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InaiMathi Blog

CM Punk - Best In The World

CM Punk - Best In The World - © WWE Home Entertainment

CM Punk, – einer der kontroversesten Wrestler, pardon… Sports-Entertainer, der von der WWE bis dato unter Vertrag genommen wurde. Von den Fans entweder bedingungslos verehrt oder von ganzem Herzen gehasst, ist Punk, der im echten Leben auf den bürgerlichen Namen Philipp J. Brooks hört und sich stets als der Anti-Typ zu solch austauschbaren Stereotypen wie John Cena, Ryback und Co. darstellt, samt seiner Promos und Skills zwischen den Ringseilen aus der WWE, der populärsten Wrestling-Liga der Welt, mittlerweile nicht mehr wegzudenken.

CM Punk steht nach wie vor für all das, was wahre Wrestling-Fans sehen wollen: Er ist authentisch, verbiegt sich nicht und zieht knallhart und kompromisslos sein Ding durch. Bei mir persönlich hat er spätestens seit seiner legendären Promo Wutrede gegen Vince McMahon und das vermeintlich totalitäre System WWE, die er während des Survivor Series-PPV im Jahr 2011 zum besten gab, mehr als einen dicken Stein im Brett. Mittlerweile sind seine Matches und Storylines einer der wenigen Gründe, weshalb ich mir die beiden allwöchentlichen WWE-Shows Raw und Smackdown auf Sky Sport HD überhaupt noch live antue!

Nachdem im vergangenen November, pünktlich zum Cyber Monday 2012 bereits das neueste Wrestling-Videospiel „WWE ’13“ seinen Weg zu mir gefunden hatte, wurde ich von der Liebsten an Heiligabend u.a. mit der „CM Punk – Best In The World“-DVD überrascht. Das Ding war schnell verschlungen – und nun sitze ich hier und schreibe die passende DVD-Kritik…

CM Punk – Best In The World
mit Philipp J. Brooks, Paul Heyman, Michael Hayes, u.a.
Biographie, USA, 2012
WWE Home Entertainment / SilverVision
www.WWE.com

DVD-Trailer

Beschreibung
„Dies ist nicht einfach nur eine DVD; dies ist eine Rohrbombe! Zum allerersten Mal überhaupt könnt Ihr auf der vorliegenden DVD ‚CM Punk: Der Beste der Welt‘ den Aufstieg CM Punks hautnah miterleben. Von seinen frühen Tagen in Independent-Ligen bis zur Wandlung hin zu dem unerschrockensten und wortgewaltigsten Champion der WWE-Geschichte, verfolgt diese zweistündige Dokumentation mit nie zuvor gesehenen Bildern das Leben CM Punks.“ – Quelle

Kritik
Wann hat man schon mal die Gelegenheit, einen WWE-Superstar out of Charakter zu erleben? Richtig – nicht allzu oft. Insbesondere, wenn man seinen tristen Alltag in Good ol‘ Germany zubringt und sich die Gelegenheit, Monday Night Raw und Friday Night SmackDown, die beiden großen Flagship Shows der WWE, live vor Ort zu erleben, nicht allzu oft bietet. Für mich als frisch geprägten Superfan von CM Punk bleibt da nur der Gang ins Internet um die Ecke zu Amazon.de, um mir „CM Punk – Best In The World“, die neue Bio von WWE-Champion CM Punk zu organisieren.

Und die hat es wahrlich in sich!

In der stylischen Faltbox, die wie die Faust aufs Auge zu CM Punk und dem von ihm vertretenen „Best In The World“-Image passt, befinden sich – neben einem Beipackzettel mit aufgedruckten DVD-Inhalten, den ich im Rahmen meines ersten Begeisterungsschubs erst einmal ein klein bisschen voreilig mit einem Autogramm von CM Punk verwechselt hatte – insgesamt drei prall gefüllte DVDs, die es zusammengenommen auf eine stolze Lauflänge von rund sieben Stunden bringen. Auf der ersten DVD hat die gut zweistündige Biographie von und mit Philipp J. Brooks aka CM Punk, auf die ich später noch ausführlich zu sprechen kommen werde, ihren Platz gefunden.
Die beiden weiteren Datenträger stehen ganz im Zeichen der besten Ring-Performances von CM Punk: Sie bieten eine gelungene Auswahl von elf spektakulären Matches aus seiner Zeit in der OVW, der Nachwuchsliga der WWE, bei ECW und in der WWE, welche den bisherigen Verlauf seiner Karriere entscheidend mit beeinflusst haben. So unter anderem…

  • Brent Albright vs. CM Punk (OVW, 1. März 2006)
  • CM Punk vs. Justin Credible (ECW, 1. August 2006)
  • CM Punk vs. John Morrison (ECW, 4. September 2007)
  • Chris Jericho vs. Shelton Benjamin vs. John Morrison vs. Carlito vs. CM Punk vs. MVP vs. Mr. Kennedy (Wrestlemania XXIV, 30. März 2008)
  • CM Punk & Kofi Kingston vs. Cody Rhodes & Ted DiBiase (RAW, 27. Oktober 2008)
  • CM Punk vs. William Regal (RAW, 19. Januar 2009)
  • Jeff Hardy vs. CM Punk (Summerslam, 23. August 2009)
  • Rey Mysterio vs. CM Punk (Over The Limit, 23. Mai 2010)
  • John Cena vs. CM Punk (Money In The Bank, 17. Juli 2011)
  • CM Punk vs. Chris Jericho (Wrestlemania XXVIII, 1. April 2012)
  • CM Punk vs. Daniel Drian (Over The Limit, 20 Mai 2012)

