappen wie durch Zauberhand wieder komplett zu 100 Prozent instand gesetzt, was sich wiederum negativ auf die Atmosphäre auswirkt, denn irgendwie ist das Zeitmanagement, das ein solches Parc Fermee mit sich bringt, doch schon recht reizvoll und spannend. Man halt einfach nicht wirklich das Gefühl, an einem großen Rennsport-Events teilzunehmen. Vielmehr fühlt es sich streckenweise so an, als führe man eine Etappe, ein Rennen nach dem anderen hintereinander weg. Auch die Tatsache, dass man immer wieder mit einem anderen Boliden und zudem oft außerdem auch für ein anderes Team an den Start geht, trägt nicht sonderlich zur eh schon spärlichen Atmosphäre des Titels bei. Das Gameplay wirkt leider oft zusammenhanglos und beliebig.

„DiRT 3“ ist beileibe keine Simulation. Vielmehr schwankt die Fahrphysik der Boliden zwischen Arcade und Anspruch. Einige würden sie als „Simcade“ bezeichnen, am ehesten noch Vergleichbar mit dem populären Arcade-Racer „Forza Horizon“ (siehe meine Review), wo ebenfalls auf die Zugänglichkeit gesetzt wurde, anstatt den gemeinen Rennspielfan mit allzu viel Anspruch zu überfordern. Ein wenig mehr Mühe hätte Codemasters sich dennoch geben können, die verschiedenen Rallye-Boliden in Sachen Fahrverhalten voneinander abzugrenzen. Es halt den Anschein, als würde das Spiel lediglich Wagen-Modelle mit kurzem und langem Radstand, sowie solche mit Front-, Heck- und Allradantrieb voneinander unterscheiden. Und so fährt sich ein Mitsubishi Lancer Evolution X beinahe exakt wie ein alter Opel Kadette und ein Citroen C4 WRC 2010 wie ein oller Mini Cooper 1275S. Das hat „WRC 4″mit seinem variantenreicheren Fahrmodell definitiv besser hinbekommen.
Wenn einen die Fahrphysik dann doch mal überfordert, bzw. wenn man mal wieder einen Ausrutscher neben die Piste oder in eine der Absperrungen am Streckenrand hingelegt hat, steht es dem Spieler auch in „DiRT 3“ frei, auf die bereits aus dem Vorgänger bekannte Replay-Funktion zurückzugreifen. Mit deren Hilfe kann das Renngeschehen nämlich – wer hätte das gedacht?! – um einige Sekunden zurückgespult werden. Im Idealfall bis zu einer sicheren Stelle ein, zwei Kurven vor dem ungewollten Ausritt. Ein nach wie vor wirklich nettes Komfort-Feature, welches Rallye-Puristen im Optionsmenü auf Wunsch aber auch komplett abstellen können.

