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Profesionell Redder Van De Prinsessen. Een halve dag.
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Auweiler-Esch und die neue Kölner Skyline [Geocaching]

Dieser Post ist ein Erfahrungsbericht zu dem Geocache Kölner Skyline (GC3QV3J) und kann, muss aber nicht Spoiler enthalten. Wer sich den Spaß an der Suche nicht verderben will, weiß sicherlich was zu tun ist...

Kölns imposante Skyline mit dem Weltkulturerbe Kölner Dom, dem Fernsehturm “Colonius”, der oftmals als “Henkelmännchen” verspotteten Köln-Arena Lanxess-Arena und dem Müngersdorfer Stadion Rhein-Energie-Stadion, in dem der erfolgreichste Fußball-Verein der Stadt, der 1. FC Köln, seine Heimspiele austrägt, ist weit über Nordrhein-Westfalens regionale Grenzen hinaus bekannt. Wer Auweiler-Esch sein Zuhause nennt, braucht übrigens gar nicht weit gehen, um die Kölner Skyline zu Gesicht zu bekommen, denn ein mit reichlich Geschmack gesegneter Anwohner hat sich die zweifellose Mühe gemacht und die Fassade seines Eigenheims mit den markantesten und bekanntesten Gebäuden Kölns verziert – quasi eine Einladung für findige Geocacher, dieses ansehnliche Meisterwerk zu einem wichtigen Bestandteil eines Geocaches im Kölner Norden zu machen: Kölner Skyline!

Wir hatten diesen Cache bereits Ende Juli begonnen, sind allerdings erst heute Abend dazu gekommen, sie endlich abzuschließen. Einige regnerische Tage waren schuld. Zwar herrschte auch heute in Köln nicht das allerbeste Wetter, doch auf unserer abendlichen Tour durch den Kölner Norden rangen wir uns doch dazu durch, der Kölner Skyline nochmal einen Besuch abzustatten, um auch diesen Traditional endlich loggen zu können.

Die Koordinaten des Startpunkts waren, wie bei den meisten Mystery-Caches üblich, fest vorgegeben. Sie führten uns zu einem noch im Bau befindlichen Kreisverkehr in Köln-Esch, nur einige hundert Meter von unserem Haus entfernt. Dort ganz in der Nähe sollte sich, so stand es zumindest in der Beschreibung auf Geocaching.com, die Kölner Skyline befinden. Die zweistellige Hausnummer des Hauses, an dem sie sich befindet, entspricht dabei A und B, ihre Quersumme dem Wert C. Auf der Website wurde außerdem ein Foto hochgeladen, auf dem man einige Details zum Haus erfahren hat, wie beispielsweise die Farbe der Wand, auf dem sich das Kunstwerk befindet sowie die Beschaffenheit des Dachs, was bei der Suche ebenfalls helfen könnte.

Und so irrten wir erst einmal durch die angrenzenden Straßen, immer auf der Suche nach Kölns Skyline. Bis hin zum Martinushaus, welches bereits Teil eines anderen Geocaches gewesen war, hat es uns verschlagen. Doch von der geforderten Kölner Skyline nirgendwo eine Spur. Schließlich schlugen wir die entgegengesetzte Richtung ein, und machten uns auch im Neubaugebiet auf der anderen Straßenseite auf die Suche, doch mir war von vornherein klar, dass wir dort nicht fündig werden würden: die Beschaffenheit des Hausdaches auf dem Foto passte einfach nicht zu dem in “Neu-Esch” üblichen Einheitsbaustil mit dezentem Billig-Touch.

Wir stellten die Suche erst einmal ein und wendeten uns anderen Dingen zu. Zumal das Wetter immer schlechter wurde. Während der verregneten Tage versuchte Brina immer wieder, die drei geforderten Werte mit der Holzhammer-Methode zu errechnen, was uns jedoch zu ungenau erschien. Das Dumme: Wir beide waren felsenfest davon überzeugt, dass wir die Skyline auf dem Foto schon mehrere Male gesehen haben. Nur wo? Man kennt das ja: Sieht man etwas zu regelmäßig, stellt sich mit der Zeit eine gewisse Detailblindheit ein. Dann, ein paar Tage später, wir kamen gerade aus der Stadt und bogen auf die Straße nach Auweiler-Esch ein, sahen wir sie, die Kölner Skyline. Majestätisch strahlte sie uns an. Ich trat sofort das Bremspedal durch und suchte in der Nähe einen Platz zum Parken. Die Hausnummer des Hauses war schnell herausgefunden, die dezent irritierten Blicke der Nachbarn störten mich in dem Moment herzlich wenig. Flux die finalen Koordinaten errechnet und… – ja, bis wir der Stelle dann einen Besuch abstatten konnten, zogen ein paar Tage ins Land.

Heute Abend war es dann aber so weit und wir machten uns erneut auf zur Skyline, um den Schatz endlich zu heben. Das war dann auch recht zügig erledigt, weil sich die Suche als nicht sonderlich anspruchsvoll herausstellte. Im Inneren des Cache-Behälters befand sich außer dem Logbuch – leider nichts. Und so trugen wir uns ein und legten den Cache, auch weil wir einfach nichts dabei hatten, was wir hätten hineinlegen können, zügig wieder an seinen Platz zurück. Wie dem auch sei: Cache Nummero 9 war geloggt! :)

Auf der Rückfahrt nach Hause dachten wir noch kurz darüber nach, dem Final auf der Escher Runde reloaded (siehe mein Bericht) nochmal einen Besuch abzustatten. Doch weil sich dort, wie mir die Owner unlängst mitgeteilt haben, die Tage etwas tun soll, bzw. weil der Cache aufgrund unseres neulichen Drogenfunds derzeit unter verschärfter Beobachtung steht, haben wir diesen erst einmal etwas aufgeschoben.

Heul nicht, sag was!

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