Wie bereits geschrieben, eine ziemlich gelungene Auswahl, die die WWE da zusammengestellt hat! Bisschen schade finde ich allerdings, dass es, anders als in der Biographie, kein einziger von Punks zum Teil sensationellen Fights in der Independent-Ligue Ring of Honor in die DVD-Box geschafft hat, was sich natürlich schnell mit fehlenden Verwertungsrechten erklären lässt. Schade ist’s trotzdem, wird diese Phase seiner Karriere doch von einigen Fans als seine bisherige Hochzeit angesehen!
Außerdem wurden noch einige kürzere, zusammenhanglose Interviews mit auf die DVDs gepresst. So spricht CM Punk unter anderem über seine großen Vorbilder im Ring, die Entstehung seines Ringnamens und seines Kampfstils sowie über seinen Straight Edge-Lebensstil, dem er bis heute treu geblieben ist – und liefert die Antwort auf eine der brennendsten Fragen, mit denen er sich tagtäglich konfrontiert sieht: Nämlich, wofür genau das Kürzel „CM“ in CM Punk denn nun wirklich steht.

Das eigentliche Herzstück der „CM Punk – Best In The World“ DVD-Box ist hingegen ohne jeden Zweifel die bereits mehrere Male erwähnte Biographie unseres favorisierten WWE-Superstars! Wobei… eigentlich ist dies nicht ganz richtig. Die Biographie befasst sich vielmehr mit der Person Phil J. Brooks und eben nicht mit der zu großen Teilen fiktiven Kunstfigur CM Punk, die er tagtäglich im Wrestling-Ring raushängen lässt!

Punk spricht über seine Wurzeln, Familie und die Anfänge seiner Karriere: Hart waren sie, die Tage des illegalen Backyard-Wrestlings, und von so manchem Fehlschlag geprägt. Von seiner Zeit in der angesehenen Independent-Liga Ring of Honor (RoH), seiner dicken Bande mit Colt Cabana, und wie er schließlich mit dem Umweg über die ECW seinen Weg in die WWE fand, die er seitdem mit der ein oder anderen geschickt platzierten Pipebomb heimgesucht hat. Längere Ausführungen werden mit entsprechend aussagekräftigem, teils noch nie gesehenem Bildmaterial unterlegt und wie man das allgemein hin so gewohnt ist, aus dem Off im Voice-Over Stil kommentiert. Hochgradig interessant inszeniert wie präsentiert, das Ganze, und glücklicherweise sehr kurzweilig geraten, so dass auch jene Fans, die nicht gerade mit einer langen Ausmerksamkeitsspanne gesegnet sind oder schlicht an Hyperaktivität leiden, durchaus folgen können.
Immer wieder kommen langjärhige Weggefährten wie Paul Heyman, Joey Mercury, Colt Cabana und Brian Danielson (aka Daniel Bryan), mit dem zusammen Punk Ring of Honor gerockt hat, zu Wort. Und ja, sogar John Cena hat das ein oder andere Lob auszusprechen, – wenn auch mit sichtbar hörbar knirschenden Zähnen. Passagenweise wird das ganze in der Tat zu einer ganz schön persönlichen Angelegenheit. Nicht intim, aber persönlich: CM Punk wie ihn wohl nur seine langjährigen Hardcore-Fans kennen dürften.

Hoch anrechnen muss man den Machern von der WWE und SilverVision, dass es auch so manches kritische gegen die WWE gerichtete Statement auf die DVD geschafft hat und, dass von Ring of Honor sogar Bild- und Videomaterial aus Punks junger Periode bereitgestellt wurde, was ich persönlich ganz besonders sympathisch finde. Auf einem offiziellen Produkt der WWE ist beides leider noch immer keine Selbstverständlichkeit!

Zur Technik: An der Qualität von Bild und Ton gibt es absolut nichts auszusetzen. Natürlich darf man insbesondere bei älterem Footage aus den Anfangstagen von CM Punk keine HD-Qualität erwarten, aber das sollte sich eigentlich von selbst verstehen.
Alle drei DVDs aus der „CM Punk – Best In The World“ DVD-Box liegen ausschließlich in englischer Sprache vor. Eine explizit für den deutschen Markt lokalisierte Fassung gibt es nicht. Wer des Englischen nicht ausreichend mächtig ist, um sich die Inhalte entspannt geben zu können, schaltet auf Wunsch optionale Untertitel hinzu. In dem im optischen Stil der Box gehaltenen DVD-Menü wird der geneigte Fan mit CM Punks WWE-Theme „Cult of Personality“ von Living Colour beschallt. – Sehr atmosphärisch!

Fazit
Mit „CM Punk – Best In The World“ haben WWE Home Entertainment und SilverVision die neue Referenz in Sachen Wrestling-Bio abgeliefert. Technisch wie inhaltlich gibt es nichts zu beanstanden und wenn man den Titel mit so manch anderem Release der WWE der letzten Zeit vergleicht, so hat man es hier definitiv mit dem Rolls-Royce unter den WWE-DVDs zu tun. Handwerklich richtig, richtig gut gemacht! – Insofern: Klare Kaufempfehlung für alle Fans von CM Punk und überhaupt alle Anhänger des Wrestling-Sports und der WWE!

Pro-Tipp: Am besten gleich zusammen mit „WWE ’13 – First Edition“ (siehe meine Spielereview) ordern. Die Kombi macht definitiv Laune!

— InaiMathi, am 15. Januar 2013

CM Punk - Best In The World

Genre: Biographie
Release: 2012
Laufzeit: 497 Minuten
Publisher: WWE Home Entertainment
Studio: WWE / SilverVision
Wertung
CM Punk - Best In The World von WWE / SilverVision jetzt online bei Amazon.de bestellen  ➞

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