Codemasters‘ Rennspiel „DiRT 3“ ist eine echte Augenweide! Die Optik ist wunderschön, wahnsinnig detailliert und glänzt mit ihrer durch und durch realistischen Farbgebung und den grandiosen Licht- und Schatteneffekten – und das bei konstant flüssigen 45 FPS. Ganz egal, ob man durch die dichten Tannenwälder Finnlands heizt, im staubig-trockenen Kenia einen Drift nach dem anderen in den Sand setzt (höhö) oder auf der Suche nach den letzten Zeitspänen durch die engen Straßen Monte Carlos fliegt, während die Neureichen im Straßencafe die nächste Flasche Prosecco köpfen: die Immersion, das Gefühl wirklich in einem hochgezüchteten Rallye-Boliden zu sitzen und sich Kurve für Kurve, Haarnadel für Haarnadel in Richtung Bestzeit zu schlängeln, ist unheimlich intensiv! „DiRT 3“ ist mit Abstand das bestaussehenste Rallyespiel da draußen und eines der grafisch gelungensten Rennspiele überhaupt! Nur selten zuvor sind mir solch realistische, detailliert ausgearbeitete Etappen und Rennstrecken untergekommen. Ganz egal, ob man auf Kies, Sand, Schnee oder Matsch unterwegs ist: Tiefe Spurrillen prägen den Untergrund und wirken sich spürbar auf das Fahrverhalten des Wagens aus. Viele Objekte am Streckenrand sind zudem zerstörbar: Leitplanken können deformiert, Zäune auseinandergenommen und herumstehende Pfosten umgenietet werden. Wer also einmal einen solchen mitnimmt, sieht sich nicht gleich mit einem Totalausfall konfrontiert, sondern eher mit splitterndem Holz und physikalisch einigermaßen korrekt herumfliegenden Objekten. Etwas weiter abseits stehen zudem zahlreiche Zuschauer, die die Fahrer mit Tröten, Böllern und lauten Jubelschreien anfeuern. Teilweise laufen diese sogar über die Strecke und hechten erst in letzter Sekunde hinter die Absperrung in Sicherheit, was auch bei echten Rallyes immer mal wieder vorkommt und ich bei einem (non-modded) Rallyespiel so noch nicht gesehen habe. Grafisch nochmal eine Schippe drauf legen die bei Regen und Schnee ausgetragenen Veranstaltungen. Regen weicht die Fahrbahn peu a peu auf, auf Schnee und Eis reagieren die Boliden noch unberechenbarer auf die Lenkbewegungen des Fahrers. Wer seinem Kontrahenten zu nah auffährt, bekommt massig Schlamm und Schnee auf die Windschutzscheibe geschleudert, was das Sichtfeld für einige Sekunden unangenehm einschränkt.
Eine Schattenseite hat die Optik des Spiels dennoch: Und zwar die Wagenmodelle. Während die Rallye-Boliden im Menü und im Showroom noch einen durchaus ansehnlichen Eindruck machen, setzen sich ihre Pendants auf der Strecke aus deutlich weniger Polygonen zusammen, was sich durch eine etwas eckigere Formgebung bemerkbar macht. Grundsätzlich ansehnlich schauen sie dennoch hüben wie drüben aus, wobei mir persönlich die Wagenmodelle bei der Konkurrenz von „WRC 4“ einen Ticken besser gefallen.

Wieder zugelegt haben die Codies dafür bei den Wagensounds. Die klingen nahezu authentisch, wenngleich sie nicht eins zu eins denen ihrer realen Vorbilder entsprechen. Das Röhren und Knattern sowie der kernige Getriebesound bei Schaltvorgängen macht jedoch definitiv einen sehr guten Eindruck. Auch die obligatorischen Ansagen des Co-Piloten sind den Machern gelungen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen werden diese stets treffend und punktgenau gebracht. Die Soundkulisse im Menü ist hingegen nicht sonderlich erwähnenswert, ein wenig zu sehr synthy-lastig vielleicht, aber mein Gott.

Fazit
Man nehme das technische Grundgerüst von „DiRT 3“ und kombiniere es mit dem Gameplay und dem Lizenzpaket von „WRC 4 – World Rally Championship“ und engagiere zudem einen fähigen Streckendesigner – zack, man hätte das perfekte Rallyespiel. Für sich allein genommen ist „DiRT 3“ leider nur ein marginal überdurchschnittliches Rallye- und Offroad-Rennspiel, bei dem insbesondere die über die Maßen superbe Optik heraussticht. Echte Rallye-Enthusiasten dürfte der Titel aufgrund seiner fortgeschrittenen Casualisierung abschrecken. – Fans des „DiRT“-Franchise greifen bedenkenlos zu, alle anderen dürften mit dem deutlich fordernderen „WRC 4“ eher glücklich werden.

— InaiMathi, am 13. November 2013

DiRT 3

Genre: Rennspiel
Release: 2011
Spielzeit: 15 Stunden
Entwicklerstudio: Codemasters Racing
Publisher: Codemasters / Koch Media
Wertung
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